Mit Kraftakt den Negativlauf stoppen: DSV Leoben am Dienstag gegen Gleisdorf!

Landesliga, 27. Runde, DI 24.05.16, 19:00. Stadion Donawitz. DSV Leoben – FC Gleisdorf. Schiedsrichterteam (Gruppe West): Christian Birnstingl (Hitzendorf), Can Cetin (Graz), Klaus Brunner (Köflach).

Die Vorzeichen stehen vor dem Dienstagspiel nicht sehr günstig für den DSV Leoben. Neben der nun drei Spiele andauernden Punktelosigkeit mit insgesamt zehn Gegentreffern, bereiten Personalsorgen dem Trainer sicherlich Kopfzerbrechen. Vier Stammspieler sind gegen den Tabellenzweiten nicht dabei, neben dem Verletzten Kapitän Martin Petkov muss Jürgen Auffinger auch auf die gesperrten Alexander Hofer, Vincent Heidinger und Gergely Füzfa verzichten. Gerade die (angeblich) fünfte Gelbe Karte gegen Füzfa ist bitter, er hat sie in Liezen nach dem Elferfoul von Schiedsrichter Dr. Paier nicht zu Gesicht bekommen, am Spielbericht war sie dann aber plötzlich vermerkt. Ein nachträglicher Protest wurde zwar überlegt, dann aber aus verschiedenen Gründen doch nicht eingebracht.

Diese Situation zwingt zu kreativen Umstellungen, man wird sehen, wer wo gegen Gleisdorf beginnen wird. Einen geplanten Wechsel gibt es auch: Vereinbarungsgemäß wird Tormann Manuel Reinwald Markus Nömayer Platz machen, der zweite DSV Goalie hat in den letzten Spielen seine Chance verdient. Insgesamt eine heikle Situation für den DSV, die knappe Zeit, um Korrekturen vorzunehmen, Positionswechsel durchzuführen und neue Spieler zu integrieren, erleichtert die Aufgabe nicht gerade. Andererseits ist vielleicht gerade die kurze Pause zwischen dem letzten Spiel und der Begegnung mit Gleisdorf gar nicht schlecht, bleibt weniger Zeit sich über Mißgeschicke der Vergangenheit zu ärgern…

Einer schweren Aufgabe mit Gelassenheit und Zuversicht entgegen blicken: Der DSV konnte auswärts gut mithalten, unterlag aber knapp mit 0:1!

Und da wäre natürliche der Gegner, der nach Donawitz kommt. Der FC Gleisdorf ist noch mitten drin im Titelkampf, gerade einmal ein Punkt trennt die von Andreas Moriggl betreute und seit kurzem von Andreas Kindlinger sportlich geleitete Mannschaft von der Spitzenposition, die momentan St. Anna inne hat. Da zählt natürlich jeder Punkt, auf all zu viele Geschenke dürfen wir nicht hoffen. Zum Showdown um die Meisterschaft könnte es in der letzten Runde kommen, da treffen die beiden Spitzenteams im direkten Duell aufeinander. Das ist aber Zukunftsmusik, am Dienstag  müssen die Oststeirer zu uns ins Stadion. Die Leistungskurve im Frühjahr spricht deutlich für Gleisdorf, die beste Frühjahrsmannschaft der Liga konnte von zehn Spielen – Tordifferenz 30:6 – acht gewinnen (nur in Zeltweg verlor man etwas unerwartet 2:3), auch das letzte Auswärtsspiel, dürfte als Warnung vor der Qualität der Mannschaft ausreichend dienen: In Kapfenberg siegte Gleisdorf 6:0!

Dennoch: Zu Tode gefürchtet, ist auch gestorben. Unter dem Motto „Wir haben nichts zu verlieren!“ können sich unsere Jungs durchaus auch etwas zutrauen, was soll schon groß passieren? Dass sie spielen können, haben sie schon mehrmals bewiesen – Selbstvertrauen, Unbekümmertheit und eine Portion Glück wären einmal die richtigen Voraussetzungen für eine Überraschung. Wenn man für eine Überraschung bereit ist, kann immer etwas passiern…

„Es wird sehr, sehr schwer werden, Gleisdorf hat einen Superkader, für mich die beste Mannschaft der Liga!“, bleibt Jürgen Auffinger mit den Erwartungen am Boden, “ Wir werden uns aber voll reinhauen, gut auf den Gegner vorbereiten und kämpfen bis zum Umfallen. Von den Jungen werden einige auf der Bank sitzen, einer wird von Beginn an spielen. Im Tor wird rotiert, das war schon lange so ausgemacht. Wir haben zwei gleichwertige Tormänner, Nömayer hatte im Winter das Verletzungspech (Testspiel in Schladming), durch die Pause war er dann gegen Reinwald im Nachteil. Er hat aber eine Super-Einstellung, hat auch immer bestens trainiert, er ist absolut gleichwertig! Zuletzt waren wir manchmal etwas zu naiv, die Kommunikation hat nicht immer gestimmt, daran arbeiten wir weiter. Angst haben wir vor Gleisdorf jedenfalls nicht, so schlecht sind wir auch wieder nicht!“

Die direkten Duelle: Gleisdorf hat eindeutig die Nase vorne, von fünf Spielen siegten die Donawitzer nur einmal, vier Spiele gingen verloren. 09.10.15 GLEI – DSV 1:0 (1:0), 05.05.15 GLEI – DSV 4:2 (1:2), 19.09.14 DSV – GLEI 3:1 (1:0), 15.03.14 DSV – GLEI 2:4 (2:4), 02.08.13 GLEI – DSV 4:0 (3:0).

Gesperrt: Beim DSV Heidinger, Hofer, Füzfa, bei gleisdorf muss Markus Gsellmann nach fünf Gelben Karten pausieren.

Die besten Torschützen: Gleisdorf (50:20) David Gräfischer ist mit 19 Toren der Topscorer des Vereines, 12 davon erzielte er im Frühjahr. Dahinter folgen Deutschmann (7), Spreco (6) und Klamminger (5 Tore). Beim DSV (40:31) führt Martin Petkov (14), vor Michal Hanich (6), Michael Otti (5), Markus Partl (4), Markus Briza (3), Bernhard Rinner, Matthias Pagger und Alexander Hofer (2), sowie David Görgl,Tim Heinemann und Gergely Füzfa (je ein Tor).

Die anderen Spiele der 27. Runde, alle Dienstag 24.05.:

18:00: KSV Amateure – Kindberg/Mrzhfn.; 19:00: Anger – Gnas, St. Anna – Zeltweg, Fürstenfeld – Lebring, Heiligenkreuz – Liezen, Bad Gleichenberg – Voitsberg. Spielfrei: Frohnleiten.

28. Runde: Am Freitag, 27.05. spielt der DSV Leoben ab 19:00 Uhr in Lebring.

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