23 14/15: Der DSV Leoben macht den Sack nicht zu: Nach 2:0-Führung nur 2:2 gegen die KSV Amateure!

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Landesliga, 23. Runde, FR 01.05.15, 19:00 Stadion Donawitz, 320. DSV Leoben – KSV Amateure 2:2 82:1). Torfolge: 1:0 Reisinger (11.), 2:0 Lechner (25.), 2:1 Dos Santos (40.), 2:2 Dos Santos (50.). Schiedsrichterteam Insupp, Sabathi, Rauch.

Was wäre wenn. Wie wäre das Spiel wohl ausgegangen, hätte Lalovic beim Stand von 2:0 den Elfmeter versenkt? Doch da hatte KSV-Goalie Petrovcic etwas dagegen und parierte den Strafstoß! Die Donawitzer fanden gut ins Spiel und gingen durch Reisinger früh in Führung, Lechner konnte nach einem Freistoß aus kurzer Distanz sogar auf 2:0 erhöhen. Nach dem vergebenen Elfer kam es knallhart. Statt 3:0 stand es plötzlich 2:1: Der bei den KSV Amateuren auffälligste Spieler, Dos Santos, zimmerte noch vor der Pause den Ball zum Anschlusstreffer unter die Latte. Nach dem Seitenwechsel, beim DSV konnte Tormann Nömayer mit einer verletzten Wade nicht weiter spielen, war es neuerlich Dos Santos, der eine schöne Aktion abschloss: Der eingewechselte Tormann Berghofer hatte beim 2:2 keine Abwehrchance. Nach dem Ausgleich war es eine offene Partie, bei der beide Mannschaften mehrmals die Siegeschance vergaben. Da Dos Santos auf der einen sowie Pagger, Giermair und Steiner auf der anderen Seite gute Gelegenheiten ausließen und in der Nachspielzeit Petkov mit einem schönen Freistoß Pech hatte (Verteidger rettet auf der Linie!), bleibt es beim 2:2, das sich nach dem 2:0-Vorsprung und dem vergebenen Elfer nicht sonderlich gut anfühlte!

Am Tag der Arbeit ein Derby und das noch dazu bei angenehmen Frühlingswetter: Das ließen sich zumindest 320 Zuseher nicht entgehen – und diese Zuseher bekamen einiges zu sehen! Den ersten Schuss geben die KSV Amateure ab, Bahtic zieht, nach einer von Gruber kurz weggeköpfelten Abwehr, volley ab, der Ball geht rechts über das Tor. Aber auch die Donawitzer lassen sich nicht lange bitten: Giermairs Freistoß wird ebenso wie sein zweiter Versuch geblockt, er kommt ein drittes Mal zum Ball, diesmal geht der Schuss knapp links am Tor vorbei.

Dann wird erstmals gejubelt: Nach einem Einwurf erkämpft sich Pagger den Ball, er sieht auf der linken Seite Reisinger, der alles richtig macht und an Petrovcic vorbei zum 1:0 ins lange Eck trifft! Guter Einsatz von den beteiligten Spielern, die Führung beflügelt die Donawitzer. Wieder ein schöner Pass, diesmal Giermair auf Pagger, der sich vor Petrovcic nicht zum sofortigen Schuss entschließt, er braucht um den Tick zu lange und wird entscheidend gestört! Die KSV Amateure vergeben durch Flecker die erste Ausgleichchance, bei einem KSV-Treffer kurz danach, nach einem Gestocher, entscheidet der Schiedsrichter zum Glück auf Stürmerfoul.

