11 15/16: Der DSV Leoben kann frühen Gegentreffer trotz guter Gelegenheiten nicht wett machen und verliert umkämpftes Derby gegen Liezen mit 0:1 (0:1)!

Heimniederlage: Der DSV Leoben (im Bild Jan Makotschnig nach seiner Landesligapremiere) verliertgegen Liezen knapp mit 0:1!

Landesliga, 11. Runde, SA 03.10.15, 17:00 Uhr, Stadion Donawitz, 350. DSV Leoben – SC Liezen 0:1 (0:1). Tor: 0:1 Jordan Akande (2.). Schiedsrichter Dr. Thomas Paier, Gerd Adanitsch, Ewald Dolliner.

Ganz bittere, zweite Heimniederlage für unsere Mannschaft gegen den SC Liezen. Während Liezen nach einem schnellen Konter durch Akande in Führung geht, vergibt der DSV Leoben seine Torchancen. In Abwesenheit von Briza, Hofer, Petkov und Görgl vergeben Füzfa per Kopf und Partl aus kurzer Distanz gute Ausgleichchancen vor der Pause. In der zweiten Hälfte steigern die Donawitzer noch den Druck, doch auch das macht sich im Ergebnis nicht bemerkbar. Hanich kann aus kurzer Distanz eine Kopfballchance nicht nützen, wenig später wird Matthias Pagger im Strafraum gelegt, der Schiedrichter gibt den Elfer! Selbst diese Chance führt zu keinem Treffer, Füzfa schiesst zu unplatziert, Tormann Bartosch kann abwehren. Während Frust über vergebene Möglichkeiten und Durchsichtigkeit in den Donawitzer Offensivaktionen steigen, kommt Liezen zu guten Konterchancen, die aber auch stümperhaft (Akande, Blazevic, Muleci) vergeben werden. Nachdem Matthias Pagger mit Rot vom Platz muss, wirft der DSV noch einmal alles nach vorne – es nützt nichts, Liezen nimmt die drei Punkte mit ins Ennstal!

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Tiefpunkt eins: Gery Füzfa scheitert vom Elferpunkt!

Ernste Mienen bei den Betreuern vor dem Spiel, zum ersten Mal wird die dünne Kaderdecke sichtbar: Neben den gesperrten Briza und Hofer müssen auch Görgl und Petkov krankheitshalber absagen. Und das Spiel beginnt auch denkbar schlecht. Erster Liezener Angriff, der Ball gelangt links zu Blazevic, der weiter auf Muleci leitet. Muleci sieht rechts den mitgelaufenen Akande, der aus kurzer Distanz nach zwei Minuten zum 0:1 einschießt.

Jetzt sind die in Rot spielenden Donawitzer gefordert, doch mehr als zu einem gut angetragenen Pagger- Freistoß, bei dem niemand den Ball ablenken kann, reicht es vorerst nicht. Liezen bleibt zielstrebiger, nach acht Minuten taucht Blazevic im Strafraum auf und kann im letzten Moment vom reinrutschenden Maier beim Schuss behindert werden, die nächste brandgefährliche Situation. Nach etwa zehn Minuten erfangen sich die Donawitzer etwas und kommen durch Otti (guter Heinemann-Pass) zum ersten Torschuss (drüber), kurz darauf erkämpft sich Partl einen zuvor verlorenen Ball, doch ist der Stanglpass zu unpräzise. Ein Kopfball von Interimskapitän Füzfa nach Pagger-Eckball landet über dem Tor, ein Heinemann-Schuss fällt zu schwach aus und stellt für Bartosch kein Problem dar. Nach einer Pagger- Hereingabe, die Hanich knapp nicht erreicht, ist auf der anderen Seite Reinwald gefordert: Bei einen gefährlichen, hohen Ball kommt er im rückwärts laufen irgendwie ran und Rinner putzt aus – in dieser Phase verletzt sich auch Alex Maier (blutendes Cut über dem Auge, zum Glück kann er nach der Verarztung weiter spielen).

