Nach 1:0 (0:0) Auswärtssieg in Gnas beendet der DSV Leoben die Meisterschaft an der fünften Stelle!

Der Torschütze Gergely Füzfa mit seinen Eltern!

Landesliga 30. und letzte Runde, FR 10.06.16, 19:00 Sportplatz Gnas, 500. USV Gnas : DSV Leoben 0:1 (0:0). Tor: Gergely Füzfa (66.). Schiedsrichterteam: Eigler, Feldbaumer, Felber.

Schade, dass die Meisterschaft schon vorbei ist. Der DSV Leoben befindet sich in einer beeindruckenden Spätform und beendet die Saison nach einem 1:0 (0:0)- Sieg in Gnas an der fünften Stelle – hat also im letzten Moment noch zwei Plätze gut gemacht! Gergely Füzfas Treffer nach der Pause beendet die Negativserie gegen den Tabellendritten Gnas (bisher erst ein Punkt in fünf Spielen) und bedeutet den dritten Sieg in Serie. Der Sieg geht auch durchaus in Ordnung, die besseren Chancen (Lattenschuss Briza, Füzfa aus kurzer Distanz – nach der Pause Vollmann und Partl) in dem flotten Spiel, hatten die Donawitzer. Mit der Leistung im Spiel, aber auch mit der gesamten Saison kann man aus Leobener Sicht wirklich zufrieden sein, dementsprechend wurde nach der Rückkehr nach Leoben auch ordentlich gefeiert. Wann (und ob?) die letzten Spieler die Bodega verlassen haben, ist nicht restlos geklärt…

Eine gute Chance, dazu einige starke Momente: Michael Vollmann!

Die Donawitzer wollen das Spiel in Gnas, in dem es außer um statistische Aspekte um nicht besonders viel geht, gewinnen. Das merkte man an der Körpersprache, am selbstbewussten Auftreten und an der Ernsthaftigkeit, wie beim Tabellendritten, der schon seit August 2015 kein Heimspiel mehr verloren hatte, von Beginn an agiert wurde. Bei prächtigem Wetter, guter Stimmung – die Marktkapelle Gnas spielte vor dem Spiel und in der Pause auf –  und vollen Tribünen kamen die Gnaser zwar zu den ersten Offensivaktionen, die Donawitzer Abwehr konnte jedoch die hohen Bälle und einen Stanglpass von Kniewallner (Hofer sehr aufmerksam) entschärfen.  Der erste Donawitzer Angriff läuft links über Pagger, der Ball landet abgefälscht im Außennetz.

Nach einem Kopfball auf der anderen Seite von Obendrauf und einem Angriff über Kniewallner (der aber letztlich nicht abschließt), sind die diesmal Grün-Schwarzen Leobener im Vorwärtsgang. Partl erkämpft sich den Ball, der Schuss von Otti fällt aber zu schwach aus. Nach einem Wechselpass von Hofer kommt Vollmann um einen Schritt zu spät – er kann den Ball am herauslaufenden Tormann nicht vorbeispitzeln, die Nachschussmöglichkeit vergibt Briza. Auch nach einem Pagger-Eckball fehlt nicht viel, am Fünfer setzt sich Haas ganz knapp vor Hanich durch. Die beste Chance zur Führung findet Markus Briza vor. Aus großer Distanz zieht er einfach einmal ab, der Ball landet nach 18 Minuten leider nur an der Querlatte! Danach folgt die beste Phase der Gnaser. Chancen zur Führung der Heimmannschaft vergeben zwei Mal Haas (Schuss von links geht knapp vorbei, auch bei einem Kopfball über die Querlatte fehlt nicht so viel) und Obendrauf, dessen Schuss knapp über das Tor zieht. Die Phase wird überstanden, der DSV gelangt zur letzten guten Chance vor der Pause. Nach einem Pagger-Eckball kommt der Ball irgendwie zu Füzfa, der darauf nicht vorbereitet scheint, aus kurzer Distanz bringt er den Ball nicht unter, Tormann Roth kann klären. Danach beruhigt sich das Spiel, das Geschehen verlagert sich in die Mitte des Spielfeldes, mit einem 0:0 geht es in die Kabine.

