08 15/16: Dritter Auswärtssieg! Martin Petkov sichert mit Doppelpack den 2:0 (2:0)- Erfolg in Bad Gleichenberg!

Arbeitssieg! Der DSV Leoben schlägt Bad Gleichenberg dank zweier Petkov-Tore!

Landesliga, 8. Runde, FR 11.09.15, 19:00, Bad Gleichenberg Arena, TUS Bad Gleichenberg – DSV Leoben 0:2 (0:2). Torfolge: 0:1 Petkov (6.), 0:2 Petkov (17.), Schiedsrichterteam Gruppe West: Salzger Dominik, Birnstingl Christian, Koren Stephan.

Der DSV Leoben bleibt Auswärts weiter in der Erfolgsspur. Der 2:0-Erfolg beim Aufsteiger bedeutet nicht nur den dritten Auswärtssieg dieser Saison, sondern auch, dass der DSV Leoben bereits nach acht Runden, in der Fremde mehr Punkte holen konnte, als in der gesamten Vorjahrssaison! Wieder einmal hat der Erfolg vor allem einen Namen: Martin Petkov, der Vollstrecker vom Dienst, hat auch in Bad Gleichenberg wieder zugeschlagen! Mit seinem zweiten Doppelpack (beidemale von Matthias Pagger vorberitet) – auch in Fürstenfeld ist ihm das bereits gelungen – ist er nun mit sieben Treffern Zweiter der Torschützenliste! Während der DSV Leoben vor der Pause sicher, abgebrüht und vorne stets gefährlich agierte, war nach der Halbzeit Bad Gleichenberg im Vorwärtsgang. Durch unnötige Hektik und schwindende Passgenauigkeit wurden viele Bälle verloren, die zu vielen Gegenangriffen führten, die aber mit vereinten Kräften vereitelt werden konnten. Beide Teams beendeten das Spiel mit nur zehn Mann, während Bad Gleichenbergs Michael Krenn bereits nach 26 Minuten mit Gelbrot vom Platz musste, erwischte es Bernhard Rinner kurz vor Spielende – nach einem Foul wurde er mit Rot ausgeschlossen. Bleiben tun aber die wichtigen drei Punkte, ein Zu-Null-Auswärtssieg und der Sprung auf den fünften Tabellenplatz – Gratulation an Mannschaft und Betreuerteam!

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Einige gute Wechselpässe, die punktgenau landeten: Alexander Hofer!

Die Donawitzer mussten den weiten Weg zum Aufsteiger ohne zwei Stützen der Mannschaft antreten: Michael Otti und Tim Heinemann fielen aus, dafür war seit seiner Verletzung Bernhard Rinner erstmals wieder von Beginn an (leider nicht bis zum Schlusspfiff) dabei. Nach der Heimniederlage gegen Heiligenkreuz wollten die Leobener, wohlwissend dass dies schwierig ist, beim starken Aufsteiger wieder punkten.

Und so spielen sie auch vom Anpfiff weg. Michal Hanich hat bereits nach wenigen Spielzügen die erste Abschlussmöglichkeit (der Ball verspringt sich über seinen Rist), nach drei Minuten ist es aber so weit. Matthias Pagger übernimmt eine Vorlage auf der linken Seite, richtet sich den Ball zurecht – Florian Hölbling und Fekonja können ihn dabei nicht stören – und flankt zur Mitte. Dort kann sich Martin Petkov von Martin Hölbling und Weber lösen, über die rechte Innenstange stellt er auf 0:1.

Ein perfekter Auftakt, der Gleichenberg auf dem falschen Fuß erwischt, die Antwort ist eine härtere Gangart in den Zweikämpfen. Zuerst bekommt dies Markus Briza zu spüren, auch Marko Horvat und Martin Petkov werden ordentlich abgeklopft. Die Donawitzer bleiben fokussiert und bauen mit einer ganz ähnlichen Aktion, die schon zum ersten Treffer führte, den Vorsprung aus. Michal Hanich verlagert nach links zu Pagger, wieder kommt die Flanke perfekt zur Mitte – und wie schon beim 0:1 löst sich Petkov auch in dieser Situation perfekt von den schlecht stehenden Verteidigern. Da auch Tormann Memic erstarrt in seinem Gehäuse wurzelt, hat Petkov keine Mühe den Ball über dem Tormann zum 0:2 unterzubringen. Petkov in Partylaune – wie schon in Fürstenfeld nützt er seine ersten beiden Torchancen und hält nun in acht Spielen bei beachtlichen sieben Toren (Zweiter der Scorerliste!).

Gleichenberg wirkt ratlos. Die Flanken werden zur leichten Beute von Reinwald, die Mitte ist dicht, da unsere Abwehr und davor Füzfa mit viel Einsatz Möglichkeiten im Keim ersticken. Gleichenberg bleibt aggressiv, im Fall von Krenn eine Spur zu viel. Nachdem er bereits gelbverwarnt war, muss er nach einem neuerlichen Foul an Petkov bereits nach 26 Minuten vom Feld – es scheint Alles für den DSV zu laufen! Anstatt nun ruhig weiter zu spielen, den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen, schleichen sich Fehler ein. Sowohl die Passgenauigkeit als auch der Zeitpunkt zum Abspielen stimmt oft nicht, anstatt in Ruhe auf Chancen zu warten, wird Gleichenberg stärker.

