13 15/16: Mit dem Kapitän kommt der erfolg zurück: Der DSV Leoben schlägt Lebring mit 3:0!

In der Mitte die drei Torschützen: Briza umarmt Görgl, dahinter Petkov: Gratulation zum klaren 3:0-Sieg gegen Lebring!

Landesliga, 13. Runde, DI 20.10.15, 19:00 Stadion Donawitz, 200. DSV Leoben – SV Lebrimg 3:0 (1:0). Torfolge: 1:0 Briza (2., Elfer), 2:0 Petkov (69.), 3:0 Görgl (81.). Schiedsrichter: Pucher, Ofner, Holzmann.

Damit haben auch nicht Alle gerechnet: Der DSV Leoben kommt gegen den Tabellendritten aus Lebring zu einem eindrucksvollen, klaren, auch in dieser Höhe verdienten, 3:0- Heimsieg. Nach vier sieglosen Spielen konnten die Donawitzer endlich wieder gewinnen, vor eigenem Publikum war es überhaupt erst der zweite Saisonsieg. Gestärkt durch die Rückkehr von Kapitän Martin Petkov und vom Spielverlauf begünstigt (Elfmeter bereits nach zwei Minuten – Briza verwandelt eiskalt, zusätzlich schwächt sich Lebring durch eine Rote Karte noch vor der Pause selbst), gelingt es den Donawitzern die torgefährlichste Mannschaft der Liga stets auf Distanz zu Halten. Vor der Pause waren sich die Donawitzer bei den Offensivaktionen durch Ungenauigkeiten noch selbst im Weg, nach dem Seitenwechsel war der zweite Treffer nur noch eine Frage der Zeit. nach 69 Minuten war es soweit: Bei seinem Comeback verwertet Petkov mit seinem achten Saisontreffer zum 2:0, kurz vor Spielende erhöht der eingewechselte David Görgl sogar auf 3:0. Lebring blieb an diesem Abend viel schuldig, war zu sehr mit dem Schiedsrichter als mit dem Spielen beschäftigt, fiel zumeist nur durch Härteeinlagen (vor allem gegen Petkov) auf. Der Mannschaft von Jürgen Auffinger kann es recht sein, mit dem 3:0 klettert der DSV vorläufig einmal auf den sechsten Tabellenplatz hinauf!

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Er ist wieder hier: Martin Petkov wieder am Feld, er erzielt ein Tor, der DSV gewinnt!

Das Nachtragspiel beginnt so wie es sich die (wenigen) Zuseher im Donawitzer Stadion vorstellten. Der Ball wird in den Lebringer Strafraum gebracht, zuerst wird Petkov abgedrängt, danach wird Hanich von Friess gelegt, der Schiedsrichter zögert keine Sekunde und entscheidet auf Elfmeter. Im Gegensatz zum Spiel gegen Liezen, in dem Füzfa diese Chance nicht nützen konnte, ist diesmal der „Stammschütze“ Markus Briza erfolgreicher: Nach zwei Minuten zimmert er den Ball an Jurschitsch vorbei,  der DSV geht früh mit 1:0 in Führung! Die schnelle Führung tut der Mannschaft von Jürgen Auffinger gut.

Lebring ist zwar bemüht und ansatzweise kann man die Klasse dieser Mannschaft auch erkennen, doch vor allem die Donawitzer Abwehr agiert schnörkellos, steht sicher. Maier und Rinner erreichen in der Mitte sämtliche Bälle mit Gefahrenpotential, da auch die Seiten dicht sind, entsteht nichts Zwingendes vom Tabellendritten. Was aber auch auffällt, und das zieht sich wie ein roter Faden durch diese Saison bei Heimspielen: Im Ballbesitz ist die Passgenauigkeit mangelhaft, viele im Ansatz gute Konterchancen werden dadurch zu Nichte gemacht. Ein langer Pass erreicht Hanich im Abseits, Eckbälle finden keine Abnehmer, richtige Chancen entstehen auf keiner der beiden Seiten.  Unrühmlicher Höhepunkt nach 35 Minuten: Der Lebringer Rother ist mit einer Schiedsrichterentscheidung überhaupt nicht zufrieden, teilt ihm dies zu ungestüm mit und muss mit einer Roten Karte in die Kabine. Gegen zehn Lebringer sollten nun mehr Räume entstehen, zumindest bis zur Pause merkt man davon aber nicht all zu viel. Lebring versucht zu kombinieren, kommt aber nicht durch, auf der anderen Seite kann sich Hanich einmal durchsetzen, den Pass zur Mitte übernimmt Petkov, der nur knapp am langen Eck scheitert. Ohne einer einzigen echten Lebringer Torchance geht es in die Pause, im ausgeglichenen Spiel hat der DSV durch Überzahl und Führung für die zweite Spielhälfte alle Trümpfe in der Hand.

