02* 15/16: 1:1 (0:1) gegen Lankowitz: Der DSV Leoben hat mit kompakter Leistung in der Liga angeschrieben!

* Nach der Mannschaftsrückziehung von FC piberstein Lankowitz im Jänner 2016, wurden nachträglich alle Spiele von Lankowitz mit 0:0 und 0 Punkten gewertet!

Landesliga, 2. Runde, SA 08.08.15, 16:00 Uhr, Stadion Donawitz 550. DSV Leoben – FC Piberstein Lankowitz 1:1 (0:1). Torfolge: 0:1 Brauneis (31.), 1:1 Petkov (62.), Schiedsrichterteam: Höfler, Strasser, Duschek.

Hart erkämpft, aber verdient: Der DSV Leoben kann gegen den starken Aufsteiger aus Lankowitz punkten! Bei schönstem Wetter und gut gefüllter Tribüne haben die Donawitzer den besseren Start, ein Kopfball von Otti kann neben Lankowitz-Goalie Pösendorfer von einem Verteidiger auf der Linie weggeschlagen werden, kurz darauf muss sich Pösendorfer nach einem Petkov-Schuss mächtig strecken. Lankowitz geht dennoch in Führung. Aus zumindest abseitsverdächtiger Position startet Brauneis, der sieht, dass Reinwald zu weit vor seinem Tor steht und bringt den erfolgreichen Heber zum 0:1 an. Vor der Pause noch vergeben Hanich und Briza per Kopf die Ausgleichchance. In der zweiten Hälfte will Lankowitz die Vorentscheidung – zwei Mal wird es im Donawitzer Strafraum zwar brenzlig, Tor fällt aber kein weiteres. Danach setzen die Donawitzer zur Schlussoffensive an und könen ausgleichen. Einer schöne Aktion, ein Schuss von Briza, schließlich landet der Ball im Strafraum bei Martin Petkov. Der Kapitän zieht ab, der Ball findet die Lücke zwischen Verteidigern und Tormann und schlägt zum vielumjubelten 1:1 im Kasten ein! Bis zum Schlusspfiff haben beide Teams die Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden, es bleibt aber letzlich bei der gerechten Punkteteilung!

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Gut dagegen gehalten: Der DSV Leoben (im Bild Torschütze Martin Petkov) erkämpfen verdienten Punkt!

Schon vor dem Meisterschaftsspiel war einiges los im Stadion. Die DSV Legenden, die vor 20 Jahren den Einzug ins Cupfinale erreichten, mussten bei Affenhitze gegen eine Promimannschaft ran. Beim Einen oder Anderen merkte man zwar, dass das Trikot etwas zwickte und die Spritzigkeit nachgelassen hat, aber Ball und Schmäh liefen, wie in früheren Jahren. Den Zusehern und Spielern hat es gefallen, etwas Nostalgie und ein Hauch von einer großen Vergangenheit im Stadion vor dem schweren Meisterschaftsspiel gegen Lankowitz.

Der DSV Leoben wollte in dem Spiel unbedingt anschreiben, ein Punkt war das Minimalziel gegen den, mit großen Namen gespickten, Gegner. Der Beginn verlief offen, beide Mannschaften legten auf die Defensive großes Augenmerk, Angriffe endeten auf beiden Seiten spätestens beim Sechzehner. Nach zehn Minuten die ersten Eckbälle für die Donawitzer. Beim zweiten Versuch steigt Otti hoch, sein Kopfball passt neben Pösendorfer in die linke Ecke, doch dort steht Maritschnegg und schlägt den Ball aufs Feld zurück. Kurz darauf zieht Petkov ab, seinen Schuss kann Pösendorfer aus der Ecke holen.

