GEBIETSLIGA: 11 15/16: Trotz Kaderumstellung kein Erfolgserlebnis – die Juniors verlieren gegen Gußwerk mit 0:3 (0:1)!

Wollte den Juniors zu Punkten verhelfen, scheiterte damit: Matthias Pagger verliert mit seiner mannschaft gegen Gußwerk 0:3!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 11. Runde, SA 24.10.15, 15:00, Stadion Donawitz, 50. DSV Juniors – SC Gußwerk 0:3 (0:1). Torfolge: 0:1 Kovac S. (29.), 0:2 Lechner (51.), 0:3 Kovac J. Schiedsrichter: DI Samir Hodzic.

Die Juniors-Mannschaft, die gegen Gußwerk auf das Feld lief, unterschied sich zwar maßgeblich von letzten Aufstellungen, das Ergebnis war aber im Endeffekt das Gleiche: Die DSV Juniors müssen sich klar geschlagen geben! Die Donawitzer kommen zu einigen guten Möglichkeiten, verwerten diese aber einfach nicht, die Tore macht Gußwerk. Einmal vor der Pause, zwei Mal danach und schon ist die klare Niederlage wieder da. Es gab in diesem Spiel zwar mehr Momente, in denen die Mannschaft von Andreas Bleimeier durchaus über mehrere Stationen den Ball laufen ließ, auch das Zweikampfverhalten war größtenteils in Ordnung. Aber die vielen kleinen und manchmal auch größeren Fehler (Abspiel, Stellungsspiel, Raumaufteilung) nützen Gegner wie Gußwerk aus. Damit überwintern die Jungdonawitzer am letzten Tabellenplatz, auch das Nachtragsspiel am Montag in St. Peter/Freienstein wird daran nichts ändern!

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Jan Makotschnig am Ball. So wie die meisten seiner Kollegen mit guten und schlechten Momenten!

Drei Minuten sind gespielt als Florian Gruber erstmals von der rechten Seite zum Flanken kommt, der Kopfball von Matthias Pagger an der zweiten Stange fällt aber zu schwach aus, Sumny im Gußwerker Tor hat keine Probleme. Sonst ist es aber meist umgekehrt: Von den DSV Juniors geht die grössere Gefahr von links aus, Pagger setzt sich dort zumeist durch, lediglich die Hereingaben finden den Abnehmer nicht, bis auf den einen oder anderen Corner entsteht dabei nicht viel.

Nach elf Minuten muss Hoffellner verletzungsbedingt den Platz in der Abwehr verlassen, an seiner Stelle kommt Philipp Möstl. Weiter geht es mit Donawitzer Angriffen. Bei einem Zuspiel ist Andi Pachner erst knapp im Abseits, kurz darauf rutscht  er an einer Pagger-Flanke vorbei, Leodolter versäumt am Sechzehner einmal den richtigen Zeitpunkt zum Schießen. Von Gußwerk ist zu Beginn des Spieles wenig zu sehen, es werden zwar Bälle gewonnen, doch den Weg in den Donawitzer Strafraum finden diese nur selten: Robert Pachner hat im Zentrum alles gut im Griff, kann zwei Mal schön ausputzen, bevor es gefährlich werden kann.

Dann zwei Szenen, die den Verlauf des Spieles in eine völlig andere Richtung drehen hätten können. Zuerst ein schöner Pass von Pagger in Grubers Lauf, Jakub Kovac schneidet dem aufs Tor ziehenden Donawitzer im Strafraum den Weg ab, laut Schiri Hadzic kein Foul, kein Elfer und keine Rote Karte! Nach einem Kopfball von Kovac (nach einem Corner, klar drüber), zieht plötzlich Andi Pachner nach schönem Zuspiel von Gruber von rechts aufs gegnerische Tor. Sumny verkürzt durch sein Herauslaufen den Winkel und kann dem Stürmer den Ball vom Fuß holen.

Das war es dann mit den Donawitzer Chancen auf eine Führung, denn gleich darauf, im Anschluss an einen Einwurf gehen die Gäste durch Simon Kovac in Führung, zu alleine darf er vom Sechzehner abziehen, der Ball passt genau ins Eck. Nun wird auch Gußwerk aktiver. Ein Volleyschuss vom Torschützen geht über das Tor, kurz vor der Pause zieht erst Reiter ab (Horvat lenkt in den Corner), danach kann Jakub Kovac einen Kopfball aus kurzer Distanz im Tor nicht unterbringen. Davor kommt der DSV noch zur besten Ausgleichchance: Florian Gruber setzt einen plötzlich freien Ball, der bei einer schlechten Abwehr des Tormannes nach einem Pagger-Freistoß entsteht, per Kopf über das Tor.

