20 14/15: Ansprechende Lesitung bleibt unbelohnt: Starke Donawitzer verlieren beim Tabellenführer DSC mit 0:2 (0:0)!

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Landesliga, 20. Runde, FR 10.04.15, 19:00 Koralmstadion, 750. DSC – DSV Leoben 2.0 (0:0). Torfolge: 1:0 Oparenovic (71.), 2:0 Kluge (75.). Schiedsrichterteam: Cetin, Spörk, Komornyik.

Trotz der Niederlage fahren die Donawitzer erhobenen Hauptes nach Hause. Die Leistung war in Ordnung, man hat dem Tabellenführer das Leben schwer gemacht, zur ganz großen Überraschung fehlte nicht viel. Vor der Pause sahen die 750 Zuseher eine  Donawitzer Mannschaft, die sich keineswegs hinten heinein stellte und versteckte. Im Gegenteil. Nicht nur der Tabellenführer spielte nach vorne, sondern auch unsere Mannschaft gelangt oftmals in den Strafraum, Großchancen entstehen – abgesehen von einem Tormannfehler, den Pagger nicht nützen kann – keine. Die Abwehr steht gut, Lechner, Maier und Briza können die Deutschlandsberger Angreifer immer wieder abdrängen. Auch nach der Pause bleibt das Spiel offen bis zur 71.Minute. Nach einem weiten Einwurf kommt der Ball zur Mitte, aus einem Gestocher schießt Oparenovic den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Heimmannschaft, nur wenig später bezwingt Kluge Tormann Nömayer zum 2:0. Selbst dieser Doppelschlag führt nicht zur Auflösung, die Donawitzer haben im Finish durch Kopfbälle von Giermair (einmal kommt Lechner nur um Zentimeter nicht zum Abschluss, einmal kann vor der Linie gerettet werden) noch zwei Möglichkeiten auf einen Treffer, es bleibt aber beim 2:0. Unterm Strich bleibt eine ansprechende, unbelohnte Leistung gegen einen starken Gegner.

Schon vor dem Spiel gab es die nächste personelle Hiobsbotschaft. Zu den langzeitverletzten Heinemann, Unterkircher und Heidinger hat sich nach dem Mittwoch-Training auch noch Erik Kahr dazugesellt. Welche Bänder im Knöchel gerissen sind und ob auch ein Bruch dabei ist, ist noch nicht bekannt – wir wünschen ihm und den Anderen Alles Gute beim Weg zurück! Da auch Marcel Steiner und Florian Gruber nicht dabei sein konnten, war die Aufstellung schnell erledigt: Wer halbwegs fit ist, spielt – dazu zählte auch erstmals Sasa Lalovic.

Zum Spiel. Die Zuseher der gut besuchten Koralmarena waren durchwegs optimistisch, dass die Serie der Heimmannschaft (9 Siege in den 9 Heimspielen) gegen die bekannt auswärtsschwachen Donawitzer halten würde, doch so manch einer staunte über das Auftreten unserer Mannschaft. Frech und schnell nach vorne orientiert, wurde dem Tabellenführer von Beginn weg immer wieder erfolgreich der Ball abgeluchst oder es wurde so entscheidend gestört, dass mehrmals der Rückpass zum Goalie notwendig war.

Den ersten Schuss des Spieles gibt Leitinger (der Mann für die ruhenden Bälle) für den DSC aus einem Freistoß ab, der Ball Richtung zweiter Stange kann nicht mehr abgefälscht werden. Auf der anderen Seite verpasst Gruber den richtigen Zeitpunkt am Sechzehner um zu Schießen (zur Ecke geblockt), kurz darauf zieht er ab, der Ball landet aber bei Tormann Kübek. Auch Lalovic, dessen Stärke das Absichern des Balles ist, und der zumeist zwei Gegenspieler bindet, rührt in Strafraumnähe kräftig um, Gefährliches entsteht dabei jedoch nicht. Dem DSC gelingt es ebenfalls nicht in den Strafraum zu kommen, Schüsse von außerhalb durch Eibinger und zwei Mal Dengg, scheinen zwar gefährlicher, doch bringen ebenfalls nichts ein.  Die Donawitzer spielen einen erfrischenden Fußball (Zweikampfverhalten – vor allem in der Abwehr, Laufbereitschaft, schnelles Umschalten in beide Richtungen) mit allem was nötig ist, um als Partycrasher aufzutreten. Allerdings nur bis zum Sechzehner und auch in dieser Gegend wird zu wenig versucht, einfach einmal drauf zu halten!

