GEBIETSLIGA: 09 15/16: Die DSV Juniors gehen in Parschlug mit 0:7 (0:4) unter!

Markus Nömayer konnte einem leid tun: Obwohl sieben Gegentore, war er verantwortlich, dass es nicht zweistellig wurde!

GEBIETSLIGA MÜRZ, 9. Runde, SA 10.10.15, 15:00, Sportplatz Parschlug, 120. SC Parschlug – DSV Juniors 7:0 (4:0). Torfolge: 1:0 Repolusk (2.), 2:0 Jurisic (7.), 3:0 Strebinger (26.), 4:0 Schmid (30.), 5:0 Schmid (58.), 6:0 Schober (89.), 7:0 Strebinger (90.). Schiedsrichter: Kresche.

Das nennt man dann wohl sang- und klanglos, so wie die DSV Juniors in Parschlug untergegangen sind. Ein Doppelschlag zu Beginn, einer dann kurz bevor die ersten dreißig Minuten vorüber waren, noch ein Doppelschlag in den Schlussminuten und dazwischen einmal nur ein Gegentreffer. Das bedeutet in Summe ein 0:7, gegen das sich die Mannschaft als Ganzes sowie (viele) Spieler persönlich durch individuelle Unzulänglichkeiten einfach nicht entgegenstemmen konnten (oder wollten). Es war jedem Verantwortlichen klar, dass es bei der Entwicklung der sehr jungen Mannschaft nicht linear nach oben geht, sondern viele Schwankungen (nach oben und nach unten) passieren werden. Dazu kommt natürlich auch die ständig geänderte Zusammensetzung der Mannschaft, aber trotzdem: Das in Parschlug war gar Nichts, so darf man sich nicht gehen lassen!

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Nömayer streckt sich, einmal kein Tor!

Mit der ersten Aktion gehen die Hausherren in Führung: Nach einem Eckball fahren zwei Donawitzer in der Mitte daneben, der Ball geht zum im Abseits stehenden Repolusk, der aus kurzer Distanz auf 1:0 stellt. Nach einem weiteren Schuss vom Parschluger Magerböck – Nömayer wehrt ab – kommen die Juniors erstmals in Strafraumnähe. Eine gelungene Aktion über Andi Pachner und Kutlesa, plötzlich zieht Robert Pachner davon und wird an der Strafraumgrenze von Weiss zu Fall gebracht. Den Freistoß tritt Makotschnig, er schießt den eigenen Kutlesa an, es gibt Eckball (!), eine der vielen kuriosen Schirientscheidungen.

Dann geht es aber auf der anderen Seite wieder schnell, bei einem Konter können Hoffellner und Rudolph nicht eingreifen, Schmid ist auf und davon, er spielt den Querpass vor dem Tor und Jurisic hat kein Problem auf 2:0 nach sieben Minuten zu erhöhen. Die Juniors nun völlig von der Rolle, müssen einen Angriff nach dem anderen überstehen. Repolusk verzieht, Schober trifft auch nicht, bis Strebinger frei vorm Tor auftaucht. Nömayer ist beim Schuss mit den Fingern zwar noch dran, es steht aber 3:0. Nach 30 Minuten die nächste Verwirrung im Donawitzer Strafraum. Ist der Ball über der Linie oder nicht? Während die Donawitzer einfach stehen bleiben, bringt Magerböck den Ball zur Mitte  und Schmid zimmert aus kurzer Distanz den Ball hoch ins Tor.

Unfassbar, wie leicht das alles geht, kein Aufbäumen, kein wirklich ernsthaftes Zweikampfverhalten, einfach keine adäquate Gegenwehr. Bis zur Pause prüft Himsl den eigenen Tormann (und erzwingt die schönste Parade von Nömayer), bekommt der Parschlug- Goalie Gelb, weil er sich über einen eigenen Spieler ärgert und kommen die DSV Juniors noch einmal vor das Parschlug-Tor. Ein Stanglpass von Robert Pachner auf Kutlesa kommt gut an, der Schuss landet aber im Torout.

Das Spiel ist natürlich zur Pause längst entschieden, ein Aufbäumen in der zweiten Hälfte schien nicht wahrscheinlich – eher die Frage, wieviele Tore es denn noch werden. Trainer Bleimeier hat auf der Bank zwei Tormänner sitzen, die er als Spieler bringt – Ebner gleich, Trippolt etwas später, am Geschehen ändert das aber natürlich Nichts. Die Juniors haben zwar zu Beginn der Halbzeit eine bessere Phase, kommen zu Eckbällen, gefährlich ist das aber nicht.

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Der Kapitän war nach seiner Krankheit noch nicht voll bei Kräften: Robert Pachner!

Anders Parschlug: Eine hohe Flanke reißt die Abwehr auf, dahinter zieht Schmid ab, über die Stange landet der Ball zum 5:0 im Netz. Während Parschlug nun einen Gang zurückschaltet und sich auf die kuriosen Schiedsrichterentscheidungen, nämlich im Zweifel zumeist für die Juniors zu pfeifen, konzentriert, kommen die Juniors sogar das eine oder andere Mal vor das Tor. Ein von Robert Pachner geschossener Freistoß wird abgefälscht und streift knapp neben dem Tor vorbei, ehe Nömayer nach schlechtem Abschlag dem prompt angreifenden Schmid den Ball wieder von den Füßen holt.

Das Spiel plätschert nun so dahin, in den letzten Minuten gibt es dann wieder berichtenswertes. Nach einem knapp verzogenen Makotschnig-Schuss folgt innerhalb der letzten beiden Minuten das Torfinale. 89. Minute, Schober trifft vom Fünfer, er wird dabei nicht gehindert, in der 90. Minute darf Strebinger sein zweites Tor aus einem schnellen Angriff erzielen. Nur nebensächlich, dass unmittelbar davor ein Elfer nach Handspiel von Weiss im Strafraum für die Juniors im anderen Sechzehner gepfiffen werden hätte müssen.

Das 0:7 ist schmerzlich und deprimierend, spielgelt aber durchaus die Kräfteverhältnisse wider. Parschlug profitierte zwar von den frühen Toren, aber da danach von den Juniors einfach nichts kam, darf man sich auch über die anderen Treffer nicht wundern. Es wartet viel Arbeit auf diese Mannschaft, das muss (und wird) intern aufgearbeitet werden, nächste Woche folgt das nächste Auswärtsspiel – in St. Peter/Fr. spielen die Juniors am SA 17.10, ab 15:00 Uhr!

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Die DSV-Defensivabteilung war diesmal viel zu durchlässig – Parschlug hatte überhaupt keine Probleme, um zu Toren zu gelangen! 

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Aber auch nach vorne ging gar nichts – zu viele verlorene Zweikämpfe und Abspielfehler! 

Links: StFV, Parschlug

Die DSV Juniors spielten mit: Nömayer, Makotschnig, Himsl, Haider (46. Ebner), Möstl, Pachner A., Pachner R., Rudolph, Hoffellner (60. Trippolt), Moritz, Kutlesa.

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