Trotz vieler Chancen: Keine Tore in Kapfenberg!

Auch er hatte seine Chance zum Führungstreffer: Markus Partl!

Landesliga, 19. Runde, SO 03.04.16, 10:30 Schirmitz, 200. KSV Amateure – DSV Leoben 0:0. Schiedsrichterteam: Dr. Paier, Pock, BSc Lappi.

Wenn man keine Tore schießt, kann man auch nicht gewinnen. Diese Fußballerweisheit mussten die Donawitzer nach dem 0:0 als Erkenntnis aus Schirmitz mit nach Hause nehmen. Chancen zu einer frühen Führung waren mehrfach vorhanden, doch Briza, Hofer und Partl scheitern in den ersten Minuten mit hochkarätigen Möglichkeiten. Nach dem etwa zwanzig Minuten andauernden, druckvollen Spiel, in dem ein DSV-Tor förmlich in der Luft hängt, können die KSV Amateure bis zur Pause das Tempo aus dem Spiel nehmen und die flotte Partie offen halten. Auch nach der Pause bleiben die Donawitzer aktiver, wenn gleich nicht mehr so torgefährlich. Bis zur 72. Minute – da vergibt Otti den Matchball, er trifft das leere Tor nicht, hebt den Ball aus kurzer Distanz drüber. Danach geschieht das, was schon gegen Anger für Kopfschütteln sorgte. Die Donawitzer fallen zurück, überlassen dem Gegner die Initiative. Die KSV Amateure kommen durch Berger zur ersten guten Chance (Reinwald wehrt ab) und legen nach. Nach Füzfas Ampelkarte wird es noch einmal richtig hektisch, die Donawitzer überstehen aber diese Kapfenberger Schlussoffensive und nehmen ein 0:0 mit aus Kapfenberg. Soweit kann man sich aber hinauslehnen: Wenn die eigenen hochkarätigen Chancen nur halbwegs genützt würden, fahren die Donawitzer mit einem sicheren Sieg nach Hause -darum: Schade drum!

Topmotiviert und vor der Pause auch einer der Besten gegen seinen Ex-Klub: Michael Vollmann!
Ohne den gesperrten Petkov und ohne den tschechischen Stürmer Hanich (Zerrung) fehlten die Scorer, die für 18 von 28 Donawitzer Tore verantwortlich waren, und das merkt man schon sehr bald. Nach einer Ecke durch Pagger, wird der Ball nur kurz aus dem Gefahrenbereich befördert, Briza zieht ab und scheitert. Gleich darauf zirkelt der besonders motivierte Ex-Kapfenberger Vollmann einen Freistoßball zur Mitte, Hofer steigt am Höchsten und setzt den Kopfball nur um Zentimeter daneben. Und noch immer sind keine zehn Minuten gespielt, da bleibt den vielen, mitgereisten DSV Fans der Torschrei im Hals stecken. Vollmann auf Pagger, der bringt den Ball perfekt zur Mitte – Partl zieht ab, schießt aber Tormann Nicht an, die nächste hochkarätige Chance vergeben. Mit einem Knipser hätte das Spiel da schon fast vorentschieden sein können! Danach werden die Strafraumszenen seltener. Eine knappe Abseitsentscheidung, eine Faustabwehr vom KSV-Goalie, viel näher kommen die Donawitzer vor der Pause nicht mehr zum Führungstor. Die KSV Amateure? Praktisch nicht vorhanden. Nach vorne geht vorerst gar nichts, zu sicher agieren die vier in der Abwehr! Das Zweikampfverhalten bessert sich allerdings mit Fortdauer des Spieles, damit kommen unsere Jungs nun seltener in Strafraumnähe. Bis zur Pause sehen Pagger, Füzfa und Partl jeweils Gelbe Karten, Reinwald kann eine Flanke sicher fangen und Maier muss (und kann) einmal gut klären, an sonst passiert nichts mehr.

Er hatte die Riesenchance nach der Pause: Michael Otti!
Nach dem Seitenwechsel versucht Partl den KSV Goalie mit einem Distanzschuss zu überraschen, Briza steigt bei einem Kopfball in den Strafraum am Höchsten (Ball neben das Tor, überdies auch auf Abseits entschieden) und die KSV Amateure versuchen es mit einem Kopfball von Maier (übers Tor). Richtig gefährlich ist das aber in dem nach wie vor temporeichen Spiel nicht. Trainer Auffinger versucht mit Auswechslungen noch einmal unberechenbarer zu werden, die ausgetretenen Wege zu verlassen. Er bringt Heinemann (statt dem ausschlussgefährdeten Pagger), dann Görgl und auch Horvat (der damit gegen seinen Bruder spielen darf). Die Riesenchance des Spieles wird erzwungen, dann aber leider vergeben – das rächt sich in der Schlussphase fast noch: Vollmann startet von halblinks aus in den Strafraum, kann dabei nicht abgedrängt oder behindert werden, sein Schuss wird von Nicht abgewehrt, der Ball liegt nun völlig frei vor Otti. Schade, normalerweise macht er den blind, in dieser Situation steigt der Ball bei seinem Schussversuch übers Tor.

Und da wär es fast passiert: Tormann Reinwald mit Fußabwehr!
Nur wenige Minuten später sorgt der eingewechselte Berger erstmals für Gefahr vor dem Donawitzer Tor. Zu diesem Zeitpunkt sind 75 Minuten gespielt, bis dahin war nichts dabei, wo Glück oder Unvermögen des Schützen vonnöten waren, um einem Verlusttor nahe zu sein. Doch Berger macht das gut, er nimmt sich den Ball auf der linken Seite mit, kann in den Strafraum eindringen, scheitert aber am herauseilenden Reinwald (Fußabwehr). Der erste Warnschuss war im Nachhinein aber so etwas wie ein Weckruf der jungen Kapfenberger. Plötzlich werden die Donawitzer ungenauer und schusseliger, stehen weiter weg vom Gegenspieler und schon gerät man unter Druck. Briza kann im Strafraum mit Glück, Können und all seiner Routine in einem riskanten, an der Grenze befindlichen, Duell eine Torchance verhindern, ohne dass der Schiri ein Elfervergehen sieht. Die Donawitzer werden nun gezwungen, die Zweikämpfe noch aggressiver anzunehmen, bei Hofer bedeutet das gelb, bei Füzfa leider auch – da er aber vor der Pause schon belastet war, muss er nach 86 Minuten vom Feld. Die Schlussphase wird irgendwie überstanden, einige heikle Situationen mussten noch gemeistert werden, es blieb beim 0:0.

Er gab wieder Alles, musst aber zu seinem eigenen Schutz vom Feld genommen werden: Matthias Pagger!

Schade, das Spiel war zu gewinnen, allerdings auch gut so, dass man in der Schlussphase dem Druck Stand gehalten hat. Der DSV holt gegen die KSV Amateure das dritte Remis in Serie, nicht mehr – aber auch nicht weniger – man muss mit der Mannschaft noch etwas Geduld haben: Der erste Dreier liegt in der Luft, vielleicht gelingt er am kommenden Wochenende gegen Fürstenfeld (FR, 8.4., 18:30 Stadion Donawitz)!

Links: StFV, KSV, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa (GR, 86.), Rinner, Vollmann, Otti, Heidinger (82. Horvat, G), Hofer (G), Pagger (G, 60. Heinemann), Maier, Partl (G, 71. Görgl), Briza. Ersatz: Nömayer.

 

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