Arbeitssieg im letzten Heimspiel: Der DSV Leoben schlägt Kindberg mit 2:1 (1:0)!

Landesliga, 29. Runde, FR 03.06.16, 19:00 Stadion Donawitz, 220. DSV Leoben : SV Kindberg-Mürzhofen 2:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Otti (36.), 2:0 Vollmann (83.), 2:1 Stadler (86.). Schiedsrichterteam: Harrer, Cetin, Tretnjak.

Das Wichtigste: Der DSV Leoben besiegt im letzten Heimspiel Kindberg mit 2:1! Es war kein schlechtes Spiel der Donawitzer – es wurden zahlreiche Torchancen herausgespielt – dennoch hat man unsere Mannschaft schon mit mehr Leidenschaft und Biss gesehen. Vor der Pause bringt Michael Otti mit seinem sechsten Saisontreffer den DSV Leoben mit 1:0 in Führung, nach einem halben Dutzend vergebener Torchancen (Tormann Breidler verhindert durch tolle Reflexe ein durchaus mögliches Debakel) erhöht Michael Vollmann mit seinem ersten DSV-Treffer im Finish auf 2:0. Die vielen vergebenen Möglichkeiten rächen sich beinahe: Kindberg verkürzt durch ein billiges Tor in der 86. Minute und wittert plötzlich die Chance, aus diesem Spiel etwas Zählbares mitzunehmen. Der DSV bringt den Vorsprung aber über die Zeit und verabschiedet sich mit einem knappen Sieg vom Heimpublikum in die Sommerpause.

Gurkerl, Innenstange, Tor – Michael Otti erzielt das 1:0!

Kindberg-Mürzhofen kommt zur ersten Torchance des Spieles. Adelmann marschiert über links auf und davon, den Stanglpass zur Mitte verschlafen Füzfa und Maier, zum Glück aber auch Platzer, der mit dem „Geschenk“ nichts anfangen kann. Nach einer Nömayer-Faustabwehr erfangen sich unsere Spieler und bestimmen (bis auf die letzten Minuten der zweiten Hälfte) von nun weg das Geschehen. Erstmals in Tornähe gelangen die Donawitzer nach einem Pagger-Vorstoß über links, seine Hereingabe zum Fünfer kann ein Kindberger vor dem heranstürmenden Hanich verhindern. Kindberg kommt nach einem weiten Einwurf zur letzten Chance vor der Halbzeit: Der Einwurf wird kurz weggeköpfelt, vom Sechzehner zieht Trost ab und schießt knapp rechts neben das Tor.

Auf der anderen Seite prüft Partl (nach einem Doppelpass mit Hofer) erstmals den wirklich starken Kindberger Tormann, ehe Otti seine erste Chance vorfindet. Von Briza ins Spiel gebracht, überhebt er äußerst elegant seinen Gegenspieler, sein Schuss aufs lange Eck gelingt leider nicht perfekt. In der nächsten Aktion sehen einige den Ball schon im Tor. Nach einem Pagger-Eckball von rechts erkämpft sich Hofer den Ball, spielt im Strafraum ab zu Briza, der sich mit einer Drehung etwas Raum verschafft. Bei seinem Schuss aufs lange Eck fehlt wirklich nicht mehr viel, der Ball rollt an der Stange vorbei ins Torout. Die nächste Chance, mittlerweile ist eine halbe Stunde gespielt, vergibt Otti. Nach einem Vollmann-Freistoß in den Strafraum, legt Hanich per Kopf ab, Otti zieht ab – und wieder um Zentimeter – streift der Ball, diesmal an der anderen Stange vorbei. Nach 36 Minuten ist es aber endlich soweit. Nach einem schönen Hofer-Wechselpass, kommt Briza zum Zug. Er flankt in den Strafraum zum stets anspielbaren Hanich, der tropft wieder nur kurz für Otti ab. Diesmal hat Michael Otti das Glück des Tüchtigen: Durch die Beine von Wagner und über die rechte Innenstange trifft er zum höchstverdienten 1:0 für den DSV Leoben. Der Treffer hat sich mehr als angekündigt, endlich hat es geklappt.

Endlich, der Bann ist gebrochen: Michael Vollmann trifft erstmals für den DSV!