Mit 0:1 geht es in die Halbzeit, sicherlich ein unglücklicher Zwischenstand, wenn gleich die Gäste nach dem Führungstreffer mehr vom Spiel hatten. Gleich nach der Pause sind es wieder die Juniors, die die Riesenausgleichchance nicht nützen: Ein harmloser Einwurf auf Andi Pachner, der von der Abwehr übersehen völlig frei am Weg zum Strafraum ist – er umspielt den Tormann, lässt sich dabei aber etwas zu weit vom Tor abtragen. Schuss oder Aufspielen, er entscheidet sich für die zweite Möglichkeit, ist dabei aber zu unpräzise, der Ball wird von einem Abwehrspieler abgefangen, solche Möglichkeiten muss man einfach nützen, wenn man punkten will.

Es kommt noch schlimmer. Nur zwei Minuten später taucht Lechner plötzlich rechts im Strafraum auf, er zieht ab, Oberforcher ist mit den Fingerspitzen zwar noch dran, der Ball ist aber zum 0:2 über der Linie. Kurz darauf muss Robert Pachner an der Strafraumgrenze die Notbremse ziehen (er sieht dafür Gelb), den Freistoß von Adamcik kann Oberforcher und in weiterer Folge Horvat aus dem Gefahrenbereich befördern. Es ist zum Verzweifeln: Während Gußwerk durch die beiden Tore an Sicherheit gewinnt, nimmt der Glaube an ein positives Ergebnis, sichtbar durch die Körperhaltung bei einigen DSV-Spielern ab.  Schüsse von Makotschnig und Horvat sind einfach nicht zwingend genug, es fehlt in vielen Aktionen der letzte Einsatz und Wille.

Mit dem 0:3 ist der Deckel endgültig drauf, nach einem Fehler in der Abwehr – der Ball wird einfach nicht weg gebracht – zieht Jakub Kovac am Sechzehner ab und trifft zum dritten Mal für Gußwerk. Es sind zwar Spieler wie Horvat, Pagger und auch Robert Pachner, die mit Aggressivität noch einmal das Ruder herumreißen wollen, doch mit der Brechstange lässt sich an diesem Nachmittag gegen disziplinierte Gußwerker nichts Erzwingen. Nach einer Vielzahl an Eckbällen, die allesamt nicht ankommen und einer Chance von Gsaxner (er lässt sich im Strafraum aber abdrängen) ist Schluss in Donawitz.

Gußwerk ist cleverer und effizienter, siegt daher verdient. Dass die Donawitzer einfach schon die gesamte Saison über zu viele Chancen auslassen ist einfach Fakt, nur fünf (!) Tore in zehn Runden sprechen eine deutliche Sprache, da braucht man dann auch nicht lange zu suchen, warum man Tabellenletzter ist. Positiv ist das Debut von Philipp Grasser verlaufen. Der Verteidiger, der eineinhalb Jahre vereinslos „gestanden“ ist und daher auch nach der Transferzeit angemeldet werden durfte, ist eine echte Verstärkung.

Am Montag folgt noch das Nachtragsspiel in St. Peter/Freienstein (26.10., 14:00) dann geht es in die Winterpause, in der es zu einschneidenden Änderungen kommen wird.

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Erstmals seit seiner langen Verletzung wieder mit dabei, die Kräfte reichten aber noch nicht bis zum Schluss: Florian Gruber

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Forderte oft den Ball, wurde aber nicht immer gesehen: Dominik Leodolter!

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Auch erstmals für den DSV im Einsatz: Philipp Grasser hatte seine rechte Seite ganz gut im Griff!

Links: StFV, Gußwerk

Die DSV Juniors spielten mit: Oberforcher, Makotschnig, Pagger, Pachner A., Leodolter, Pachner R (G), Grasser, Kutlesa (56. Sencar), Hoffellner (12. Möstl), Gruber (75. Gsaxner), Horvat. Ersatz: Ebner, Moritz.

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