Auswärtssieg! Der DSV Leoben dreht das Spiel in Lebring und siegt mit 3:2 (0:1)!

Bravo Vinz Heidinger! Mit seinem ersten Tor überhaupt für den DSV Leoben sichert er den knappen 3:2-Auswärtssieg!

Landesliga, 28. Runde, FR 27.05.16, 19:00 Buchkogelsatdion, 190. SV Lebring : DSV Leoben 2:3 (1:0). Torfolge: 1:0 Flisar (22., Elfer), 2:0 Teuschler (47.), 2:1 Pagger (54.), 2:2 Füzfa (67.), 2:3 Heidinger (81.). Schiedsrichterteam: Mag. Höfler, DI Schauer, Mag. Mujacic.

Hoppla, ein Auswärtssieg! Wie schon zuletzt gegen Gleisdorf benötigt der DSV Leoben auch gegen Lebring zwei Gegentore, um munter zu werden. Nach einem Foul von Rinner an Teuschler im Strafraum bringt Lebrings Topstürmer Flisar seine Mannschaft vom Elfmeterpunkt in Führung, bei einem Lattenschuss von Kahr haben die Donawitzer Glück. Vor der Pause kommt Vollmann zur einzig guten DSV Chance, aus kurzer Distanz scheitert er aber an Tormann Krenn. Die Donawitzer verschlafen dann den Auftakt zur zweiten Spielhälfte: Ein guter Pass, ein verlorenes Laufduell und Teuschler schiebt den Ball zum 2:0 für Lebring ins lange Eck. Bis zu diesem Zeitpunkt deutete wenig auf einen Leobener Punktezuwachs hin, doch Auffingers Mannschaft legte den Schalter um. Plötzlich wurden die Zweikämpfe gewonnen, der Ball blieb in den eigenen Reihen, die Donawitzer erzeugten Druck. Und das verfehlte seine Wirkung nicht: Ein Pass von Hanich auf Pagger und mit seinem vierten Tor im vierten Spiel hintereinander, setzte Pagger den Ball zum 1:2 ins lange Eck. Die Donawitzer bleiben offensiv bissig und belohnen sich durch einen Füzfa-Treffer (nach Pagger-Eckball) mit dem 2:2. Den Schlusspunkt setzt der, für viel Schwung sorgende, eingewechselte Heidinger. Von rechts kommend setzt er sich durch und netzt zum 3:2-Endstand für den DSV ein! Spiel gedreht – Moral, Siegeswille aber auch Kondition waren ausschlaggebend, nach vier sieglosen Spielen dürfen sich die Leobener endlich wieder über drei Punkte freuen!

Matthias Pagger: Donawitzer Torgarant im Mai – sein vierter Treffer im vierten Spiel hintereinander!

Die erste gute Chance für Lebring vergibt Rother bereits nach wenigen Minuten. Ein schöner Lupfer über die Abwehr von Teubler und plötzlich ist es Nömayers Angelegenheit den Kasten sauber zu halten, was ihm auch gelingt. Lebring bleibt zu Beginn gefährlich. Knappe Rettungsaktionen von Rinner vor Teubler und Kreimer, ein Schuss von Kahr (Nömayer macht den Winkel zu, der Schuss streift vorbei) und auch ein Distanzschuss von Prattes haben Potential, der DSV schwankt, fällt aber (noch) nicht. Nach etwa zehn Minuten stellen sich die Donawitzer etwas besser auf das Lebringer Pressing ein, kommen selbst erstmals vors Tor. Hanich überspielt dabei zwei Gegenspieler, vor dem Schuss ist aber beim Dritten Endstation. Die beste DSV-Chance vor der Pause findet Vollmann vor. Er erreicht einen weiten Pass von Hanich, lässt Gsellmann im Strafraum ins Leere fahren und kommt vor Spirks Rettungsversuch aus kurzer Distanz zum Schuss. Tormann Krenn kann den leider zu zentralen Versuch abwehren, schade Michael Vollmann muss weiter auf seinen ersten DSV-Treffer warten.

Auf der anderen Seite führt ein Doppelfehler zum 0:1 aus Donawitzer Sicht. Der erste Ball wird von Hofer nicht erreicht (und entschärft), dahinter wird Teuschler im Strafraum (keine unmittelbare Schussposition) von Rinner mit dem Körper weggeräumt, der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Flisar übernimmt und lässt Nömayer keine Chance, der dritte Saisonelfer gegen den DSV (die anderen beiden wurden in Liezen gegen uns gepfiffen) steckt in der linken Ecke. Die Donawitzer zeigen sich nach dem Verlusttreffer zwar bemüht und durchaus willig, es fehlt jedoch die Durchschlagskraft und die letzte Konzentration in Tornähe. So versanden Distanzschüsse, aber auch Eck- und Freistoßbälle und sonstige Flanken in den Strafraum. Lebring bleibt vor dem Tor konkreter, ein Lattenschuss von Kahr kommt einem zweiten Treffer schon sehr nahe, Maier und Rinner entschärfen den Rest, der Richtung Nömayers Tor so kommt. Der Pausenstand geht somit in Ordnung, Trainer Auffinger stellt erstmals um.

