24 14/15: Trotz zweimaliger Führung reichte es in Gleisdorf wieder nicht zu Punkten.

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24 Runde Landesliga: Fr., 08.05.2015, 19:00 Uhr, Solarstadion Gleisdorf. FC Gleisdorf 09 – DSV Leoben 4:2 (1:2) Schiedsrichterteam: Gerd Andanitsch, Florian Sabathi und Peter Stanzel. Torfolge: 0:1 Martin Petkov (3′), 1:1 Jakob Färber (12′), 1:2 Marcel Steiner (14′), 2:2 Markus Briza (58′ ET), 3:2 Benjamin Teuschler (75′) und 4:2 Denis Zilavec (90+3′).

Unter dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ zeigte der DSV Leoben diesmal wieder Offensive von der ersten Minute an. Die zweimalige Führung der Obersteirer in der ersten Halbzeit war der Dank dafür. Dass es aber wieder nicht zu Punkten reichte liegt einerseits daran, dass man sich durch eine Undiszipliniertheit und der damit verbundenen roten Karte ab der 56. Minute selbst geschwächt hat und, als wäre dies nicht bereits genug, sorgte man für den Ausgleichstreffer auch noch selbst. Aber auch nach der Führung der Hausherren gab der DSV Leoben nicht auf, kämpfte bis zum Umfallen und hatte bis zum Schluss durchaus auch noch gute Chancen den Ausgleichstreffer zu erzielen.

Die Donawitzer starten gleich von Beginn weg mit Vollgas in die Partei. Vergessen scheinen die schlechte Auswärtsbilanz und die vielen Ausfälle der Mannschaft in den vergangenen Wochen. Auch diesmal muss der DSV Leoben wieder auf einige Stammspieler verzichten, so nehmen neben Heidinger und Kahr auch die angeschlagenen Spieler Schranz und Lechner nur auf der Tribüne Platz. Der zuletzt pausierende Markus Briza ist aber wieder einsatzbereit und auch Patrick Unterkircher feiert sein Comback nach langer Verletzungspause.

Von der ersten Minute an verstecken sich die Obersteirer keineswegs und stürmen munter auf das gegnerische Tor. Und dieser Sturmlauf sollte auch gleich einmal belohnt werden. Bereits in der dritten Minute dürfen die Donawitzer das erste Mal jubeln. Nach einer Ecke von Matthias Pagger versenkt Martin Petkov per Kopf den Ball im Tor zur frühen Führung. Doch die erfolgsverwöhnten Gleisdorfer lassen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und versuchten vermehrt dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. Aber auch die Donawitzer zeigen an diesem Abend wieder ihr, in den letzten Runden etwas vermisste, Pressing und so entwickelt sich ein rasantes Spiel mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ebenfalls nach einer Ecke kommen die Hausherren zum Ausgleich durch Jakob Färber, sein Kopfball geht via Querlatte hinter die Linie (12′).

Doch nur zwei Minuten später kann der DSV abermals über eine Führung jubeln. Gerade bei Standardsituation scheint die Gleisdorfer Mannschaft verwundbar zu sein und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch dem zweiten Treffer der Leobener durch Marcel Steiner ein Eckball vorangegangen ist (14′). Durch aggressives Pressing und schnörckellose Verteidigungsarbeit der ganzen Mannschaft über die gesamte erste Halbzeit gelingt es den Donawitzern diese Führung bis zur Pause zu behaupten.
Fand Gleisdorf in der ersten Halbzeit nicht die geeignete Antwort auf das Spiel der Donawitzer, so versuchten sie  in der zweiten Halbzeit gleich von Beginn weg dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. Die Heimischen kamen dadurch zwar öfters vor das Tor der Donawitzer, doch wirklich Gefährliches sollte nicht dabei sein. Im Gegenzug sind es abermals die Donawitzer die für Gefahr sorgen. Nach einem Foul an Martin Petkov, zentral rund 22m vorm Tor, tritt dieser selbst zum Freistoß an, doch sein Ball streicht abgefälscht nur ganz knapp über die Querlatte (52′).

Danach wendete sich das Blatt, nach einer Tätlichkeit sah Nikolas Gruber die rote Karte und zwei Minuten später lenkte Markus Briza den Ball per Kopf ins eigene Tor. Doch auch mit einem Mann weniger, Heinemann kam für Lalovic um das Mittelfeld zu verstärken, kämpfte der DSV weiter, noch gab man sich nicht geschlagen, auch wenn man bei einigen Aktionen der Gleisdorfer von Glück sprechen konnte keinen Treffer kassiert zu haben. Zwanzig Minuten vor Spielende war dann Schluss für Marcel Steiner, der bis zu diesem Zeitpunkt alles aus sich rausgeholt hatte. Für ihn kam Patrick Unterkircher zu seinen Comeback nach langer Verletzungspause. Auch wen das erst sein erster Meisterschaftseinsatz in der Frühjahrssaison war, zeigte er gleich wieder seine gewohnte Gefährlichkeit. Gleich nach ein paar Minuten nach seiner Einwechslung spitzelt er den Ball vorbei am Tormann, jedoch knapp auch am Tor.

Im Gegenstoß sind die Hausherren glücklicher, nach einer Flanke von rechts bugsierte Benjamin Teuschler den Ball, gegen die Laufrichtung des Tormannes, ins lange Eck. Eine viertel Stunde vor Spielende ging der Favorit Gleisdorf das erste Mal in Führung. In der Schlußphase dieses Spieles mobilisierten die Donawitzer daraufhin nochmals alle verbliebenen Kräfte und bestürmten das gegnerische Tor, jedoch Treffer sollte ihnen keiner mehr gelingen. Schlimmer noch, kassierte man in der 93. Minute noch den 4:2 Endstand.
Sicherlich eine der besten Leistungen der Donawitzer in den vergangenen Wochen, über 90 Minuten wurde gekämpft, gelaufen und gerackert. Der Einsatz hat zu 100% gestimmt, auch mit 10 Mann konnte man dem Gegner Paroli bieten, das es dennoch nicht zu Punkten gereicht hat tut deshalb doppelt weh.

Der DSV Leoben spielte mit: 20 Marcel Berghofer, 6 Marko Horvat, 16 Mario Giermair, 17 Matthias Pagger (87′ gelbe Karte), 18 Alexander Maier, 19 Nikolas Gruber (56′ rote Karte), 22 Martin Petkov (3′ Tor), 23 Markus Briza (89′ gelbe Karte), 24 Lorenz Reisinger, 25 Sasa Lalovic (60′ 10 Tim Heinemann), 33 Marcel Steiner (14′ Tor, 72′ 21 Patrick Unterkircher); Ersatz: 1 Markus Nömayer, 4 Robert Pachner, 13 Heiko Machacek.

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