Diese gute Phase der Donawitzer, in der noch weitere Halbchancen entstehen, wird durch den ersten Schuss von Maritschnegg beendet. Lankowitz übernimmt nun zusehends das Kommando, die Donawitzer bleiben aber kompakt und lassen nichts wirklich Gefährliches zu. Umso unangenehmer dann der Verlusttreffer. Ein Pass öffnet, die auf Abseits spielende Abwehr (schwer zu sagen, ob Brauneis aus Abseitsposition startet . es war jedenfalls sehr knapp), dahinter lauert der Goalgetter und macht alles richtig. Brauneis entscheidet sich für den Heber, eine aus seiner Sicht richtigen Entscheidung, da Reinwald zu weit vor dem Tor steht und das 0:1 nicht verhindern kann.

Das kräfteraubende, von vielen (auch harten) Zweikämpfen geprägte Spiel, nimmt an Intensivität zu, die Donawitzer wollen noch vor der Pause den Ausgleich. Nach einer schönen Flanke steigt Hanich zum Kopfball, Pösendorfer faustet zwar ins Leere, doch der Ball landet an der Oberseite des Tornetzes. Bei einer weiteren, guten Flanke nach einem ruhendem Ball gelangt Briza zum Kopfball – diesmal wird die Flugbahn von einem Abwehrspieler entscheidend verändert, statt Ausgleich gibt es nur Eckball.  Nach einem Eckball, bei dem Pösendorfer vor Rinner klären kann, schickt der Schiedsrichter die Teams in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte – Pagger ersetzt Partl – kommen die Donawitzer durch Otti zum ersten Schuss, der Ball steigt aber deutlich über das Tor. Danach kommen die Lankowitzer, die nun die Vorentscheidung suchen. Nöst scheitert bei einem Kopfballversuch aus guter Position (über das Tor), kurz darauf (nach einem nicht gegebenen Foul an Petkov) scheitert abermals Nöst nach Vorarbeit von Brauneis mit einem Flachschuss knapp neben die Stange. Bei einem weiteren Angriff hat Fuchshofer den zweiten Treffer am Bein, diesmal klärt Reinwald im Leobener Tor.

Nach den vergebenen Lankowitzer Chancen, ist der DSV wieder im Vorwärtsgang – und wird gleich mit dem Ausgleich belohnt. Petkov sieht auf der linken Seite Briza, der in den Strafraum eindringt. Den ersten Schuss von Briza kann Pösendorfer noch parieren, beim Nachschuss von Petkov ist er chancenlos. An den Abwehrspielern vorbei, passt der Ball ins Tor, der DSV jubelt über das 1:1! Mit dem Ausgleichtreffer ist das Spiel wieder offen, beide Teams wollen das Spiel jetzt für sich entscheiden. Bei den Gästen scheitert Nöst (Reinwald pariert), für die Donawitzer vergeben Petkov (er verzieht) und Briza – der aus der eigenen Hälfte Pösendorfer überraschen will. Nach den üblichen Einwechslungen und noch zwei Lankowitzer Tormöglichkeiten (Grgic und Brauneis) ist Schluss in Donawitz, mit einem hartumkämpften 1:1 trennen sich die beiden Teams.

Für den DSV war es der erste Punkt in der Saison und was noch wichtiger ist, die neuformierte Mannschaft kann erfolgreich gegen spielstärkere Teams dagegen halten. Wie schon in Frohnleiten, wird nicht aufgegeben, was in Frohnleiten unbelohnt blieb, klappte gegen Lankowitz schon besser. Das macht Lust auf mehr, denn diese Mannschaft hat viel Potential, wird sich sicher von Spiel zu Spiel steigern. In der kommenden Woche sind die Donawitzer zwei Mal im Einsatz. Am Dienstag geht es in der dritten Steirercuprunde nach Übelbach (DI 11.08., 19:00), am Freitag 14.08., ab 19:00 Uhr geht es für den DSV Leoben nach Anger!

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Der Ausgleich: Nach Petkovs Schuss zappelt der Ball im Netz!

Links: Lankowitz, StFV, Ligaportal, Fanreport

Der DSV Leoben spielte mit: Reinwald, Füzfa, Rinner (G), Otti (85. Horvat), Heidinger (90+ Görgl), Hofer (G), Maier, Partl (46. Pagger), Hanich, Petkov (T), Briza (G). Ersatz: Nömayer, Leodolter.

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