Große Donawitzer Spieler – Walter Schachner!

Walter Schachner

Geboren: 1. Februar 1957 in Leoben
Wohnort: St. Michael
Familienstand: verheiratet mit Conny, zwei Söhne (Walter-Roberto, Alexander)
Spitzname: Schoko

Walter „Schoko“ Schachner ist österreichischer Fußballtrainer und ehemaliger Nationalspieler (Stürmer).

Der gelernte Betriebselektriker und Fußballer aus Donawitz absolvierte ab 1976 64 Spiele für die Österreichische Fußballnationalmannschaft (unter anderem bei den Weltmeisterschaften 1978 und 1982) und schoss 23 Tore.

Von 1975 bis 1978 war Schachner für den Donawitzer Verein DSV Alpine aktiv, wo er schon bald den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte, als einer der wenigen Spieler, die nicht in der höchsten österreichischen Liga tätig sind. Dann wechselte er zur Austria Wien (1978-1981). Mit der Austria gewann er drei Meistertitel und wurde in den Saisonen 1978/79 und 1979/80 österreichischer Torschützenkönig.

Von 1981 bis 1988 spielte er in der italienischen Liga beim AC Cesena (1981-1983), AC Turin (1983-1986) und US Avellino (1986-1988). Danach spielte der Heimkehrer noch lange in der ersten österreichischen Liga, so auch beim SK Sturm Graz und GAK, lief noch einmal für seinen DSV ein und trat das letzte Mal bei Wels den Ball, ehe er ins Trainer-Metier wechselte.

Schachner begann seine Trainerkarriere beim FC Zeltweg in Österreich, den er in die Regionalliga führte. Im Juli 2000 wechselte er zum FC Kärnten. Der Aufstieg des FC Kärnten in die Bundesliga 2001, dazu der Cupsieg und Supercup-Sieg mit den Klagenfurtern waren seine ersten Titel. Die Saison 2002 begann er bei Austria Wien, wo er aber schon bald (4. Oktober 2002) trotz Tabellenführung und guter Leistungen im UEFA-Cup durch Christoph Daum ersetzt wurde. Ab dem 9. Oktober 2002 arbeitete er beim Grazer AK, den er am vorletzten Tabellenplatz übernahm und noch zum 2. Platz führte.

In dieser Spielsaison wurde die denkwürdige „Schoko-Tabelle“ geboren, in der er die unter seiner Führung mit den Wienern und die mit dem Grazer AK errungenen Punkte addierte und seinen Erfolg als Trainer damit zu dokumentieren – Trainer Schachner erzielte so mehr Punkte als der Meister Austria Wien.

Mit dem Grazer AK schaffte es Schachner mit dem österreichischen Meistertitel 2004 zur ersten Meisterschaft in der 102-jährigen Vereinsgeschichte. Außerdem schlug der GAK als einziges Team in der Champions-Leage Saison 2004/2005 Liverpool an der Anfield Road. 2005 erreichte er mit dem GAK den Vizemeistertitel.

Am 9. Jänner 2006wurde „Schoko“ Schachner vom Präsidenten des GAK, Harald Sükar, in seiner Position als Trainer beurlaubt. Nachfolger des Erfolgscoach wurde der ehemalige Trainer von Austria Wien und Austria Salzburg, Lars Söndergaard.

Schachner war bereits mehrmals als Trainer in Deutschland im Gespräch, unter anderem beim VfB Stuttgart und 1. FC Köln seit 24.01.06 ist er allerdings bei 1860 München unter Vertrag.

Sein Spitzname Schoko stammt noch aus seiner Kinderzeit, da er als Bub immer Schokoriegel beim Fußballspielen dabei hatte.

