12 15/16: Die nächste bittere 0:1 (0:1)- Niederlage für den DSV Leoben: Gleisdorf nach hauchdünnem Sieg nun Tabellenführer!

Bittere, knappe Niederlage in Gleisdorf: Auch Alexander Hofer (im Bild) fand Tormöglichkeiten vor!

Landesliga, 12. Runde, FR 09.10.15, 18:30, Solarstadion Gleisdorf, 250. FC Gleisdorf – DSV Leoben 1:0 (1:0). Tor: Gsellmann (34.). Schiedsrichterteam: Grill, Wangg, Doppelreiter.

Da war eindeutig mehr drin, im Spiel gegen den neuen Tabellenführer. Vor allem nach der Pause agierten die Donawitzer sehr druckvoll, kämpften beherzt gegen die drohende Niederlage, hatten aber im Abschluss kein Glück. Aber der Reihe nach: Die Donawitzer treten in der ersten Hälfte etwas zu Verhalten auf und müssen einige heikle Situationen überstehen, dennoch finden auch Hofer und Briza durchaus Möglichkeiten vor, um für den DSV anzuschreiben. In einer diesen druckvollen Gleisdorfer Phasen erzielt Gsellmann den einzigen Treffer des Spieles, der DSV in dieser Situation um einem Mann weniger am Feld, da Füzfas blutige Nase behandelt werden musste. Nach dem Seitenwechsel der angesprochene Donawitzer Sturmlauf. Gleisdorf konterte im eigenen Stadion, war dabei aber eben so erfolglos, wie letztlich die Donawitzer bei ihren Angriffen. Ob Otti, Heinemann oder Hofer – keiner konnte den finalen Ball verwerten. Durch die Umstellung, Hofer geht nach vorne, wurde der Druck noch größer, aber auch die letzte  und größte Chance des Spieles –  nach Flanke von Heidinger vergibt Otti die Riesenkopfballchance – wird vergeben, der DSV verliert unglücklich mit 0:1!

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Das tat weh. Gery Füzfa holte sich eine blutige Nase!

Für Martin Petkov ging es sich wieder nicht aus. Der Kapitän musste nun zum dritten Mal in Folge krankheitsbedingt pausieren, damit fehlte er ebenso wie der zu zwei Spielen gesperrte Matthias Pagger. Die Donawitzer starten gut eingestellt in das schwere Spiel in Gleisdorf, durch aggressives Pressing, gutes Zweikampfverhalten und konsequentes Stellungsspiel konnten die Hausherren zu Beginn vom Donawitzer Strafraum ferngehalten werden. Offensiv finden die ersten Flanken (Heinemann, Hofer) vor Leitners Tor allerdings auch keine Abnehmer, ein Kopfball von Hanich nach Partl- Flanke fällt zu schwach aus.

Nach etwa zehn Minuten ändert sich das Bild – die Solarstädter sind nun präziser, kommen in 1:1 Situationen auf der Seite nun mehrfach durch. Vor allem Ostermann ist nur schwer zu halten, aber auch Klamminger „fischt“ zum Glück in einer gefährlichen Situation. Schüsse von Driesner und ein Versuch von Gräfischer im Strafraum (er trifft den Ball nicht) sorgen für Gefahr, bringen aber noch nichts Zählbares. Nach 23 Minuten endlich wieder ein Entlastungsangriff. Hofer wird von Otti eingesetzt, der mit dem Ball in den Strafraum eindringen kann, doch dann – zum Leid seines Trainers, anstatt zu Schießen – lässt er sich wieder einholen und letztlich abdrängen. Ein weiterer schöner Angriff über Hofer, Füzfa und Hanich führt ebenfalls zu keinem Torschuss – das letzte Abspiel auf Otti scheitert. Gerade in dieser von Gleisdorf bestimmten Phase, wäre es so wichtig, wenn die entstehenden Konter besser fertig gespielt werden könnten – so viele Chancen bekommt man gegen den Ligafavoriten auch wieder nicht!