Wieder sehr motiviert: Michal Hanich mit enormen Laufeinsatz!

Heidinger kommt, für den leicht angeschlagenen Partl, allerdings nicht wie gewohnt in der Abwehr sondern im Mittelfeld, eine letztlich sehr geglückte Entscheidung. Vorerst ist aber wieder Lebring am Drücker. Mit den Gedanken vielleicht noch in der Kabine, verrechnet sich Hofer bei einem Pass auf Teuschler, der zieht links auf und davon und netzt (Nömayer zwar noch dran, der Schuss aber zu scharf) in der 47. Minute zum 2:0 ein. Bis zu diesem Zeitpunkt war das genauso verdient, Lebring war einfach um diese zwei Tore spritziger, im Kopf frischer und abgebrühter. Wer aber dachte, unsere Jungs spielen die nicht wirklich bedeutsame Partie emotionslos irgendwie zu Ende, der hat sich gewaltig getäuscht. Ab dem zweiten Treffer ging die Sache erst richtig los.

Ein Schuss von Hanich (drüber) und eine Krenn-Faustabwehr (nach Hofer-Flanke) deuten die Richtung an, in die es jetzt geht. Und in der 54. Minute ist es soweit. Hanich wird gut angespielt, setzt sich in der Mitte durch und schickt Pagger links in den Strafraum. Mit seinem starken linken Fuß setzt er den Ball exakt an Krenn vorbei ins lange Eck, es steht nur noch 1:2. Die Donawitzer steigern nun noch einmal das Tempo. Flanken von Pagger und Vollmann verfehlen nur knapp den Adressaten, bei einem Pagger-Eckball fehlt nicht mehr viel. Rinners Kopfball aus kurzer Distanz kann in letzter Sekunde von einem Verteidiger verhindert werden, beim darauffolgenden Eckball fällt aber der Ausgleich. Pagger hoch zur Mitte, dort kann Otti den Tormann aber auch Teuschler entscheidend am Eingreifen hindern, dahinter fällt der Ball auf Füzfas Schienbein und von dort zum 2:2 über die Linie.

Sein zweiter Saisontreffer: Nach dem Bauch gegen Gleichenberg nun das Schienbein gegen Lebring – Bravo, Gery Füzfa!

Lebring erkennt zwar den Ernst der Lage, kann aber nicht mehr zulegen, die Offensivbemühungen enden allesamt in der nun sicher stehenden Donawitzer Abwehr. Nach einigen guten Vorstößen von Heidinger wird der in der pause eingewechselte Spieler für seinen Einsatz belohnt. Nach Doppelpass mit Vollmann dringt er rechts in den Strafraum, behält die Nerven und schiebt den Ball zum 3:2 durch die Beine des Tormannes! Natürlich versucht Lebring nun mit allen Mitteln doch noch die Niederlage zu verhindern und kommt in der Schlussminute (nachdem Otti nach einem schnellen Einwurf die Vorentscheidung am Fuß vergeben hat) zur Riesenchance: Nach einem Eckball hat Rother die Schussmöglichkeit, er verzieht aber, der DSV siegt in Lebring mit 3:2!

Bravo Jungs, eine wirklich starke Vorstellung (nach der Pause)! Zwei Mal geht es noch, dann ist die kurze Sommerpause samt Fußball-EURO. Nächste Woche kommt Tabellenschlusslicht und Fixabsteiger Kindberg-Mürzhofen (FR 03.06., 19:00) nach Donawitz. Dabei wird Gery Füzfa von einer starken ungarischen Abordnung unterstützt. In der darauffolgenden Woche geht es zum Abschluss nach Gnas, es ist ein 50er Bus samt anschließenden Buschenschankausklang geplant, Details werden noch bekannt gegeben.

So schaut´s aus: 3 Punkte in Lebring!

Links: StFV, Lebring, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Füzfa (T), Rinner, Vollmann (87. Heinemann), Otti, Hofer (G), Pagger (T), Maier, Partl (46. Heidinger, T), Hanich (90. Horvat), Briza. Ersatz: Reinwald.

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