05 15/16: Nächster Sieg! Petkov-Doppelpack beim 2:1 (2:1) in Fürstenfeld – der DSV nun Tabellenvierter!

Bravo Peti! Nach seinen beiden treffern in Fürstenfeld hält der Kapitän nun schon bei vier Toren!

Landesliga, 5. Runde, SO 23.08.15, 10:30, Rudolf Gutmann Stadion, 320. SC Fürstenfeld – DSV Leoben 1:2 (1:2). Torfolge: 0:1 Petkov (9.), 1:1 Krizanac (25.), 1:2 Petkov (37.). Schiedsrichterteam: Martin Wangg, Dr. Thomas Paier, Ewald Dolliner.

Wer hätte das gedacht: In Fürstenfeld feierten die Donawitzer beim 2:1 den bereits dritten Sieg in Folge! Trotz der frühen Spielzeit (nach langer Anfahrt) und trotz einiger Ausfälle, erkämpften sich die Donawitzer durch eine taktisch kluge und disziplinierte Spielweise die drei Punkte, mit denen gegen Fürstenfeld auch nicht jeder gerechnet hatte. Martin Petkov bringt mit einem direkt verwandelten Freistoß die Donawitzer früh in Führung, Fürstenfeld schlägt aber durch Krizanac wenig später mit dem Ausgleichtreffer zurück. Abermals Petkov – nach Vorlage von Vincent Heidinger – besorgt noch vor der Pause mit einem Schuss ins kurze Eck zum 2:1 die neuerliche DSV-Führung. Obwohl Fürstenfeld zu zahlreichen gefährlichen Angriffen und einigen guten Chancen kommt (beim DSV klappte es vorne nicht mehr nach Wunsch), bleibt das Donawitzer Defensivbollwerk unüberwindbar, spätestens bei Tormann Reinwald ist Endstation. Die Donawitzer bringen den knappen Vorsprung mit viel Laufbereitschaft und bedingungslosem Einsatz erfolgreich über die Zeit – Gratulation an die Mannschaft und das Betreuerteam zu dem gelungenen Saisonstart!

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Jubelnde Donawitzer – bereits zum dritten Mal in Serie!

Nach dem Aufwärmen war für Alexander Hofer der Arbeitstag auch schon wieder zu Ende. Eine Adduktorenverletzung machte einen Einsatz unmöglich, neben Florian Gruber, Markus Partl und Bernhard Rinner musste Trainer Jürgen Auffinger verletzungsbedingt auf den vierten (!) Spieler verzichten.  Kein Grund zum Verzweifeln: Die Verteidigung wurde kurzerhand umgekrempelt, neben Alex Maier machte Markus Briza die Mitte dicht, außen kamen Heidinger und erstmals Leodolter zum Zug – eines vorweg, die Defensivaufgaben erfüllten alle vier einwandfrei!

Fürstenfeld, das zuletzt beim 2:2 in Zeltweg nach der Pause groß aufspielte, versucht von Beginn an schnell nach vorne zu kommen. Halbchancen von Strobl und Goger (Freistoß) werden durch einen ersten guten Schuss vom Ex-Donawitzer Giermair getoppt: Bei seinem Schuss muss sich Reinwald erstmals strecken, um ihn in den Corner zu lenken. Die Donawitzer Angriffsbemühungen enden hingegen vorerst am Sechzehner, eine Standardsituation (Freistoß nach Foul an Hanich) ermöglicht den ersten Torschuss. Petkov tritt an, zirkelt den Ball hoch Richtung zweiter Stange – Briza, Otti und Heidinger nebst Fürstenfelder Begleitung – erreichen den Ball nicht, am Tormann Stocker vorbei landet der Ball zum 0:1 im Netz. Erster Schuss, erstes Tor – das nennt man Effizienz!

Die glückliche Führung ändert am Spielgeschehen wenig. Fürstenfeld macht das Spiel, der DSV greift ein, wenn es gefährlich werden könnte. Und das wird es oft. Sowohl Heidinger in einer 1:1 Situation mit Krammer als auch Heinemann nach einem Strobl-Kopfball auf der Linie, können durch ihre konzentrierte Spielweise in höchster Not klären. Der Donawitzer Offensive fehlt an diesem Vormittag die Durchschlagskraft: Bälle nach vorne werden meistens zur Beute der Abwehr, selbst das längere Ball Halten gestaltet sich schwierig. Dennoch, nach einem Tormannfehler (Stocker verfehlt den Ball) setzt Otti nach, kann letztlich aber kein Kapital aus dem Missgeschick schlagen. Fürstenfeld ist da schneller und kompakter in der Vorwärtsbewegung. Nach 18 Minuten haben die Donawitzer bei einem Giermair-Schuss Glück, vom Elfer knallt er den freien Ball übers Tor.