Ein abgefälschter Schuss von Leitinger und ein neuerlicher Dengg-Versuch werden überstanden, ehe Pagger beinahe der Glückstreffer gelingt. Kübek schießt beim Abschlag Pagger an, doch der ist nicht Ibrahimovic, somit geht der Ball vom stets „lästigen“ Stürmer leider nicht ins leere Tor! Unmittelbar vor der Pause erhöht Deutschlandsberg das Tempo, wenn das schnelle Direktspiel funktioniert wird es auch gefährlich: Reisinger klärt in Not bei einem Stanglpass, Eibinger mit dem Hinterkopf scheitert auch ganz knapp. Das 0:0 zur Pause ist dennoch verdient, wenn gleich der DSC sicherlich die klareren Chancen hatte.

Nach Wiederanpfiff versuchen es Pagger und Briza mit Schüssen, die weit daneben gehen – ein Vorstoß von Reisinger auf der linken Seite ist da vielversprechender. Er passt zur Mitte, dort ist der Verteidiger um den entscheidenden Schritt schneller als Pagger beim Ball, statt einem Tor gibt es nur Eckball. Das offene Spiel wogt weiter hin und her, abgesehen von eher harmlosen Schüssen deutet nichts auf das erste Tor hin. Das fällt in der 71. Minute nach einem weiten Einwurf. Der Ball wird per Kopf vor das Nömayer-Tor gebracht, dort sind zwar viele Beine, doch eines von Oparenovic ist schließlich am schnellsten am Ball – aus kurzer Distanz trifft er zum 1:0. Die Schrecksekunde dauert leider zu lange, denn nur wenige Minuten später – nach einem Missverständnis Nömayer und Maier – zieht Kluge alleine auf unser Tor und bezwingt unseren Tormann zum zweiten Mal. Wirklich schade, mit 0:2 im Rückstand war das Spiel (eigentlich) entschieden.

„Eigentlich“ deshalb, denn nur eine Minute nach diesem Tor vergeben die Donawitzer nur knapp den Anschlusstreffer. Pagger bringt den Eckball auf Giermair, der Richtung zweiter Stange köpfelt, dort kommt Lechner nur ganz knapp zu spät – die Lücke wäre groß genug gewesen! Nach einem Doppeltausch – Marko Horvat und Heiko Machacek kommen zu ihren ersten Einsatzminuten in der Kampfmannschaft – muss sich Nömayer bei einem Leitinger- Schuss gehörig strecken. Eine knappe Abseits- Entscheidung (Lochpass Gruber auf Giermair) und eine Rettungsaktion einer DSC- Verteidigers nach einem Giermair- Kopfball verhindern den Donawitzer- Ehrentreffer, es bleibt bei der 0:2- Niederlage.

Man musste zwar mit so einem Ergebnis rechnen und wer die Tore macht siegt letztlich auch verdient, es  war aber ein gutes Spiel unserer Mannschaft. Was neben einigen Leistungsträgern fehlte, war vor allem die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor – in einem Spiel, in dem man nicht zu vielen Torchancen kommt, muss man eben die Wenigen nützen. Am Dienstag geht es in Donawitz weiter. Das zuletzt abgesagt Spiel gegen Gratkorn wird am 14.4., 19:00 Uhr nachgeholt, am Freitag 17.4., 19:00 Uhr folgt das nächste Heimspiel – gegen Heiligenkreuz am Waasen!

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Lechner, Shranz (78. Machacek), Giermair, Pagger, Maier (G), Gruber, Petkov, Briza, Reisinger, Lalovic (G, 78. Horvat). Ersatz: Berghofer, Sencar, Pachner R.

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