Gewohnt stark: Alex Maier, der einzige Donawitzer, der alle Spiele zur Gänze absolvierte!

Auch nach der Pause bleiben beide Teams beim offensiv ausgerichteten Stil. Donawitzer Flanken von Hanich und ein Freistoß von Briza bringen aber vorerst ebenso wenig, wie ein Vorstoß von Fink, dessen Schuss von links an Nömayer vorbei „verhungert“, auch der Nachschuss von Wohlmuth, den Nömayer sicher zu sich zieht, fällt zu unentschlossen aus. Beide Mannschaften lauern auf die Offensiv-Chance, da aber beide Abwehrreihen gut stehen und aufmerksam agieren, bleiben wirklich gefährliche Torszenen aus.

Das ändert sich in der 65. Minute. Nach einem Foul links außerhalb des Strafraumes, zirkelt Vollmann den Ball Richtung rechtes Eck – Roth holt den Ball zwar heraus, serviert ihn aber Gery Füzfa. Der Ungar zieht sofort ab und der Ball landet zum 0:1-Führungstreffer im Netz! Sein dritter Saisontreffer, alle im Frühjahr erzielt, führt die Donawitzer, die gleich nachlegen, auf die Siegerstraße. Gnas bringt den Ball nicht weg, tief im Strafraum zieht Vollmann von der linken Seite ab, der Ball verfehlt knapp das lange Eck. Weiter geht es mit einem Angriff durch Partl. Er erkämpft sich erst kraftvoll den Ball, zieht dann von rechts kommend in den Strafraum, der Stanglpass zum eingewechselten Gruber funktioniert aber nicht. Unerwartet bekommt er nach einem individuellen Fehler eine zweite Chance, doch auch die kann er aus kurzer Distanz nicht nützen.

Markus Briza, der mit seinen 36 Jahren noch (zumindest) eine Saison dranhängt!

In der Schlussphase wirft Gnas alles nach vorne, möchte im Abschlussspiel einfach nicht verlieren. Während die Gnaser Angriffe zwar massiv vorgetragen werden und durch hohe Bälle unberechenbar gefährlich bis zum Schlusspfiff bleiben, hätten die Donawitzer über Kontergelegenheiten den Sack auch vorzeitig zu machen können: Pagger enteilt über links, verlädt dabei zwei Gegenspieler – sein Schuss geht nur knapp über das Tor. Fünf Minuten vor Spielende bekommt Philipp Grasser seine ersten Einsatzminuten in der Landesliga, er hilft dabei mit, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Da von Gnas, trotz Dauerdruckes, auch in den drei Nachspielminuten keine wirkliche Gefahr mehr ausgeht, beendet der umsichtige Schiedsrichter das Spiel mit dem letzten Pfiff dieser Saison. Der DSV Leoben siegt zum sechsten Mal in der Fremde und ist damit Auswärts (insgesamt 22 Punkte, +8 Tore) sogar noch stärker als zu Hause (22 Punkte, +4 Tore) in Donawitz. Bei einem gemeinsamen Essen (Rainer in Göss) und dem Ausklingen in die Bodega wurde die vergangene Saison besprochen und (mehrmals) auf die Erfolge angestoßen.

Mit dem Ende der Saison, enden auch einige Spielerverträge. Es gibt zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten fixen Abgänge vom DSV – bei zwei Spielern ist die Ausbildung der Grund: Michael Otti wird ab kommenden Herbst in Finnland studieren, Vincent Heidinger engagiert sich für ein soziales Projekt im fernen Peru. Da auch Matthias Paggers Abgang zu Gleisdorf laut eigenen Angaben beschlossen ist, fallen einmal drei Spieler weg, die für den DSV Leoben wertvolle Arbeit leisteten. Danke dafür und Alles Gute bei den weiteren Aufgaben. Über Neuverpflichtungen und eventuell weitere Abgängen wird zu gegebener Zeit berichtet!

Berechtigte Freude nach dem Sieg!

Links: StFV, Gnas, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa (T), Rinner, Vollmann, Otti (84. Grasser), Hofer, Pagger, Maier, Partl (78. Heidinger), Hanich (Gruber), Briza. Ersatz: Reinwald.

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