Snickers Cup Finale, 5. Juni 1995

Der Einzug 1995 in das Cup-Finale stellt bis heute den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte des DSV Leoben dar. Das Fußballfest im Wiener Ernst-Happel-Stadion wurde nicht nur ein grosses Fest für DSV Leoben, sondern für die gesamte Steiermark. Am Pfingstmontag, dem 5. Juni 1995, brachten ein Sonderzug von über 200 Meter Länge (rund 700) und einige Autokolonnen rund 1.500 steirische Fußballfreunde nach Wien. In einem wahren Kraftakt hatten die Obersteirer unter Trainer Milan Miklavic das Finale des österreichischen Cup erreicht. In der Meisterschaft hatte es unter 16 Mannschaften mit 7 Siegen, 13 Remis und 10 Niederlagen bei 27 Punkten gerade zum 10. Endplatz gereicht. Dafür hatte man genügend Konzentration für den Cup-Bewerb, wenn es auch einige Male knapp ausging:

1:0 gg. Bruck/Mur, 4:1 gg. St. Florian, 3:0 gg. Wr. Sportclub, im Achtelfinale gg. Stockerau 1:0 (A), im Viertelfinale gg. Austria Wien 2:1 (H) und im Semifinale gg. Hartberg 1:0 (A).

Dabei wird besonders das Match gegen die Wiener Austria in Erinnerung bleiben, in dem der listige Schoko Schachner die Veilchen in der 34. und der 84. Minute zum Verwelken brachte. Eben jener Walter Schachner, der in jener Zeit 18 Jahre Profifußball aufzuweisen hatte, in denen er in 526 Meisterschaftsspielen insgesamt 256 Tore erzielte!

Man hatte sich im Hotel „Butter“ in Vösendorf schon einen Tag zuvor akklimatisiert und der Verein trat auch sonst mit seinem Vorstand, den Präsidenten Ing. Schweiger und Ing. Schmied sowie den Mitgliedern Ing. Hirschmann, Prok. Gröbminger, Ing. Schwab, und Erwin Freisinger sehr professionell auf und wurde im VIP-Bereich auch entsprechend anerkannt. Nur die Rapid-Fans waren anderer Meinung und ihre gellenden, ordinären Provokationen klingen noch heute in den Ohren. Da gebührte den Donawitzer Fußballfreunden große Achtung – sie ließen sich nicht provozieren.

Es war ein dramatisches Finale, das vor 15.000 Zusehern im Ernst-Happel-Stadion Rapid durch ein Tor von Peter Guggi (22.) mit 1:0 (1:0) gewann. Walter Schachner hatte in der 55. und 73. Minute die Sensation vor sich, aber der Teamtorhüter Michael Konsel rettete mit Superreflexen.

Die Mannschaft hatte es sich verdient in Erinnerung behalten zu werden:

Krenn, Pracher, Stankovic, Unger, Karlsberger (69. Auffinger), Reichhold, Oliveira, Dragoslavic, Skrivanek, Hirschhofer (81. Gressl) und Schachner.

Günter Reichhold im Originaltrikot – ein paar Jahre später passt das Trikot immer noch!

Bilder von der Tornados-Seite

Weltfussball – „Der Cupfluch des Peter Guggi“ (mit Filmausschnitten vom Cupfinale)

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