Bei Gleisdorf scheitert Ostermann per Freistoß, Gräfischers Schuss streift über das Tor und Anibas ist im Strafraum etwas zu verspielt und scheitert schließlich an Reinwald. Nach einer halben Stunde hat Füzfa Pech, er muss sich nach einem Zusammenstoß seine blutige Nase verarzten lassen und genau in dieser Zeit gelingt Gleisdorf das 1:0. Klamminger kommt im Strafraum zum Ball, legt kurz für Gsellmann ab, der aus etwa elf Metern ins linke Eck trifft – so frei darf man Gsellmann in diesem Bereich nicht zum Schuss kommen lassen. Kurz darauf kann Reinwald im Nachfassen einen Klamminger- Schuss entschärfen, ehe kurz vor der Pause noch einmal der DSV kommt. Markus Briza zieht es mit nach vorne, nachdem er von Heinemann angespielt wird, zieht er ab, Leitner kann den guten Weitschuss aus der Ecke in den Corner abwehren, der anschließende Eckball wird knapp von Partl nicht erreicht.

Nach dem Seitenwechsel werden die Donawitzer stärker. Gleisdorf kommt zwar immer noch zu Strafraumszenen, Färber mit Drehschuss, diese werden aber seltener und sind auch nicht mehr so brenzlig. Michael Otti schießt am langen Eck vorbei, Heinemann lässt auf der linken Seite seinen Gegenspieler stehen, dringt in den Strafraum ein, den Stanglpass erreicht Hanich um wenige Zentimeter nicht! Auch Alexander Hofer zieht aus der Distanz ab, der „Strich“ fällt leider zu zentral – Leitner ohne Probleme – aus. Die vielen Flanken (Hofer Richtung Hanich), die nun in den Gleisdorfer Strafraum prasseln, können stets von den sehr aufmerksamen Verteidigern oder dem Tormann irgendwie entschärft werden.

Etwa zwanzig Minuten vor Spielende, beordert Auffinger Hofer nach vorne (Heidinger nimmt den Platz in der Abwehr ein), das Donawitzer Spiel wird noch druckvoller. Nach einem Briza-Eckball ist die Gleisdorfer Abwehr einmal nicht anwesend, der Ball liegt für einen Moment ungesichert am Fünfer, doch  die Donawitzer stehen zu weit weg, um davon zu profitieren. Auch der nächste Angriff ist sehenswert: Briza auf Heinemann, der im Strafraum mit der Ferse versucht auf Hofer abzuspielen – er wäre in der perfekten Schussposition gewesen – doch dieses Zuspiel wird in letzter Sekunde unterbunden.

In den letzten Minuten ist Gleisdorf nur noch mit dem Retten über die Zeit beschäftigt, die Donawitzer hingegen werden für das ansehnliche Spiel nicht belohnt. Ein Außenristschuss von Hofer auf das kurze Eck geht nicht durch, ehe die größte Ausgleichchance vergeben wird: Der eingewechselte Görgl spielt auf Heidinger, der eine weite, perfekte Flanke in den Strafraum bringt. Otti startet genau richtig, erreicht den Kopfball am Fünferraum, kann den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Die Riesenchance vergeben! In der Nachspielzeit kann der DSV nicht mehr zulegen, damit geht dieses Spiel knapp mit 0:1 verloren. Diese Niederlage fühlt sich deswegen so bitter an, weil die Donawitzer vor allem in der zweiten Hälfte richtig gut gespielt haben und die Chancen um zumindest auszugleichen mehrfach vorhanden waren.

Schade, der DSV verliert drei Tabellenplätze und ist nun Zehnter, nächste Woche kommt der ehemalige Tabellenführer, der SV Lebring nach Donawitz: Spielbeginn ist am FR 16.10. um 19:00 Uhr!

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Den sollte man machen, das weiß auch Michael Otti, der kurz vor Spielende den Ausgleich am Kopf hat!

Links: StFV, Gleisdorf, Fanreport, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa (G), Rinner (G), Horvaz (67. Heidinger)Otti, Heinemann, Hofer, Maier, Partl (G, 77. Görgl, G), Hanich, Briza. Ersatz: Nömayer, Leodolter.

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