Vereine als Spieler
1967 – 1975 St. Michael
1975 – 1978 DSV Alpine
1978 – 1981 Austria Wien
1981 – 1983 AC Cesena
1983 – 1986 AC Torino
1986 SC Pisa
1986 – 1988 US Avellino
1988 – 1989 SK Sturm Graz
1989 – 1990 DSV Alpine
1990 GAK
1990 FC Salzburg
1991 VSE St. Pölten
1991 SR Donaufeld
1991 – 1993 DSV Alpine
1993 – 1994 SK Sturm Graz
1994 – 1996 DSV Leoben
1996 FC Tirol
1997 ASK Kottingbrunn
1998 Eintracht Wels
2002 Abschiedspiel am letzten Spieltag für den FC Kärnten
64 ÖFB-A-Länderspiele/23 Tore
WM-Teilnahmen 1978 und 1982
Österreichischer Torschützenkönig 1979 und 1980
Österreichischer Meister 1979, 1980 und 1981
Österreichischer Cupsieger 1980

Vereine als Trainer
1999 – 2000 FC Zeltweg (steir. Landesliga)
2000 – 2002 FC Kärnten (1. Division, Aufstieg Bundesliga, Cupsieger und Supercupsieger 2001)
Jun 2002 – Okt 2002 Austria Wien (Bundesliga)
Okt 2002 – Jan 2006 GAK (2003, 2005 Vizemeister, 2004 Meister und Cupsieger)
Jan 2006 – Jul 2007 1860 München
Jul 2007 – Dez 2007 Austria Kärnten
Aug 2008 – Apr 2010 Admira wacker Mödling
Mrz 2011 – Mai 2012 LASK Linz
seither TV-Experte für Sky
Dankenswerterweise hat uns Wolfgang Schickhofer einige Schätze aus seinem Fotoalbum zur Verfügung gestellt:

Link: Mehr Berichte und Fotos aus den 70er jahren

Beschreibung von Walter Schachner (1977, Krone Autogrammkarte):

Vom Kran in die Nationalelf

Walter Schachner, Senkrechtstarter des österreichischen Fußballs. Kein Klub, der ihn nicht haben möchte. Und eine Nationalmannschaft, die ihn auch braucht…

Schachner? Normal könnten wir jetzt über einen anderen reden. Denn „Schoko“ Schachner kennt mittlerweile doch jeder. Einer der schrecklichen Alpine-„Zwillinge“ halt, der in der Nationalliga den Gegner aufscheucht wie normalerweise der Fuchs seine Hühner. Als schmalbrüstiges Etwas zerriss er in St. Michael seine Hosen, begann als zehnjähriger Spund dank seines Patenthakens die Großen zu ärgern und schaffte nach seiner Übersiedlung zu Alpine halt schlechthin das, was man in österreichischen Gefilden unter „Traumkarriere“ versteht. Sprung von der 2. Division in den Sturm der Nationalmannschaft (dort bisher acht Tore), Wahl – mit überwältigender Mehrheit – zum Fußballer des Jahres 1976.

Dass er trotzdem tagtäglich um fünf auf den Kran bei den Hochöfen in Donawitz steigt, dass er trotz all dem Starrummel seine alte Mutter nicht vergisst, dass er trotz Traumangeboten noch immer weiß, wo er daheim ist – bei seinen Freunden in St. Michael – beweist einiges vom vorhandenen Charakter. Schon lange bevor Schlagzeilen über Schachner die Titelseiten der Zeitungen zierten, ließ sich Springer vernehmen: „Ich besitze den besten Linksaußen von Österreich!“ Damals haben die Leutchen in Wien aber sehr gelacht. Heute? Lacht keiner, zählt insgeheim nur zerknirscht seine Tausender, die er dem jungen Senkrechtstarter demnächst für einen Vereinswechsel gern zustecken möchte. Schachner ist heute in Österreich erste Wahl. Er könnte sich jeden Klub aussuchen, wenn er nur wollte. Aber da ist noch ein Hindernis: Er uns sein „Erfinder“ Springer haben sich dereinst geschworen: „Wenn wir den Aufstieg schaffen, dann bleiben wir zusammen!“ Und das hat, wenn man einen kleinen Blick auf die Tabelle wirft, auch verteufelt den Anschein…

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Walter Schachner bei den ORF Dancing Stars 2017!

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