Mit dem vom Ergebnis her knappen Vorsprung geht es in die Halbzeitpause, nach dem Seitenwechsel werden die Donawitzer Chancen sogar noch konkreter. Nach einem Briza-Pass zieht Vollmann auf uns davon. Er lässt insgesamt drei (!) Kindberger stehen und scheitert mit seinem Schuss an Breidler, die Nachschussmöglichkeit von Otti lenkt abermals der Tormann in den Corner. Die nächsten Schussmöglichkeiten ergeben sich für Pagger und Partl – der eine Schuss wird aber im Strafraum geblockt, der andere landet zu hoch über dem Tor. Munter weiter geht es mit Donawitzer Großchancen: Hanich dringt in den Strafraum ein, sein Schuss wird geblockt zu Otti abgelenkt. Dessen Schuss vom Fünfer kann abermals Breidler parieren, den Nachschuss setzt Briza knapp neben die Stange. Das sind alles hochkarätige Chancen, die da vergeben wurden, das Spiel hätte nach einer Stunde längst entschieden sein können (müssen).

Da Kindberg selbst nichts für die Offensive tun kann (sogar ein fürchterlicher Fehlpass in der Abwehr führt zu keinem Kindberger Torschuss), dürfen die Donawitzer weiter anlaufen. Nach einem kurz abgespielten Eckball und der Hereingabe zur Mitte, darf es erst Hofer versuchen (trifft Ball nicht richtig), dann kann Rinner abziehen, ja erraten, wieder kann Breidler per Fußabwehr klären. Nach dem Pagger-Eckball kommt Vollmann außerhalb des Strafraumes zum Schuss und verzieht nur knapp. Auch der eingewechselte, zuletzt in Lebring erfolgreiche Heidinger kommt zu seiner Torchance. Vollmann spielt den idealen Laufpass und Heidinger zieht von rechts ab, Breidler kann zur Mitte abwehren, den Nachschuss setzt Füzfa, der von einer ungarischen Abordnung stimmkräftig unterstützt wurde, knapp über das Tor.

Die Ungarn – Freunde von Gergely Füzfa – beim Feiern mit der Mannschaft!

Eine knapp vergebene Chance führt dann in der 83. Minute doch noch zum zweiten Treffer: Der eingewechselte Heinemann spielt ideal zurück auf Vollmann, der am Kindberger Tormann scheitert. Der befreiende Abschlag misslingt aber, der Ball kommt über Heidinger und Hofer mittels perfekter Flanke postwendend zurück in den Strafraum. Diesmal ist Michael Vollmann nicht mehr zu stoppen, auch Breidler kann nicht mehr eingreifen – per Kopf dreht er den Ball zum 2:0 ins Tor. Endlich, Deckel drauf vielleicht noch ein Nachschlag in den letzten Minuten?

Nein, das spielte es nicht. Kindberg kommt relativ unbedrängt über das halbe Spielfeld, letztlich wird Stadler angespielt und vom Sechzehner zieht er einfach einmal ab. Dass der Ball im Tor landet, haben die meisten Zuseher gar nicht mitbekommen. Da Nömayer neben der Stange auf den Ball wartet und nicht reagiert, denken die Meisten, der Ball ist im Außennetz. Den Fehler nimmt Nömayer auf seine Kappe, plötzlich steht es nur mehr 1:2. Ein Spiel, das ähnlich wie das Herbstspiel stehen könnte (7:0-Auswärtssieg) wird noch einmal spannend? Kindberg kommt durch hohe Bälle zwar noch zwei Mal in Strafraumnähe, zu einem Schuss führt das aber nicht mehr.

Der DSV Leoben siegt mehr als verdient mit 2:1, die Zuseher sind mit dem Ergebnis und generell mit der Mannschaft zufrieden. Ein Feuerwerk der ungarischen Fans für Füzfa und seine Kollegen beendet das letzte Heimspiel, in dem Kindberg-Goalie Breidler ganz klar „Man of the match“ war -nächste Woche heißt es noch einmal Gas geben, am FR 10.6., ab 19:00 geht es in Gnas um die letzten zu vergebenden Meisterschaftspunkte.

Das haben sich auch alle verdient: Ein Bierchen nach dem letzten Heimspiel!

Links: Kindberg, StFV, ligaportal, fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa, Rinner, Vollmann (T), Otti (T, 86. Gruber), Hofer, Pagger (72. Heinemann), Maier, Partl (61. Heidinger), Hanich, Briza. Ersatz: Reinwald, Asandului.

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