Über den Kampf zum Sieg: Der DSV Leoben schlägt Liezen mit 2:1 (0:0)!

Trotz ungewohnter Dress zum Sieg: Bernhard Rinner nach seinem Tor zum 2:0!

Landesliga 3. Runde, FR 12.08.16, 19:00, Stadion Donawitz, 350. DSV Leoben : SC Liezen 2:1 (0:0). Torfolge: 1:0 Hubmann (57.), 2:0 Rinner (60.), 2:1 Knefz (64.). Schiedsrichterteam: Gremsl, Pfeifer, Stüber.

Nichts für schwache Nerven, was da beide Teams den 350 Zusehern im Donawitzer Stadion boten: Der DSV Leoben ringt in einem packenden Derby den SC Liezen mit viel Kampfgeist und Siegeswillen mit 2:1 nieder! Vor der Pause vergibt Wohlmuth zwei Mal den Führungstreffer, ehe es in der zweiten Spielhälfte richtig rassig wird. Ein Kopfball von Rinner landet gleich nach Wiederanpfif an der Latte, Hubmann macht es in der 57. Minute besser: Nach einer Hofer-Flanke sorgt er volley für den Führungstreffer, nur wenige Minuten später baut Rinner die Führung sogar aus: Nach einem Hubmann-Eckball, den Wohlmuth per Kopf in die Ecke setzt, aber von Akande gerade noch vor der Linie abgewehrt werden kann,  zimmert Rinner den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte! Die 2:0-Führung schien komfortabel, doch nach dem 1:2 durch Knefz – dem ersten Donawitzer Gegentreffer in der Saison – beginnt das große Zittern. Nach dem Ausschluss von Hubmann in der 78. Minute wirft Liezen noch einmal Alles nach vorne, kann aber kein weiteres Tor erzielen. Im Konter vergeben Wohlmuth, Gligor und Giermair die endgültige Entscheidung, nach vier endlos scheinenden Nachspielminuten erlöst Schiedsrichter Gremsl die Donawitzer Fans. Sieben Punkte, 7:1 Tore nach drei Runden – das kann sich sehen lassen, Gratulation an Mannschaft und Betreuer!

Einsatz und laufbereitschaft stimmte zu 100%: Heinemann und Giermair wollen den Ball!

Wie im Vorfeld auch erwartet, präsentierte sich der SC Liezen als kompakte Mannschaft, die, bei den kleinsten Unachtsamkeiten, den Donawitzern das Leben schwer machen würde. Die erste Aktion nach nur vier Minuten, war so ein Beispiel. Ein Fehler in der Abwehr und plötzlich zieht der gefährlichste Liezener, Domenic Knefz, von rechts kommend davon. Markus Briza muss die Notbremse ziehen und sieht dafür Gelb. Das gleiche muss etwas später auch Alexander Hofer bei Akande machen, er darf sich über Gelb dabei nicht beschweren, nur weil Maier eventuell noch eingreifen hätte können, muss er nicht wegen Torraub vorzeitig unter die Dusche.

Aber auch die Donawitzer kommen in den gegnerischen Strafraum. Ein erster Giermair-Schuss, nach Gruber-Flanke, fällt zentral zu schwach aus, kurz darauf probiert es Gruber selbst (übers Tor), ehe es erstmals wirklich gefährlich wird. Einen guten Pass von Briza zur Mitte richtet sich Wohlmuth, der sich trotz Reklamation nicht im Abseits befindet, um den Tick zu lange her, Götzenauer kann den Stürmer mit einem beherzten reingrätschen, risikoreich, aber völlig regelkonform, am Torschuss hindern.

Das Spiel wogt nun hin und her: Reinwald kann mit einer Fußabwehr außerhalb des Strafraumes Schlimmeres verhindern, auch bei einem gut angetragenen Freistoß von Auer lässt er sich nicht überlisten und hält sicher. Andererseits gelingt es unserer Mannschaft immer besser das Geschehen in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Ein Schuss von Heinemann, der zuvor über das halbe Spielfeld ziehen darf, fällt zu hoch aus, Wohlmuth hat nach einer Kopfballstaffette im Strafraum wieder Pech. Sein Schuss mit links wird im letzten Moment abermals unterbunden, wieder gibt es statt Jubel nur Eckball. Einen guten Giermair-Schuss sehen die Zuseher vor der Pause noch – Wohlmuth lässt abtropfen – Giermair verzieht nur knapp, der Ball streift rechts am Tor vorbei.

Sein erster Treffer für den DSV Leoben: Christoph Hubmann mit dem 1:0!