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Ganz strker Auftritt: Tormann Reinwald ist maßgeblich für den Sieg verantwortlich!

Einige Minuten später passiert er dann doch, der Ausgleichstreffer. Nach einem Foul auf der rechten Seite zirkelt Goger den Ball zur Mitte, ähnlich wie beim Führungstor von Petkov gelangt der Ball über mehrere Köpfe hinweg, dahinter lauert Krizanac, der aus kurzer Distanz das 1:1 erzielt. Keinesfalls unverdient, Fürstenfeld hat einfach mehr vom Spiel. Der DSV hat bei hohen Bällen (Reinwald klärt per Faust und Briza per Kopf) vor dem eigenen Tor viel zu tun, ehe ein Entlastungsangriff zum neuerlichen Führungstreffer führt. Heinemann spielt rechts auf Heidinger, der, bedrängt, irgendwie den Ball flach zur Mitte bringt – Petkov zieht ab und trifft neben dem Tormann zum 1:2 ins kurze Eck. Effizienter geht es nun wirklich nicht mehr – zweiter Angriff, zweites Tor vom Kapitän! Danach werden die Fürstenfelder Angriffe seltener, abgesehen von einem Schuss durch Goger übers Tor, kann der DSV die erste Hälfte ohne größere Probleme zu Ende spielen.

Nach dem Seitenwechsel bleiben die Fürstenfelder zwar weiterhin im Vorwärtsgang, die Donawitzer sind nun aber besser darauf vorbereitet, gefährliche Strafraumszenen werden seltener. Reinwald muss zwar weiterhin mehrmals per Faustabwehr eingreifen, Schüsse prasseln auch weiterhin Richtung Donawitzer Tor – die Genauigkeit geht aber zusehends verloren. Einige Leobener Entlastungsversuche werden gestartet, außer einem Heidinger-Schuss, ist aber nichts Nennenswertes dabei. Strobl zuerst mit einem Kopfball und später mit einem Schuss, der knapp das Reinwald-Tor verfehlt, leitet die Schlussphase ein. Wieder können sich die Donawitzer nur schwer befreien, gewonnene Bälle kommen beim Abspielen nicht an und sind schnell wieder unterwegs Richtung eigenem Strafraum. Trotz der optischen Überlegenheit ist Fürstenfeld vor dem Tor zu einsilbig und für die Abwehr berechenbar. Die letzte und vielleicht auch größte Chance zum Ausgleich vergibt Brandner. Der hohe Ball gelangt einmal über die Abwehr, überrascht davon, dass er völlig allein am Elfer zum Abschluss kommt, trifft er den Ball nicht, Reinwald kann klären.

Danach ist Schluss in Fürstenfeld, der DSV Leoben konnte erstmals im Rudolf Gutmann Stadion, wenn auch etwas glücklich, gewinnen – der dritte Sieg in Folge bedeutet den Sprung in der Tabelle auf Rang 4! Das Spiel war nichts für schwache Nerven, der DSV Leoben war überwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt, diese wurden aber sauber erledigt. Der nächste Entwicklungsschritt ist vollzogen, der DSV kann auch Spiele, in denen der Gegner überlegen ist, gewinnen. Das macht Lust auf mehr, das nächste Meisterschaftsspiel (davor ist am DI 25.08., 19:00 in Pachern Steirercup) folgt am kommenden Freitag, 29.08., 19:00 auswärts in Zeltweg!

Links: StFV, Fürstenfeld, Fanreport, Ligaportal

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Nach dem Schlusspfiff: der Trainer ist zufrieden!

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Otti, Heinemann (61. Görgl), Leodolter, Heidinger (G), Pagger (G), Maier, Hanich (76. Horvat), Petkov (T,T), Briza. Ersatz: Nömayer, Kutlesa, Hofer*

* musste nach dem Aufwärmen wegen Adduktorenbeschwerden w.o. geben!

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