06 15/16: Viele vergebene Chancen, aber immerhin zwei Mal Rückstand ausgeglichen: Der DSV Leoben holt in Zeltweg ein 2:2 (1:1)!

Er ist wieder voll da: Der ungarische Abräumer Gergely Füzfa, Stütze seiner Mannschaft!

Landesliga, 6. Runde, FR 28.08.15, 19:00, Aichfeldstadion, 500. FC Zeltweg – DSV Leoben 2:2 (1:1). Torfolge: 1:0 Zmugg (14.), 1:1 Hanich (38.), 2:1 Fischer (67.), 2:2 Petkov (87.). Schiedsrichter: Kressl, Schuiki, Hirtl.

Der DSV Leoben bleibt im siebten Bewerbsspiel (dem fünften Meisterschaftsspiel) in Folge ungeschlagen. Die Gefühlslage nach dem Spiel, in dem der FC Zeltweg zwei Mal in Führung ging und die Donawitzer durch Hanich (vor der Pause) und Petkov (kurz vor Spielende) eben so oft ausgleichen konnten, ist nicht einhellig. Zum Einen sollte man auswärts mit einem Punkt zufrieden sein, noch dazu wenn der letzte Treffer so knapp vor dem Schlusspfiff fällt. Dennoch, was in Fürstenfeld noch perfekt klappte – die optimale Chancenauswertung – gelang in Zeltweg nicht. Die besten Chancen, zwei Mal Hanich, dazu noch Möglichkeiten von Otti, Heinemann, Pagger Füzfa und Petkov, wurden beinahe sträflich vergeben, so wurde ein angezählter Gegner unangenhem. Tore, die man nicht schiesst, bekommt man, heisst es in einer alten Binsenweisheit, das musste unsere Mannschaft in Zeltweg zu Kenntnis nehmen, zum Glück reichte es letztlich wenigstens zu einem Punkt!

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Die Torgarantie: Martin Petkov rettet mit dem 2:2 Ausgleichtreffer kurz vor Spielende einen Punkt!

Für Bernhard Rinner ging es sich noch nicht aus („Gegen Heiligenkreuz bin ich wieder dabei!“), aber Alexander Hofer wurde rechtzeitig fit und konnte von Beginn an spielen, bei Markus Partl reichte es zumindest für die Wechselbank. Die Donawitzer beginnen abwartend, jedoch auf Fehler lauernd, lassen Zeltweg den Ball in den eigenen Reihen hin und herschieben. Bei weiten Bällen steht die Abwehr dann gut – Maier, Briza sowie Hofer und Heidinger lassen hinten nichts anbrennen. Im Ballbesitz wird versucht, schnell nach vorne zu spielen, leider oftmals zu ungenau, wenn der Ball aber kommt, wird es brandgefährlich.

Ein Petkov-Zuspiel auf Hanich am Sechzehner, der bei schnellerer Reaktion freie Bahn gehabt hätte – er braucht aber zum Schuss etwas zu lange, Hirzberger kann dazwischen gehen und zum Corner klären. Noch konkreter wird es in der elften Minute. Eine schöne Flanke von Heinemann gelangt diesmal auf Otti zur Mitte, der vor Jusic am Fünfer zum Schuss kommt. Tormann Pripfl steht wie angewurzelt im kurzen Eck – wird aber genau dort angeschossen und kann klären. Auf der anderen Seite zeigt Zeltweg, wie man es macht. Ein weiter Ball von Klicnik über die Abwehr auf Zmugg, der sich einmal auf der rechten Seite lösen kann. Reinwald ist sich nicht sicher, ob er raus soll oder nicht, Zmugg richtet sich den Ball kurz vor der Outlinie schussgerecht her und trifft aus spitzem Winkel an Reinwald vorbei zum 1:0. Mit der ersten Chance zur Führung, das ist natürlich bitter!

Die Donawitzer bleiben aber im Vorwärtsgang. Ein Pagger- Eckball wird von Hofer Richtung Elfer verlängert – Petkov erreicht den freien Ball ganz knapp nicht, die folgende Flanke von Briza ist für Hanich zu hoch. Kurz darauf die nächste Großchance: Pagger erkämpft sich auf der linken Seite knapp vor der Outlinie den Ball, bringt ihn perfekt zur Mitte – diesmal kommt Hanich etwa am Elfer frei zum Schuss, wieder kommt dabei nichts Zählbares raus, Pripfl kann im Nachfassen klären. In der 38. Minute gelingt er dann doch, der verdiente Ausgleichtreffer. Hofer erobert in der eigenen Hälfte den Ball, spielt auf rechts weiter zu Heinemann. Der wird nicht attackiert, sieht den sich lösenden Hanich in der Mitte, diesmal macht der Tscheche alles richtig und gleicht zum 1:1 aus. Zeltweg hat sich in dieser Situation auf die Abseitsfalle verlassen, die aber nicht funktionierte, Proteste nützten nichts, Schiedsrichter Kressl wertete den Treffer.

