TEST: Der DSV Leoben kann gegen St. Michael nicht überzeugen und verliert mit 3:4 (1:3)!

Sein erster Angriff führte unmittelbar nach Seitenwechsel zum Anschlusstreffer: Markus Partl! 

7. Testspiel, SA 20.02.16, 12:00 Tivoli, 60. DSV Leoben – ESV St. Michael 3:4 (1:3), Torfolge: 0:1 Bracher (23.), 0:2 Tschabuschnig (31.), 1:2 Petkov (33.), 1:3 Tschabuschnig (35.), 2:3 Petkov (46.), 3:3 Hanich (58.), 3:4 Schöggl (74.), Schiedsrichter: Kislick, Kahric, Kulasin.

Das hat sich Trainer Jürgen Auffinger wohl anders vorgestellt: Gegen den ESV St. Michael, den Zweiten der Oberliga Nord, verliert seine Mannschaft mit 3:4. Vor allem der mangelnde Kampfgeist vor der Pause und die insgesamt vier (!) Gegentore – so viele musste der DSV in keinem Spiel der ganzen Landesliga-Herbstsaison hinnehmen – geben Anlass zum Nachdenken. Mit 70-80% Einsatz funktioniert das nicht, Zweikämpfe müssen energischer geführt werden, das Umschalten bei Ballverlust war sehr mangelhaft. Nach dem Seitenwechsel wurde es zwar besser, die Donawitzer holten schnell den 1:3- Pausenrückstand auf, setzten dann aber nicht energisch genug nach und mussten in einem Konter den 3:4-Endstand hinnehmen.

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Er hamonierte nach der Pause gut mit Petkov und brachte Schwung in die Offensive: Tim Heinemann! 

Die erste gute Möglichkeit, um in Führung zu gehen, finden die Donawitzer vor. Ein plazierter Freistoß von Petkov landet an der Querlatte, die Möglichkeit abzustauben verschlafen die im Strafraum stehenden Stürmer aber. Mit der ersten guten Aktion bringt Bracher (Abschluss nach einer Flanke von rechts) St. Michael in Führung, kurz darauf erhöht Tschabuschnig aus kurzer Distanz sogar auf 0:2. Die Donawitzer sind in dieser Phase, abgesehen von ein paar Härteeinlagen, viel zu passiv und abwartend – sie finden einfach nicht ins Spiel. Selbst der Anschlusstreffer von Martin Petkov, nach Otti-Vorarbeit, ändert nichts daran, im gegenzug erzielt Tschabuschnig das 1:3.

Nach einer Standpauke zur Pause bessert sich das Donawitzer Spiel. Mit dem ersten Angriff – Partl zieht links auf und davon, seine Hereingabe verwertet abermals Petkov –  gelingt der neuerliche Anschlusstreffer, jetzt endlich hat man das Gefühl, dass die Donawitzer endlich angekommen sind. Kurz darauf legt Briza, der von links in den Strafraum gelangt, auf petkov ab, diesmal verzieht er aus kurzer Distanz. Der Ausgleichtreffer liegt nun in der Luft und durch Michal Hanich gelingt er schließlich auch. Danch ist aber wieder die Luft heraussen, anstatt das spiel endgültig zu drehen, was zweifellos möglich gewesen wäre, kassieren die Donawitzer durch eine Unachtsamkeit den vierten und letzten Treffer des Spieles.

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Zwei Tore waren zu wenig: Martin Petkov beim 3:4 gegen St. Michael! 

Da man auch (oder gerade) bei Niederlagen viel lernen kann, ist dieses Spiel zum Analysieren und zum gewinnen neuer Erkenntnisse durchaus von hohem Wert. Umsetzen kann man diese Erkenntnissebereits nächste Woche, beim Vorletzten Testspiel (SA 27.02., 12:00 am Tivoli) gegen Trofaiach.

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Briza, Rinner (62. Horvat), Maier, Heidinger (G), Otti (46. Görgl), Vollmann (46. Heinemann), Pagger (46. Partl), Füzfa (G), Petkov (T,T), Hanich (T).

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