14 15/16: Historischer Auswärtssieg: Der DSV Leoben deklassiert Kindberg mit 7:0 (3:0)!

Sensationell: Der DSV Leoben fertigt Kindberg auswärts mit 7:0 ab!

Landesliga, 14. Runde, FR 23. 10.15, 19:00 Stadion Kindbergdörfl, 200. FC E-Werk Kindberg-Mürzhofen – DSV Leoben 0:7 (0:3). Torfolge: 0:1 Heinemann (23.), 0:2 Petkov (42.), 0:3 Hanich (45.), 0:4 Hanich (58.), 0:5 Petkov (62.), 0:6 Petkov (70.), 0:7 Hofer (88.). Schiedsrichter: Brunner, Macher, Hofer.

Einfach nur unfassbar: Nach dem 3:0-Sieg gegen Lebring setzt der DSV Leoben in Kindberg sogar noch einen drauf: 7:0-Auswärtssieg! Das ist so historisch hoch, dass sogar DSV-Chronist Charly adhoc nicht  wusste, wann ein Sieg in dieser Höhe Auswärts (zu Hause gab es sogar heuer schon einen 7:0-Sieg gegen Gleinstätten!) zuletzt gefeiert werden durfte! Den Torreigen startet Tim Heinemann, er schließt einen schönen Angriff mit seinem ersten Saisontreffer ab. Unmittelbar vor der Pause entscheidet sich das Spiel: Martin Petkov befördert einen Ball aus kurzer Distanz zum 0:2 über die Linie, in der 45. Minute verlängert Michal Hanich einen Freistoßball per Kopf über die Linie. 3:0 zur Halbzeit, das Spiel war zwar entschieden, dennoch wollten die Donawitzer mehr. Hanich erhöht mit einem schönen Schuss ins lange Eck auf 0:4, ehe wieder Petkov (sogar zwei Mal) an der Reihe war: Zuerst trifft er zur Überraschung aller im Stadion aus sehr spitzem Winkel zum 0:5, kurz darauf versenkt er einen Freistoß zum 0:6. Den Schlusspunkt in diesem ungleichen Duell setzt Alexander Hofer. Sein sehenswerter Treffer bedeutet den nicht für möglich gehaltenen 0:7-Endstand. Gratulation an die Mannschaft und das Betreuerteam zu diesem überwältigenden Sieg, der Lust auf mehr macht!

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Nicht zu stoppen: Martin Petkov steuert drei Tore bei, er hält nun schon bei 11 Saisontreffer!

Der zuversichtliche Trainer Jürgen Auffinger konnte erstmals in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler des Kaders waren fit und spielberechtigt, mit dem Sieg vom Nachtragsspiel gegen Lebring war man beim Tabellenschlusslicht extra motiviert. Dennoch, die beiden ersten guten Gelegenheiten findet Kindberg/Mürzhofen vor.  Eine Vorlage verspringt sich vor Rinner unglücklich, dahinter lauert Kocijan, der auch gleich abzieht – der Ball streift deutlich über das Tor.  Kurz darauf setzt sich Debelak auf der rechten Seite durch, die Hereingabe zur Mitte ist gefährlich, Kocijan erreicht nur knapp den Ball nicht, er rutscht am Ball vorbei ins Leere. In diesen beiden Situationen brauchten die Donawitzer durchaus Glück um ohne Gegentreffer weiterspielen zu können, danach wendet sich aber das Blatt.

Ab diesem Zeitpunkt wird genauer gespielt, energischer attackiert, das zeigt Wirkung. Mehr und mehr verlagert sich das Geschehen nun in die Hälfte der Gastgeber. Der laufstarke Hanich erreicht einen Ball auf der linken Seite, spielt zur Mitte zu Petkov, dessen erster Schuss rechts über das Tor zieht. Kurz darauf, nach zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Eckbällen serviert Partl den Ball über die Verteidiger zur Mitte, Otti zieht ab, scheitert aber knapp. Der erste Treffer liegt irgendwie in der Luft und nach 23 Minuten passiert er auch. Ein schöner Ball von Füzfa, der bei jeder Ballberührung von seinem aus Ungarn angereisten Fanklub bejubelt wird, landet bei Heinemann. Er zieht mit Übersicht zur Mitte zieht ab, der Ball zappelt neben der linken Stange zum ersten Mal in Peckovic´ Gehäuse.