Kurz vor der Pause wird es zur Abwechslung im Donawitzer Strafraum brenzlig: Eine hohe Flanke von Marc Klicnik gelangt zur Mitte, Fischer bedrängt Reinwald, der den Ball dadurch auslassen muss, Heidinger drischt den im Fünfer freiliegenden Ball geistesgegenwärtig weg.

Die ersten Chancen in der zweiten Hälfte haben die Hausherren. Marc Klicnik spielt auf Kevin Klicnik, dessen Schuss von der Strafraumgrenze aber misslingt – kurz darauf fällt ein Stanglpass von Pfingstner zu ungenau aus, Reinwald kann vor Zmugg klären. Im Gegenzug kommt Hanich zu seiner nächsten Großchance. Der Ball wird ihm auf der rechten Seite in den Lauf gespielt, er zieht damit bis tief in den Strafraum, schließlich scheitert er mit einem Flachschuss am gegnerischen Tormann, der auch den Nachschuss von Petkov mit einer schnellen Reaktion verhindert. Die Donawitzer bleiben dran: Flanke von Pagger zur Mitte, dort behaupten Otti und Petkov den Ball vor den Gegenspielern, plötzlich ist der Ball in der Mitte des Strafraumes schussbereit für Heinemann, der sich die Ecke aussuchen hätte können, doch er schießt zentral auf den Tormann, wieder Nichts!

Nach einem weiteren, jedoch von der Verteidigung abgeblockten Angriff schaltet Zeltweg blitzschnell um.  Ein weiter Pass gelangt zu Zmugg, der rechts in den Strafraum dringt. Zmugg blickt auf, legt kurz ab für Fischer, gegen dessen Schuss zum 2:1 aus 20 Metern Reinwald keine Chance hat. Trotz dieses Rückschlages bleiben die Donawitzer (von Trainer Auffinger lautstark nach vorne gepeitscht) zuversichtlich und versuchen es weiter. Hofer passt links hinaus auf Pagger, der von dieser Seite in den Strafraum dringt. Ähnliche Situation, wie bei seinem so wichtigen Tor zum 1:0-Sieg gegen Zeltweg im letzten Spiel der vergangenen Saison, nur, diesmal durfte er nicht jubeln, diesmal zimmerte er den Ball ins Außennetz.

Nach einer Schrecksekunde – Füzfa verliert den Ball, Fischer stürmt auf das Tor, sein Stanglpass auf Marc Klicnik misslingt aber zum Glück – folgt die Schlussoffensive. Von Briza (links) kommt der Ball zu Petkov, dessen Schuss knapp außerhalb des Fünfers geblockt wird. Die Situation ist noch nicht entschärft, über Horvat kommt der Ball von der anderen Seite zur Mitte, Füzfa ist plötzlich frei, sein Kopfball kann von Pripfl in den Corner befördert werden. In der 88. Minute gibt es Freistoß an der Mittellinie für den DSV, Hofer zirkelt den Ball in den Strafraum. Diesmal gelangt der Ball zum freien Petkov, der sich die Zeit für einen Heber nimmt und über den Goalie zum 2:2 ausgleicht. Was für eine Freude und Erleichterung!

Dabei bleibt es dann auch, die Punkte in diesem interessanten Derby werden geteilt. Beides, sowohl ein Sieg (bei diesen vielen Chancen!) als auch eine Niederlage (wenn man zwei Minuten vor Schluss zurück ist), hätten niemand verwundern dürfen, somit soll man mit dem Unentschieden nicht unzufrieden sein. Ungeschlagen geht es am kommenden Wochenende in das nächste Spiel, endlich wieder zu Hause, treffen die Donawitzer (FR 04.09., 18:30) auf Heiligenkreuz!

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Seit Wochen in Höchstform: Markus Briza lässt hinten nichts anbrennen!

Links: StFV, Zeltweg, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa (G, 81. Partl), Otti (68. Horvat), Heinemann, Heidinger, Hofer, Pagger, Maier, Hanich (T, 90. Leodolter), Petkov (T), Briza. Ersatz: Nömayer, Kutlesa.

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