Auf der anderen Seite steht Reisinger, der den ersten Treffer erzielte, zwei Mal im Mittelpunkt. Ein Schuss von ihm landet an der Bande links neben dem Tor, bei einem Freistoß darf sich der 18-jährige als Assistgeber zum 2:0 gratulieren lassen. Der Ball kommt in den Strafraum, plötzlich steht Thomas Lechner vor Petro, der Kapitän spitzelt mit viel Übersicht den Ball am Ex-DSV Goalie vorbei zum 2:0 ins Netz! Was will man mehr, nach 25 Minuten mit zwei Toren in Führung und es hätte noch mehr sein können (müssen). Lalovic, der bis dahin seinen Körper gut einsetzte und einige Freistöße herausholen konnte, erkämpft sich im gegnerischen Strafraum den Ball, bringt ihn zu Petkov zur Mitte, der auf Giermair weiterspielt. Von Kopaci und Nutz regelwidrig in die Mangel genommen geht Giermair zu Boden, der Schiri gibt den Elfer für den DSV.

Wie gerne würde man an dieser Stelle von einem 3:0 nach 33 Spielminuten und einer Vorentscheidung schreiben, doch Sasa Lalovic kann die Riesenchance des Elfmeters nicht nützen, Petrovcic wehrt ab. Da der vergeben Elfer nicht Strafe genug ist, kommt es nach 40 Minuten noch schlimmer. Eine präzise Flanke von links, Machacek ist beim Kopfball um ein paar Zentimeter zu klein, dahinter zieht Dos Santos wuchtig zum 1:2 ab. Bei dem Volleyschuss hat Nömayer, der sich immer wieder an die Wade greift, keine Chance. Die Befürchtungen bewahrheiten sich dann kurz darauf beim Weg in die Kabine: Tormann Nömayer kann nicht weiter machen, Zweiergoalie Marcel Berghofer erhält seine Chance.

Mit dem gestiegenen Selbstvertrauen nach dem Anschlusstreffer gibt Kapfenberg ordentlich Gas und wird schnell belohnt. Fünf Minuten sind seit dem Seitenwechsel gespielt, eine schöne Kombination über mehrere Stationen (die Donawitzer zu weit weg vom Mann), Flecker bringt den Ball von rechts zur zweiten Stange, dort lauert abermals Dos Santos und drückt den Ball zum 2:2 über die Linie. Trainer Pötscher reagiert nun, er nimmt Lalovic für Steiner vom Feld, später ersetzt Heinemann noch Pagger.

Das Spiel ist nun völlig offen, beide Teams suchen die Entscheidung. Die Gäste gelangen mit schnellem Kombinationsspiel oftmals gefährlich vor das Tor – Dos Santos scheitert an Berghofer (Fußabwehr), Nutz verzieht nur knapp am langen Eck, ein gefährlicher Stanglpass kann im letzten Moment mit vereinten Kräften verhindert werden – können aber zum Glück nicht weiter anschreiben. Auch die Donawitzer lassen gute Möglichkeiten aus. Pagger schießt im Strafraum neben das Tor, Giermair bringt den Ball nach sehenswertem Reisinger-Lochpass nicht an Petrovcic vorbei, ein satter Weitschuss von Gruber kann von Petrovcic abgewehrt werden. Auch Steiner per Kopf und Fuß (wird geblockt) scheitert, ehe es in der Nachspielzeit doch noch fast geklappt hätte.

Nach Foul an der Strafraumgrenze legt sich Petkov den Ball zu Recht. KSV-Trainer Pitter befiehlt lautstark einen Verteidiger zurück auf die Torlinie und diese Entscheidung erweist sich als punktbringend. Petkov zirkelt den Ball über die Mauer, Petrovcic reagiert nicht einmal, doch der Ball kann vom an der Linie stehenden Verteidiger per Kopf rausbefördert werden. Danach ist Schluss, es bleibt beim nicht wirklich befriedigenden 2:2 Unentschieden, das die Donawitzer nicht entscheidend von den hinteren Tabellengegenden weg bringt.

Es bleibt also weiterhin spannender, als gewünscht, vor allem wenn man auf den nächsten Gegner – Gleisdorf auswärts – blickt, muss sich die Mannschaft gewaltig zusammen reissen, um Bestehen zu können.

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer (46. Berghofer), Lechner (T), Machacek, Schranz, Giermair, Pagger (68. Heinemann), Maier, Gruber, Petkov (G), Reisinger (T,G), Lalovic (53. Steiner). Ersatz: Horvat, Sencar.

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