Die Donawitzer bleiben dran: Ein guter Schuss von Hofer, er hatte viel Platz, kann vom Tormann gefangen werden, bei zwei Freistößen von Petkov fehlt noch die Präzision. Kurz vor der Pause schlagen die Donawitzer wieder zu: Heinemann läuft von halblinks in den Strafraum, der Ball gelangt über Hanich zu Petkov (er steht trotz Kindberger Beschwerden nicht im Abseits), der aus kurzer Distanz keine Schwierigkeiten hat, einzunetzen. Noch vor der Pause legen die Donawitzer einen drauf. Briza wird bei einem seiner Vorstöße gelegt, den Freistoß zirkelt Petkov gefühlvoll zur Mitte – Hanich steigt am Höchsten, über seinen Hinterkopf landet der Ball neben der Stange zum 0:3. Danach ist Schluss in Halbzeit eins, mit einem komfortablen 3:0-Vorsprung geht es in die Kabinen. Die warnenden Worte des Trainers, dass man auch mit diesem Vorsprung mit 100% weiter spielen muss, werden von den Spielern erhört.

Kindberg versucht mit einem Doppeltausch und einem Schuss von der rechten Seite (Reinwald ohne Probleme) noch einmal heranzukommen, aber es bleibt bei dem Versuch. Der Donawitzer Druck wir sukzessive erhöht, die Kindberger Defensive, steht nun unter Dauerbelastung. Irgendwann findet sich dann die Lücke – wie etwa ein Pass von Briza auf Hanich, der sich im Strafraum die Gelegenheit nicht entgehen lässt und zum 4:0 für den DSV trifft. Das zweite Tor des Tschechen beendet die Kindberger Gegenwehr. Bis zu diesem Tor schien die Kindberger Ordnung noch halbwegs intakt, danach bricht die Mannschaft völlig auseinander. Die Donawitzer steigern sich in einen wahren Spielrausch, Torchancen entstehen phasenweise im Minutentakt.

Nur vier Minuten nach Hanichs zweitem Tor, darf auch Petkov zum zweiten Mal über einen erfolgreichen Abschluss jubeln: Der eingewechselte Görgl spielt auf Petkov, der mit dem Ball scheinbar zu weit nach rechts abgetragen wird, sein Schuss aus spitzem Winkel belehrt eines Besseren, der Ball passt perfekt zum 0:5. Nachdem Hanich einen Stanglpass von Görgl aus kurzer Distanz ebenso wenig wie Otti aus ebenso kurzer Distanz bei seinem Schussversuch am Tormann vorbei bringt, muss es wieder der Kapitän richten. Mit dem Selbstvertrauen eines Doppeltorschützen schickt er seine Mannschaftskollegen weg und  richtet sich den Ball zum Freistoß. Besser kann man ihn nicht schießen, der Ball landet unhaltbar im rechten Kreuzeck – Petkovs elfter Saisontreffer bedeutet das 0:6! Schüsse aus guten Positionen von Pagger und Görgl zeugen vom unstillbaren Zug zum nächsten Tor, das in der 88. Minute dem Abwehrmann Alexander Hofer gelingt. Nur noch begleitet, darf er mit dem Ball im Strafraum spazieren, seinen Schuss kann Peckovic nicht abwehren, der bedauernswerte Tormann ist zum siebten Mal geschlagen.

Das war es dann in Kindbergdörfl, ein Auswärtssieg in einer Höhe von vereinshistorischer Dimension ist geglückt, darauf kann die Mannschaft zu Recht stolz sein. Genau so konzentriert und ernsthaft musste man bei dem in der sportlichen Krise steckenden Gegner auftreten, nicht mehr und nicht weniger wurde gefordert (und umgesetzt). Nach den ersten paar Minuten, in denen das Zweikampfverhalten noch mangelhaft war und in denen Fehlpässe und schlechte Rückpässe Unruhe ins Spiel brachten, ist es dann gelungen das Heft in die Hand zu nehmen. Mit Zunahme des Druckes wurde Kindberg zu Fehlern gezwungen, die sich in Toren ummünzen ließen, die dann letztlich zu einer kollektiven Auflösung des Gegners führte. Danke Jungs, eine perfekte Woche für den DSV, Fortsetzung erwünscht! Am besten gleich am Montag im Steirercup. Spielbeginn am Feiertag, 26.10. in Gratkorn ist 16:00 Uhr. das letzte Herbstspiel in der Liga bestreitet der DSV am kommenden Samstag, 31.10., 16:00 Uhr in Donawitz gegen Gnas!

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Sieben! Bernhard Rinner zeigt, was die Mannschaft geleistet hat!

Links: StFV, Kindberg, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Rinner, Otti (70. Pagger), Heinemann (T), Hofer (T), Maier, Partl (61. Görgl), Hanich (T,T), Petkov (T,T,T), Briza (74. Heidinger). Ersatz: Nömayer, Horvat.

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