10 15/16: Mit dem Ergebnis darf man zufrieden sein: Der DSV Leoben holt in Voitsberg beim 1:1 (1:1) einen Punkt!

Vorbereiter zum Ausgleichstreffer: Gergely Füzfas (im Bild wird er hart attackiert) Schuss landet auf der Stange, Michael Otti netzt ein!

Landesliga 10. Runde, FR 25.09.15, 19:00 Uhr, Sparkassen Arena, 400. ASK Voitsberg – DSV Leoben 1:1 (1:1). Torfolge: 1:0 Trost (23.), 1:1 Otti (29.). Schiedsrichter Hofgartner, Bektas, Dienstleder.

Ein 1:1 in Voitsberg, damit kann und muss man grundsätzlich zufrieden sein. Dennoch fühlt es sich nach dem 1:1 irgendwie so an, als ob an diesem Abend mehr möglich gewesen wäre. In der ersten Spielhälfte wirkten die Donawitzer solider und kompakter, dennoch gehen die Voitsberger, nach einem individuellen Fehler, durch Trost in Führung. Zum Glück fällt der Ausgleich durch Michael Otti (er drückt den Ball aus kurzer Distanz über die Linie) nur wenige Minuten später, die Partie ist wieder offen. Nach der Halbzeit, Voitsberg muss verletzungsbedingt drei Spieler ersetzen, fehlt der letzte Nachdruck. Während die Heimelf verbissen kämpft, scheint man sich beim DSV mit dem Punkt zu begnügen. Abgesehen von einer tollen Chance, die leider Michal Hanich vergibt, vermisst  man offensiv den direkten Zug zum Tor. Voitsberg kommt so zu einigen Möglichkeiten, die Donawitzer haben bei einer harten Attacke von Maier im Strafraum Glück, dass der Schiedsrichter weiter spielen lässt. Es bleibt bei Dauerregen in Voitsberg  beim 1:1, der DSV ist auswärts nun fünf Spiele in Serie ungeschlagen: Schade nur, dass sowohl Briza als auch Hofer durch ihre fünften Gelben Karten am kommenden Wochenende gegen Liezen nicht dabei sind…

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Er hatte nach der Pause eine gute Torchance: Michal Hanich!

Nicht nur bei Voitsberg fielen gleich mehrere Spieler verletzungsbedingt aus, auch der DSV Leoben musste auf den Antreiber, Kapitän und erfolgreichsten Torschützen verzichten: Martin Petkovs Einsatz war krankheitsbedingt nicht möglich, dazu fehlten Leodolter und Gruber. Trotz der zwangshalber umgestellten Mannschaften entwickelt sich ein offenes Spiel mit Torszenen auf beiden Seiten. Für Voitsberg versucht es Teuschler (kein Problem für Reinwald), auf der anderen Seite ist bei Heidingers Schuss ein Bein im Weg, auch Hanichs Versuch führt nicht zum Erfolg.

Nach elf Minuten kommt ein Eckball von Pagger gut zur Mitte, Briza erreicht den Ball knapp nicht, dahinter ist Füzfa überrascht – er bekommt den Ball auf den Bauch – und kann aus kurzer Distanz keinen Schuss anbringen. Ein Hanich- Vorstoß über rechts sieht ebenfalls vielversprechend aus, doch fehlt dem Stanglpass Richtung Heidinger der nötige „Saft“, der Ball kann abgefangen werden. Die Leobener kontrollieren das Spiel weitgehend, doch genau in diese Phase hinein gehen die Voitsberger in Führung. Einen hohen Ball will Briza, der nicht in Bedrängnis ist, mit der Brust zum Tormann abtropfen lassen, der Versuch misslingt und plötzlich ist Trost in Schussposition. Der Voitsberger freut sich über dieses Geschenk und netzt an Reinwald vorbei zum 1:0 ein. Bitter, da bis zu diesem Zeitpunkt Voitsbergs Visier noch nicht eingestellt war und dieses Tor doch aus heiterem Himmel (und das bei Dauerregen) fiel.

