0:0 in Heiligenkreuz: Der DSV Leoben bleibt als einziges Team im Frühjahr ungeschlagen!

Kampf, manchmal Krampf, aber keine Tore – der DSV Leoben (im Bild Pagger) holt in Heiligenkreuz ein 0:0!

Landesliga, 22. runde, SA 23.04.16, 18:00 Sportplatz Heiligenkreuz, 150. TUS Heiligenkreuz/Waasen – DSV Leoben 0:0. Schiedsrichterteam: Harald Insupp, Can Cetin, Klaus Brunner.

Die gute Nachricht: Der DSV Leoben bleibt nach dem 0:0 in Heiligenkreuz im Frühjahr ungeschlagen und das nach der ersten Niederlage unseres nächsten Gegners Bad Gleichenberg – als einzige Mannschaft der Landesliga! Das Spiel selbst war sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen, beide Teams neutralisierten sich durch diszipliniertes Stellungsspiel, Torchancen blieben auf beiden Seiten äußerste Mangelware. Die wenigen Zuseher sahen anstatt Kombinationsfußball viele Kopfballduelle aufgrund der kaum für Gefahr sorgenden hohen Bälle. Einen Stock tiefer ging es nicht weniger rustikal zu – kleinere aber auch derbere Fouls verhinderten flüssige Spielzüge, auch ein Lucky-Punch gelang keinem der beiden Teams. Schade, die einzige Gelbe Karte auf Seiten der Donawitzer sieht Bernhard Rinner, der dadurch in der kommenden Runde pausieren muss. Wenn man schon über keine Donawitzer Tore jubeln durfte, dann freuen wir uns mit Tormann Reinwald, der zum sechsten Mal in dieser Saison keinen Gegentreffer zuließ! Alles in allem, mit dem Punkt kann man leben, das ausgegebene Ziel, nämlich in Heiligenkreuz ungeschlagen zu bleiben, wurde ohne allzu große Probleme erreicht.

Harte Duelle statt feiner Klinge: Markus Partl, einer der Aktivposten, muss viel einstecken!

Der DSV Leoben, der in Heiligenkreuz auf Routinier Markus Briza verzichten muss, präsentiert sich dennoch defensiv sehr gut organisiert. Klare Kommandos werden strikt befolgt, der Ball läuft in den eigenen Reihen von der einen Seite zur anderen und wieder zurück. Raumgewinn entsteht dadurch natürlich nicht, aber das übergeordnete Ziel jeder Defensivabteilung -kein Gegentor zu bekommen – ist nur selten in Gefahr. Offensiv sieht die Sache anders aus. Hohe Bälle bringen nichts, zu dominant sind auch die Heiligenkreuzer Abwehrspieler. Den Ball rauszuspielen, gelingt nur selten, zu genau werden die Spieler gedeckt, zu schnell wird der Ball führende Spieler attackiert. Viele Fouls und Ballverluste (auf beiden Seiten) verhindern ein ansehnliches Spiel. Vollmann versucht es mit dem scheinbar einzig verbleibenden Mittel, einem Fernschuss, verzieht aber, einen Laufpass für Partl kann Tormann Palz unterbinden. Den ersten Schuss aufs Tor gibt Medved für Heiligenkreuz ab, er setzt sich einmal im Bereich Strafraumgrenze-Torlinie durch, aus spitzem Winkel kann er aber Reinwald nicht überraschen. Am anderen Ende des Spielfeldes gerät ein Pagger- Freistoß zu hoch, ein Kopfball von Partl vor das Tor sorgt für Verwirrung – Mikara prüft den eigenen Tormann aus kurzer Distanz, der aber zur Ecke klärt.

Die Beinahe-Chancen mehren sich, auf der einen Seite versucht es Udvardi über links alleine anstatt zur Mitte abzuspielen (Maier bleibt im Duell erfolgreich), auf der anderen Seite erreicht Partl eine Pagger-Hereingabe um einen Schritt nicht. Ein Petkov- Freistoß knapp außerhalb des Strafraumes fällt zu schwach aus, ein weiterer Querpass, diesmal halbhoch, wir wieder von Partl knapp nicht erreicht. Schiedsrichter Insupp fällt auf eine Schwalbe Udvardis im Strafraum nicht hinein, zeigt kurz darauf aber Rinner wegen einer Kleinigkeit seine fünfte Gelbe Karte. Nachdem Medved im Strafraum zum Schuss kommt, doch deutlich verzieht geht es torlos in die Kabine in die Halbzeitpause.

Nach seiner fünften Gelben Karte leider gesperrt: Bernhard Rinner!

Nach Wiederanpfiff werden die Donawitzer stärker. Die Zweikämpfe im Mittelfeld werden gewonnen, die Bälle auf die Seiten kommen besser. Füzfa spielt ideal auf Petkov, der aufs Tor zieht, sein Schuss verunglückt aber total, die beste Donawitzer Chance auf den Führungstreffer wird vergeben. Heidingers weite Einwürfe sorgen für Verkehr vor dem Tor von Palz, nach einem Gestocher spitzelt Hofer den Ball Richtung Tor, Palz kann die Situation klären. Nach einem Pagger-Eckball gelangt Füzfa zum Kopfball, er trifft den aufmerksamen Tormann am Körper, der dadurch neuerlich einen Gegentreffer verhindern kann.

Nach einem geblockten Pagger-Schuss kommt auch Heiligenkreuz wieder besser ins Spiel, knappe Abseitsentscheidungen verhindern mehrmals gefährliche Angriffe. Einige Eckbälle sorgen zwar für unübersichtliche Situationen, letztlich können die Donawitzer aber den Ball immer weg befördern. In der Schlussphase vergibt Udvardi den Matchball. Durch kurzes Zögern – Heidinger ist im Glauben, dass Reinwald den Ball schon hat – ist Udvardi plötzlich dran, der aber zum Glück den Ball an Reinwald nicht vorbeibringt. Das wäre es fast noch gewesen – da aber bis zum Schlusspfiff nichts mehr passiert, bleibt es beim 0:0.

Die Zuseher hat das Spiel sicherlich zu keiner Zeit von den Sitzen gerissen, das Ergebnis ist aber leistungsgerecht und geht so in Ordnung, damit kann man auf beiden Seiten gut leben. Damit erreicht der DSV im zweiten Auswärtsspiel des Jahres, nach Kapfenberg, das zweite 0:0 und bleibt als einziges ungeschlagenes Team sicherlich die Überraschung der Liga! Fortsetzung folgt hoffentlich am kommenden Wochenende, am Freitag 29.04., ab 19:00 Uhr trifft der DSV in Donawitz auf Bad Gleichenberg, dabei könnte man sich vom Gegner bei einem Sieg den fünften Tabellenplatz holen!

Kopfballduell – typische Szene aus Heiligenkreuz – DSV (im Bild Maier)!

Links: StFV, Heiligenkreuz, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Rinner (G), Vollmann, Otti (77. Hanich), Heidinger, Hofer, Pagger, Maier, Partl (87. Heinemann), Petkov. Ersatz: Nömayer, Leodolter.

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