09 15/16: In der letzten Minute den Sieg verschenkt: DSV Leoben – St. Anna 2:2 (2:0)!

Einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gegeben – da war für Michal hanich und den DSV mehr drinnen!

Landesliga, 9. Runde, SA 19.09.15, 17:00, Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben – St. Anna/Aigen 2:2 (2:0). Torfolge: 1:0 Briza (12., Elfer), 2:0 Partl (43.), 2:1 Guja M. (69.), 2:2 Balazic (90+2). Schiedsrichter: Harrer, Brunner, Koren.

Schade, das waren verlorene zwei Punkte! Der DSV Leoben beginnt stark und dominiert den Favoriten aus St. Anna mit druckvollem Spiel. Zwei Tore vor der Pause sind da nur die logische Folge: Marko Horvat wird im Strafraum gelegt, Markus Briza verwandelt den Elfmeter ganz sicher. Kurz vor der Pause überhebt Markus Partl den gegnerischen Tormann und erhöht zur komfortablen 2:0- Pausenführung. Der vermeintlich sichere Vorsprung lähmt in der zweiten Spielhälfte die Donawitzer Offensivbemühungen. Die Bälle kommen seltener an, St. Anna wittert die Chance aus dem Spiel doch noch etwas mitzunehmen. Nach dem Anschlusstreffer in der 69. Minute entwickelt sich eine Abwehrschlacht, die beinahe auch gut ausgeht. Beinahe deshalb, weil in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleichtreffer fällt: Balazic steht goldrichtig und köpfelt zum 2:2. Ein unnötiger Punkteverlust, da man eine souverän geführte Partie aus der Hand gegeben hat!

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Diesmal ohne Tor: Martin Petkov konnte auch nicht verhindern, dass die Führung nicht zum Sieg reichte!

Die Donawitzer beginnen sehr druckvoll und entschlossen: Sinnbild dafür ist der erste Pressball, den Vincent Heidinger mit vollem Risiko nimmt und gewinnt – die Donawitzer wollen dem Favoriten aus St. Anna gleich einmal zeigen, wer hier der Herr am Platz ist! Die Aktionen in Tornähe finden allesamt vor St. Annas Tormann Lukas Waltl statt. Eine knappe Abseitsentscheidung gegen Partl verhindert den frühen Führungstreffer, danach kann sich St. Anna über gleich mehrere knappe Schiedsrichterentscheidungen nicht beschweren. Insgesamt drei Mal (!) reklamieren die Donawitzer Handspiel im Strafraum, ebenso oft lässt Harrer weiterspielen. Bei einem Vorstoß von Marko Horvat – er wird mit einer schönen Pagger-Flanke im Strafraum angespielt – bleibt dem Schiri aber nichts mehr anderes übrig, als doch zu pfeifen. Horvat wird von List umgeschnitten, diesmal ist es für alle ersichtlich ein Elfmeter.

Markus Briza nimmt sich den Ball, läuft an und versenkt ihn zum 1:0 nach 12 Minuten. Absolut verdient zu dem Zeitpunkt, vom Tabellenzweiten kam noch gar nichts, während die Donawitzer das Spiel bestimmen. Und das bleibt auch so. Schüsse von Pagger (einmal knapp rechts am Kreuzeck vorbei) und Flanken in den Strafraum, die zu mehreren Eckbällen führen, bringen vorerst aber nichts ein. St. Anna kommt nur selten in Strafraumnähe, wenn, dann ist meist List mit dabei – er kann aber von Heidinger und Hofer noch vor einem Schuss gestoppt werden.

Kurz vor der Pause dürfen die spärlich erschienenen Donawitzer Zuseher zum zweiten Mal jubeln: Martin Petkov, Antreiber und Kreativgeist im Mittelfeld, hebt den Ball über die Abwehr, dort ist Markus Partl schneller am Ball als der herauseilende Tormann. Mit einem Superheber überlistet er Waltl und mit etwas Glück senkt sich der Ball ins leere Tor zum 2:0. Auch dieser Vorsprung ist verdient, weil die Donawitzer mehr fürs Spiel tun, einfach nicht locker lassen und so dem Gegner weitgehend überlegen sind. Die Halbzeitführung scheint mit 2:0 sehr komfortabel, die Donawitzer scheinen auf der Siegerstraße zu sein.

Warum es dann doch nur zu einem Punkt reichen sollte, das ist schwer zu erklären. Zum einen ist das Mittelfeld nicht mehr so präsent, wie vor der Halbzeit. Die zündenden Ideen nach vorne werden oftmals durch ungenaues Abspielen und Fehlpässe verhindert. Und zum Anderen, auch das muss man sagen: St. Anna ist nun besser strukturiert, steht einfach näher bei den Donawitzern, lässt sich nicht mehr so einfach ausspielen. Eine erste gute Chance, ein Kopfball von Dugolin, kann von Hofer per Kopf vor der Linie gerettet werden, einige Eckbälle sorgen für Gefahr, bringen aber nichts Zählbares.

Auch die Donawitzer haben Tormöglichkeiten: Zuerst scheitert Hanich, nach Zuspiel von Petkov, mit einem Schuss Richtung kurzes Eck, kurz darauf wird eine Briza- Flanke Richtung Tor zur echten Gefahr: Die Flanke landet an der Oberkante der Latte. Auch bei der nächsten Gelegenheit ist der Ausgangspunkt die linke Seite: Pagger flankt zur ersten Stange, dort ist ein Verteidiger knapp vor Petkov am Ball und kann zum Eckball klären. Dennoch, St. Anna wird nun stärker. Ein erster Warnschuss – der Ball springt auf einer Rasenunebenheit gefährlich vor Reinwald auf – und ein Lochpass, den abermals Reinwald entschärfen kann, deuten an, was folgen wird. Eine hohe Flanke auf Guja, der nicht genau genug gedeckt wird, der Goalgetter zieht im Strafraum ab und verkürzt auf 1:2.

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Dabei beginnt Alles bestens: Briza unmittelbar vor seinem 1:0 vom Elferpunkt!

20 Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer, die Zuseher erahnen die heiße Schlussphase. Vorerst vergibt Hanich den Matchball – sein Kopfball nach Petkov- Flanke fällt zu schwach aus, ab dann spielen nur noch die Gäste. Die Kräfte einiger Spieler lassen augenscheinlich nach, St. Anna nützt dies aus. Obwohl die Abwehrspieler, Briza, Maier, Heidinger und Hofer alles versuchen (es wird gerutscht, mit Händen, Kopf und Beinen verteidigt) passiert der Ausgleichtreffer. In der Nachspielzeit kann sich Guja zwischen Petkov und Maier durchschummeln, von der rechten Seite kommt die Flanke zur Mitte, wo Balazic per Kopf zum 2:2 in die Ecke abschliesst.

Danach ist Schluss, St. Anna hat es geschafft, den Donawitzern die Butter vom Brot zu nehmen. Schade darum, aber auch Gratulation den Gästen, die einfach nicht locker ließen und dafür belohnt wurden. Die Donawitzer spielen nächste Woche auswärts in Voitsberg, Anpfiff ist am Freitag, 25.9., 19:00 Uhr!

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Schöne Aktion: Petkov lupft zu Partl, der den Tormann zum 2:0 überhebt!

Links: StFV, St.Anna, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Heidinger (G), Hofer, Pagger (81. Otti), Maier, Partl (T, 60. Heinemann), Hanich (74. Görgl), Petkov (G), Briza (T,G). Ersatz: Nömayer, Leodolter.

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