GEBIETSLIGA: Sieg! Die Juniors sorgen mit späten Toren für den 2:0 (0:0)-Erfolg gegen Mariazell!

Dritter Sieg in Folge – die DSV Juniors bleiben im Frühjahr auf Erfolgskurs!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 16. Runde, SA 30.04.16, 16:00, Stadion Donawitz, 70. DSV Juniors – UFC Mariazell 2:0 (0:0). Torfolge: 1:0 Gruber (83.), 2:0 Asandului (95.). Schiedsrichter Ranzenmayr.

Das Geduldspiel gegen den Tabellenletzten findet im Finish sein Happy End! Die Juniors machen sich lange Zeit selbst das Leben schwer, sind vor allem vor dem Tor zu umständlich. Die vielen vergebenen Chancen zehrten an den Nerven, auch der eine oder andere Konter von Mariazell hatte durchaus Potential zu einem Gegentreffer. In der Schlussphase wurden die Juniors, die sehr viel in das Spiel investierten und den Sieg in dem so wichtigen Spiel unbedingt erzwingen wollten, belohnt. Gruber bringt seine Mannschaft in der 83. Minute in Führung, am Ende der fünf minütigen Nachspielzeit fixiert Asandului mit dem 2:0 den verdienten, aber mühsam zustande gebrachten, Endstand. Nicht den Kopf hängen lassen, bis zum Schlusspfiff weiter arbeiten – das brachte, wie schon in der Vorwoche in Tragöß, den ersehnten Erfolg. Mit dem dritten Sieg und dem fünften ungeschlagenen Spiel in Serie machen die Juniors im Abstiegskampf weiter Boden gut, den Schwung will man nächste Woche in Kapfenberg nützen, den Lauf dort fortsetzen!

Es läuft bei den Juniors (im Bild Sencar) – obwohl nicht Alles gelingt, wird gewonnen!

Unbedingt gewinnen. So lautete der Plan gegen Mariazell, das vor dem Spiel nur einen Punkt hinter den Juniors lag. Diesem Ziel einen großen Schritt näher wäre die Mannschaft gekommen, hätte nach einer Minute Asandului den Ball ins Tor, anstatt links daran vorbei, geschossen. Gute Möglichkeit vergeben, es sollten noch jede Menge ähnliche Situationen folgen. Ein Freistoß von Gruber landet in der Mauer, ein Distanzschuss von Makotschnig wird von Tormann Wolf zur Seite abgewehrt. Die nächste hochkarätige Chance in der zehnten Minute: Grasser flankt von rechts in den Strafraum, Makotschnig und Gruber steigen zentral und ungehindert hoch – über Makotschnigs Kopf drüber landet der Ball bei Gruber, der den Ball links am Tor vorbei setzt. Dennoch, die Situation, erstmals in einem Spiel nicht Außenseiter zu sein, eigentlich das Spiel gewinnen zu müssen, hemmt die Juniors. Angriffe werden nicht ordentlich fertig gespielt, Bälle werden verschenkt, freie Mitspieler nicht immer gefunden. Mariazell kommt erstmals nach 21 Minuten zu einer Torchance, die war aber nicht schlecht. Egger nutzt eine Unachtsamkeit, an Ebner vorbei landet der Ball zum Glück links neben dem Tor.

Donawitzer Schüsse aufs Tor finden zwar statt, sorgen aber für keine Gefahr. Sowohl Machacek als auch Asandului scheitern aus guter Distanz deutlich. Die Flanken sehen da vielversprechender aus, einmal kommt Asandului zum Kopfball (rechts vorbei), ein anderes Mal prüft ein Verteidiger bei einem missglückten Rettungsversuch den eigenen Tormann. Nach einem guten Versuch von Machacek von der linken Seite (sein Schuss trifft leider nicht das Tor) und einer Gelben Karte für eine rüde Attacke von M. Mandl an Horvat pfeift Schiedsrichter Ranzenmayr zur Halbzeitpause.

Das zweitbeste Team der Rückrunde: Die Juniors (im Bild Horvat) rollen das Feld von hinten auf!

Die Juniors wissen, sie müssen sich steigern, vor allem geduldig bleiben und intelligent spielen. Das gelingt aber nur zum Teil. Zwar spielt auch nach der Pause beinahe nur eine Mannschaft, Mariazell gelingt es aber immer wieder, sich zu befreien. Chancen werden seltener, ein Drehschuss von Makotschnig sowie zahlreiche Eckbälle, die aber für keine wirkliche Gefahr sorgen, bringen nichts ein. Mariazell ist keineswegs nur passiv, versucht Fehler der Juniors auszunützen und kommt durch D. Egger zu einem Außennetzschuss, Kleinhofer verschießt einen Freistoßball. Nach 70 Minuten reicht es dem Trainerteam, es wird umgestellt. Grasser und Andi Pachner müssen vom Feld, Moritz und Hoffellner kommen rein. Der DSV will es in der Schlussphase natürlich wissen, eine gute Chance vergibt Horvat, er jagt den von Makotschnig zugespielten Ball übers Tor. Kurz darauf hat Makotschnig selbst die Riesenchance, nach Zuspiel von Gruber trifft er bei seinem Drehschuss nur den Tormann.

Dann endlich klappt es doch. In der 84. Minute findet Gruber nach einem Eckball die Lücke und netzt, unhaltbar für den sehr starken Tormann Wolf, ein. Endlich, der Bann ist gebrochen, das so wichtige Tor ist gelungen! Mariazell wirft nun alles nach vorne, dadurch entstehen Räume, die die Donawitzer zu Konterchancen nützen. Machacek spielt auf Asandului, dessen Schuss aber knapp am langen Eck vorbei streift. In der 88. Minute schwächt sich Mariazell durch ein derbes Foul (wieder an Horvat) selbst – Lasinger geht mit Rot. Zwei hohe Bälle in den Strafraum und einen geblockten Freistoß müssen die Donawitzer in der fünf minütigen Nachspielzeit noch überstehen – Ebner und Hoffellner klären – dann findet der letzte Angriff des Spieles in die andere Richtung statt. Asandului wird ideal auf den Weg zum Strafraum geschickt, der einzigen Verteidiger, der ihn hindern hätte können, wird abgeschüttelt. Den Schuss wehrt der Tormann zwar zur Seite ab, doch Asandului will das Tor, setzt nach und erreicht den Ball vor der Toroutlinie und spitzelt ihn über die Torlinie zum 2:0! Guter Pass, gut gestartet und vor allem gut nachgesetzt – nach dem 2:0 pfeift der Schiedsrichter ab, die DSV Juniors haben es tatsächlich wieder geschafft.

Die gezeigte Leistung war keinesfalls perfekt, man hat die Juniors schon stärker gesehen, aber das Entscheidende sind doch die wichtigen drei Punkte. Gratulation, wieder gelingen zwei späte Tore, das zeigt, dass die Mannschaft fit ist und bis zum Spielende noch zulegen kann – ganz wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abstiegskampf! Nächste Woche geht es nach Diemlach, am SA 07.05., 15:00 Uhr geht es gegen Rapid Kapfenberg II.

Die im Herbst geprügelte Mannschaft ist zur Einheit geworden – Gratultion!

Link: StFV

Die DSV Juniors spielten mit: Ebner, Makotschnig, Kutlesa, Pachner R., Pachner A. (70. Moritz), Gruber (T), Sencar (84. Gsaxner), Machacek, Grasser (G, 70. Hoffellner, G), Horvat, Asandului (T). Ersatz: Möstl.

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