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Zwei ganz wichtige Assists: Matthias Pagger liefert die Torvorlagen!

Den ersten Schuss gibt Pavic ab, ein Weitschuss, der allerdings noch für keine Gefahr sorgt. Gleichenberg bleibt der harten Linie treu, vor der Pause muss Schiedsrichter Salzger vier Mal zum Karton greifen, drei Mal nach einem Foul an Petkov. In den letzten Minuten vor der Pause erzeugen die Hausherren erstmals richtig Druck, der Ball wird – nach Eckbällen und anderen Flanken – nur mit Mühe aus dem eigenen Strafraum befördert, die Abwehr bleibt aber dicht! Zur Pause wechselt Trainer Hochleitner zwei neue Spieler (darunter den Ex-DSVler Patrick Berger) ein, er will das Ruder noch einmal herum reißen.

Die erste Chance haben aber wieder die Donawitzer. Wieder setzt sich Matthias Pagger auf seiner Seite durch, diesmal sieht er im Rückraum Alexander Hofer, der auch gleich abzieht. In seine Schussbahn wirft sich ein Abwehrspieler, der den Ball entscheidend ablenken kann, die Riesenchance zur schnellen, endgültigen Entscheidung wird vergeben. Diese Möglichkeit darf aber nicht hinwegtäuschen, dass die zehn Gleichenberger mächtig Gas geben. Weber scheitert knapp am Langen Eck, Maier und Rinner haben gemeinsam mit Heidinger und Briza nun einen abwechslungsreichen, intensiven Arbeitstag. Nach einem Freistoß an der Sechzehnerlinie (Omladic bringt den Ball zur Mitte) scheitern Weber und Berger (wer auch immer den Ball berührt hat) nur knapp per Kopf, auch weitere hohe Bälle sorgen für viel Verkehr vor Reinwalds Tor.

Donawitzer Entlastung? Hätte passieren können, doch die Zuspiele im entscheidenden Moment sind mangelhaft. Petkov spielt rechts auf Hofer, dessen Zuspiel auf den sich lösenden Hanich fällt zu unpräzise aus, Tormann Memic fährt dazwischen. Markus Briza versucht es aus größerer Distanz, sein Schuss ist gut angetragen, doch kein Problem für den Goalie. Gleichenberg bleibt bestimmend, lässt sich auch durch einen (zu Recht) aberkannten Abseitstreffer von Berger nicht beirren. Reinwald in bester Harmonie mit Heidinger müssen (und können) die nächste brenzlige Aktion – Schuss Berger, danach klärt Heidinger vor Veselic per Kopf – entschärfen.

Bad Gleichenberg zeigt sich mit großer Verbissenheit, es fehlt aber zum Glück eindeutig der Knipser. Auch wenn schon der letzte Mann eigentlich umspielt ist, wird zugewartet, bis sich Heidinger oder Maier entscheidend dazwischen werfen können. In der absoluten Schlussphase gibt es noch drei erwähnenswerte Aktionen. Zuerst wird der eingewechselte Partl perfekt frei gespielt, scheitert aber aus kurzer Distanz am Tormann -. das 0:3 hätte dem Nervenkostüm der Betreuer in dieser Situation gut getan. Danach wird Bernhard Rinner nach einem Foul (im Niemandsland) gleich mit Rot vom Platz gestellt, sicherlich eine harte Entscheidung, wenn man die gegnerischen Attacken maximal mit Gelb bestraft sieht. Nach einem letzten Schuss von Berger – Reinwald hält seinen Kasten zum zweiten Mal sauber – ist Schluss, der DSV siegt mit 2:0!

Sicherlich kein glänzender Triumph, dennoch ein beachtlicher Zu-Null Arbeitssieg gegen einen engagierten Gegner. Man darf zufrieden sein, gegen diese Mannschaft werden sich auch besser eingeschätzte Teams schwer tun, soviel steht fest. Der DSV Leoben ist am kommenden Wochenende mit der nächsten schwierigen Aufgabe betraut: Zu Hause gegen St. Anna, gegen die Überraschungsmannschaft der Liga. Am Samstag, 19.9. findet in Donawitz einen Doppelveranstaltung statt, zuerst dürfen die DSV Juniors in der Gebietsliga gegen Rapid Kapfenberg II ran (14:30), danach kommt es um 17:00 Uhr zum Landesligaduell.

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Schade, kurz vor Spielende trifft es Bernhard Rinner – mit Rot muss er vom Platz!

Links: Bad Gleichenberg, StFV, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Rinner (R, 90.), Horvat, Heidinger, Hofer, (G, 78. Partl), Pagger (74. Görgl), Maier, Hanich (90. Leodolter), Petkov (T,T), Briza (G). Ersatz: Nömayer.

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