Die beste Donawitzer Chance vor der Pause findet Partl vor. Elegant lässt er an der rechten Strafraumgrenze zwei Liezener ins Leere fahren und steht plötzlich vor dem Tormann. Bartosch macht vor Partl alles richtig und wehrt zur Ecke ab. Nach einigen weiteren Eckbällen (auf beiden Seiten), die nichts einbringen, schickt Schiedsrichter Paier die Spieler in die Kabinen. In der zweiten Spielhälfte herrscht vorerst ein ähnliches Bild. Die Donawitzer wollen das Spiel schnell machen, kommen aber zumeist nicht durch, Liezen ist im Konter stets gefährlich. Den ersten Schuss gibt der Liezener Muleci ab (Reinwald sicher), auf der anderen Seite versuchen es vor allem Partl und Pagger mit Flanken in den Strafraum. Beim besten Versuch von Partl trifft er den einmal ungedeckten Hanich perfekt, der kann aber aus kurzer Distanz dem Ball keine Richtung geben und scheitert an Bartosch.

Diese Chancen muss man nützen, viel bessere werden nicht kommen, murmeln schon die einen oder anderen auf den Rängen. Weit gefehlt: Eine noch viel bessere Chance kommt – und wird ebenfalls nicht genützt. Pagger setzt sich auf der linken Seite durch (diesmal entscheidet er sich zum Alleingang, nicht zur Flanke) und wird an der Strafraumgrenze von Wallner gelegt. Paier zögert nicht und deutet auf den Elferpunkt. Da die üblichen Elferschützen nicht am Platz stehen, nimmt sich Füzfa den Ball und tritt zum Strafstoß an. Bartosch kommt weit heraus und wehrt den nicht scharf und platziert genug geschossenen Elfer ab. Der Schock über die vertane Chance hält bis zur nächsten Liezener Aktion. Akande ist schneller am Ball als Reinwald, der ist bereits am Tormann vorbei, bringt den Ball aber nicht im Tor unter sondern scheitert an der Stange – die Vorentscheidung damit vertagt!

In dieser schwierigen Phase fehlen die Routiniers besonders. Die Ordnung geht zusehends verloren, der Einsatz stimmt zwar nach wie vor, doch eroberte Bälle finden nun zu selten den Weg nach vorne. Liezen macht hinten dicht und hofft auf einen schnellen Konter, der in der Schlussphase die Entscheidung bringen soll. Allein aufs Tor zieht Muleci, von Leodolter verfolgt, er schafft es aber nicht das Tor zu treffen.

In der 79. Minute schwächt sich der DSV selbst. Pagger lässt sich zu einer Kurzschlusshandlung hinreißen und sieht dafür sofort die Rote Karte – auch wenn der Ärger über die Schauspieleinlage (nach einem Zweikampf, bei dem Pagger Wallner nicht einmal berührt hat spielt der Liezener Kapitän den sterbenden Schwan) des Gegenspielers berechtigt ist, muss man in dieser Situation einen halbwegs kühlen Kopf bewahren. Zu zehnt versucht der DSV in der Schlussphase zwar Alles, es gelingt aber nichts zwingendes mehr – im Gegenteil: Blazevic scheitert im Konter an Reinwald (Fußabwehr).

Es bleibt beim 1:0-Sieg Liezens in Donawitz, ein Sieg den die Donawitzer, gemessen an den Chancen, verhindern hätten können – die Möglichkeiten dazu waren mehrmals da. Was aber auch stimmt: Liezen hätte durch den einen oder anderen Konter sogar noch höher siegen können. Nächste Woche, nach dem Gösser Kirtag. geht es bei einem der Ligafavoriten weiter. In Gleisdorf gilt es verlorene Punkte gut zu machen, man wird sehen, wer bis am FR 09.10., 18:30 wieder mit dabei ist!

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Tiefpunkt zwei: Die Rote Karte gegen Matthias Pagger!

Links: StFV, Liezen, Fanreport, Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Rinner (G), Otti, Heinemann (70. Horvat), Leodolter (G, 89. Makotschnig), Heidinger, Pagger (R, 81.), Maier (G), Partl (71.), Hanich. Ersatz: Nömayer, Pachner A., Kutlesa.

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