Die Donawitzer lassen aber den Kopf nicht hängen und sind gleich wieder im Vorwärtsgang. Mit viel Ballbesitz und Geduld will man die Lücke in der Voitsberger Abwehr finden – und nur sechs Minuten nach dem Verlusttor ist es soweit. Briza mit dem schönen Pass auf Füzfa, der aus halblinker Position abdrückt. Der platzierte Schuss landet auf der rechten Stange, Hanich und Traussnigg wollen den vor dem Tor freien Ball in unterschiedliche Richtungen wegbefördern – treffen ihn aber nicht – dahinter taucht Michael Otti auf und vollstreckt zum 1:1. Richtige, schnelle Antwort, für Michael Otti ist es sein zweiter Saisontreffer – offensichtlich passt ihm das rote DSV-Trikot besser, auch sein erstes Tor erzielte er in Rot!

Die Leobener wollen nun noch mehr: Einmal mehr tankt sich Hanich durch, wieder ist im letzten Moment ein Voitsberger Bein im Weg, Otti wäre wieder einschussbereit gewesen. Auch der Mann der ruhenden Bälle, Matthias Pagger, versucht einen Schuss, auch dabei fehlt nicht viel. Bis zur Pause scheitern Heidinger mit einer guten Flanke und Pagger mit einem schönen Schuss (Hiebler muss sich Strecken, kann aber zum Corner klären) – Voitsberg gerät zwar unter Druck, kann sich aber immer irgendwie befreien. Die unnötigste Aktion vor der Pause wird mit Gelb geahndet: Alexander Hofer hält seinen Gegenspieler (im Niemandsland), er fällt gegen Liezen dadurch aus.

Obwohl Voitsberg das Verletzungspech auch während diesem Spiel treu bleibt (drei verletzungsbedingte Ausfälle in knapp 20 Minuten!), können sich die Weststeirer nach der Pause steigern. Einen Schuss von Trost wehrt Reinwald zur Ecke, Maier kann bei einer Hiden- Flanke mit gutem Stellungsspiel die Situation entschärfen. Nach einem Eckball taucht plötzlich Pauritsch per Kopf an der ersten Stange auf, der Ball streift am langen Eck vorbei. Die Donawitzer sind nun einfach zu passiv. In vielen Situationen wird nun die Sicherheitsvariante dem Angriffsfußball vorgezogen, dennoch hätte es nach einer schönen Aktion beinahe zum Sieg gereicht: Heidinger spielt zur Mitte vor auf Hanich, der sich den Ball schön mitnimmt (und dabei Hutter ins Leere rutschen lässt). Der Schuss vom Sechzehner reißt ihm leider ab – da wäre Platz und ein wenig Zeit gewesen, sich besser auf den Abschluss vorzubereiten!

Im Gegenzug hat Maier Glück. Beim Verhindern des Torschusses stößt er auf Kiedl, der im Strafraum zu Boden geht, der Schiedsrichter, sieht keinen Regelverstoß und lässt weiter spielen. In der Schlussphase will es Voitsberg noch einmal wissen: Schüsse von Trost und Kiedl schrammen am Gehäuse vorbei – zwei Freistoßmöglichkeiten an der Strafraumgrenze in der Nachspielzeit später, pfeift Hofgartner ab. Der Punkt geht in Ordnung, Chancen auf einen Sieg vergaben beide Mannschaften, der DSV war vor und Voitsberg nach der Halbzeit besser. Für das nächste Heimspiel (SA 3.10., 17:00 gegen SC Liezen) muss sich Trainer Jürgen Auffinger in der Abwehr etwas überlegen, denn nach Hofer sieht auch Briza (in der 92. Minute) seine fünfte Gelbe und fällt damit aus!

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Gut gekämpft: Der junge Donawitzer Marko Horvat!

Links: StFV, Voitsberg, Fanreport (mit Videosequenzen), Ligaportal

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Rinner, Horvat (G), Otti (T, 81. Heinemann), Heidinger, Hofer (G), Pagger (74. Partl), Maier, Hanich (90+. Görgl), Briza (G). Ersatz: Nömayer, Kutlesa.

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