Das war es vor der Pause, das Spiel ist soweit nicht schlecht, damit es aber gut wird, müssen in der zweiten Hälfte Tore her. Und die fallen auch – aber der Reihe nach. Trainer Auffinger bringt anstelle von Gruber zur Pause Gligor, die erste Aktion vom Anstoß weg, leitet aber der sehr aktive Heinemann ein, in dem er gefoult wird. Den Freistoß zirkelt Hubmann zur Mitte, der mit nach vorne gegangene Rinner kommt zum Kopfball, mit dem er gleich einmal an der Querlatte anklopft. Auf der anderen Seite vergibt Penz mit einem wuchtigen Freistoß, den niemand ablenken kann, eine gute Möglichkeit

Ein Eckball von Markus Briza leitet den Donawitzer Führungstreffer ein. Der Ball gerät scheinbar zu weit, doch Hofer kann an der zweiten Stange diesen Ball noch irgendwie erreichen. Er tüpiert Christian Neuper mustergültig und bringt die Zuckerflanke zur Mitte. Dort fackelt Hubmann nicht lange und drischt den Ball volley zum 1:0 in die Maschen. Ein wirklich schöner Spielzug, der die umjubelte Führung für den DSV Leoben bringt. Die Donawitzer bleiben im Vorwärtsgang. Ein weiter Abschlag von Reinwald landet punktgenau bei Wohlmuth, der Ball wandert über Hubmann schließlich zu Giermair, der auch gleich wuchtig abzieht, aber Pech hat – der abgefälschte Ball landet im Corner.

Dieser Eckball führt zum 2:0. Hubmann flankt den Ball zur Mitte, Wohlmuth steigt hoch und bringt den Ball per Kopf am Tormann vorbei in die linke Ecke. Dort kann zwar Akande kurz abwehren, den nun frei liegenden Ball zimmert aber Rinner wuchtig zum 2:0 unter die Latte! Der Gegner nun geschlagen? Nicht wirklich, Liezen will es noch einmal wissen und riskiert. Ein schnell abgespielter Freistoß verunsichrt die Leobener Defensive. Über Akande und Penz landet der Ball bei Knefz im Strafraum. Er kann weder von Rinner noch von Hofer gestoppt werden und erzielt über Reinwald hinweg in der 64. Minute den 1:2-Anschlußtreffer. Genügend Zeit noch für Liezen, um etwas mitzunehmen, ab jetzt wird es noch einmal richtig spannend.

Belastungsprobe für das Tornetz: Bernhard Rinner it dem 2:0!

Liezen wirft nun alles nach vorne, es entstehen Tormöglichkeiten. Akande scheitert im Strafraum mit einem Schuss, der links am Tor vorbei zieht, kurz darauf reklamiert er Elfmeter nachdem er am Fünfer hinfällt (der Schiedsrichter deutet sofort auf Weiterspielen). Überdies sorgen zahlreiche Freistöße in Strafraumnähe aufgrund der Distanz zum Tor für Gefahr, die Abwehr hält dem Druck aber Stand. In der 78. Minute sieht Hubmann für ein Foul das zweite Mal die Gelbe Karte und muss das Spielfeld verlassen – eine zusätzliche Motivation für die Liezener Bemühungen, das Spiel noch zu drehen.

Die Schlussphase ist dann Derbydramatik pur. Während von einer der beiden Trainerbänke jede Schiedsrichterentscheidung (oder auch Nichtentscheidung) lautstark kritisiert wird, haben beide Mannschaften mehrmals die Möglichkeiten auf weiter Tore. Für Liezen vergeben Wallner per Kopf nach einem Eckball und Smajlovic mit einem Distanzschuss (Reinwald hält sicher). Dem DSV hätte erst durch Wohlmuth, der sich aber im Konter nicht entscheidend lösen kann, später durch Gligor und erst recht durch Giermair in der Nachspielzeit, der alles entscheidende dritte Treffer gelingen können (müssen). Nach vier Minuten Zugabe ist Schluss, zu Zehnt retten die Donawitzer den knappen Vorsprung und besiegen nach zwei Jahren wieder einmal Liezen mit 2:1!

Da wurde es noch einmal richtig knackig: Christoph Hubmann erhält die Rote Karte!

Ein spannendes Derby mit zwei ebenbürtigen Mannschaften, in dem sich die Donawitzer knapp durchsetzen konnten. Mit sieben Punkten darf man mit dem Saisonauftakt sehr zufrieden sein. Kampfgeist, Wille und Laufbereitschaft stimmen schon eindrucksvoll, wenn noch das spielerische Element verstärkt dazukommt, ist dieser Mannschaft doch einiges zuzutrauen. Nächste Woche fährt der DSV Leoben nach Bad Gleichenberg, Spielbeginn am FR 19.08. ist 19:30 Uhr!

Trainer und Schiris – eine nicht immer konfliktfreie Beziehung!

Lins: StFV, Fanreport, Ligaportal mit Video, SC Liezen

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Rinner (T), Gruber (46. Gligor), Hubmann (T, 78. GR), Heinemann (89. Jankov), Wohlmuth (G), Giermair, Hofer (G), Briza (G), Maier. Esatz: Ebner, Grasser, Makotschnig.

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