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Ein Fels in der Brandung: Bernhard Rinner in der Innenverteidigung!

Den ersten Angriff nach Wiederbeginn startet Lebring: Von der rechten Seite kommt der Ball auch gefährlich zur Mitte, glücklicherweise steht dort aber keiner der Gegner, zumindest als Weckruf ist diese Situation bestens geeignet. Petkov versucht es mit einem Verlegenheitsschuss in Bedrängnis (keine Gefahr), danach wird es ruppiger. Schon vor der Pause wird der Kapitän abgeklopft, zu Beginn der zweiten Hälfte übertreibt es Lebring aber, Prattes ist nach einer rüden Attacke mit Gelb gut bedient.  Mit Fortdauer des Spieles – Lebring macht etwas auf – ist endlich der Platz vorhanden, um schnell in Strafraumnähe zu gelangen. Wieder ist es Petkov, der abzieht, diesmal landet der Ball im Außennetz.

Nach 68 Minuten die spielentscheidende Szene. Hanich bekommt den Pass über die Hintermannschaft, zieht aber vom Tor weg etwas nach Außen. Der plötzliche Haken nach innen ist erfolgreich, danach hat er Platz und Zeit um eine Idealflanke zur anderen Seite auf Petkov anzubringen. Der Kapitän richtet sich den Ball noch her und zieht ins kurze Eck ab, Lebrings Jurschitsch ist zwar fast dran, kann aber das 2:0 nicht verhindern! Der Kapitän ist wieder da, drei Spiele unfreiwillige Pause (nur ein Punkt wurde ohne Petkov geholt!) sind zum Glück vorbei! Danach ist alles klar in Donawitz. Die zehn Lebringer können nicht mehr zulegen, der DSV kommt noch zu zwei guten Torchancen: Während Petkov noch einmal ins Außennetz schießt (der Ball wird abgefälscht), darf sich erstmals David Görgl in die Scorerliste eintragen. Zuvor geht Hanich mit dem Ball in den Strafraum, ist in idealer Schussposition vor dem Tormann, bringt den Ball aber im Tor nicht unter. Jurschitsch wehrt zur Mitte ab, dort steht Görgl goldrichtig und der drückt den Ball zum 3:0 über die Linie.

Das 3:0 ist auch der Endstand, der DSV überrascht gegen den Favoriten mit einem klaren Sieg. Das Ergebnis ist keinesfalls zu hoch ausgefallen: Der DSV hat mit Glück (früher Elfer), Können (disziplinierte Defensive) und dem Ausnützen der Selbstschwächung der Gäste einfach das ausgespielt, was in der Mannschaft steckt. Und das genügte an diesem Abend gegen Lebring allemal! Wenn es nach uns geht, werden ab nun alle Heimspiele an einem Dienstag ausgetragen: Die beiden Spiele, die  am Dienstag angesetzt waren, wurden gewonnen, während man in dieser Saison noch auf einen Wochenendheimsieg wartet! Am Freitag geht es weiter, am 23.10., 19:00 fährt der DSV nach Kindberg zum Tabellenschlusslicht und hofft auf weiteren Punktezuwachs.

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Der Elferschütze: Markus Briza bringt den DSV früh auf Erfolgskurs!

Links: StFV, Lebring, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa (88. Horvat), Rinner (G), Otti, Heinemann, Hofer (G), Maier, Partl (78. Görgl, T), Hanich, Petkov (T, 85. Heidinger), Briza (T). Ersatz: Nömayer, Gruber.

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