18 14/15: Der DSV Leoben kehrt mit einer vermeidbaren 0:2 (0:2)- Niederlage aus Fürstenfeld nach Hause!

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18. Runde, Landesliga, FR 27.03.15, 18:30 Rudolf Gutmann Stadion, 150. SC Fürstenfeld – DSV Leoben 2:0 (2:0). Torfolge 1:0 Jedliczka (35.), 2:0 Goger (44.). Schiedsrichter Wangg, Grinschgl, Kegel.

Wieder einmal hat sich ein Spiel in der Fremde für den DSV Leoben nicht rentiert. Das schon davor schlechteste Auswärtsteam kann auch in Fürstenfeld weder spielerisch überzeugen, noch irgendetwas Zählbares mitnehmen und verliert zum sechsten Mal in Folge. Ein vermeidbarer Freistoßtreffer durch Jedliczka bringt Fürstenfeld in einem an Chancen armen Spiel in Führung, unmittelbar vor der Pause erhöht Goger mit einem abgefälschten Schuss (der Ball gelangt über die Innenstange ins Tor) auf 2:0. In der zweiten Spielhälfte laufen zwar mehrere Donawitzer Angriffe, doch bis auf „Beinahe-Chancen“ kommt großteils nichts dabei heraus. Da Fürstenfeld, auf Zeitschinden und Kontern bedacht, auch nichts mehr reinbringt, bleibt es bei der aus Leobener Sicht enttäuschenden Vorstellung!

Sicherlich, der DSV Leoben hat einige Ausfälle zu verkraften – zuletzt der Bänderriß von Vincent Heidinger. Doch bis auf diese dadurch notwendige Umstellung (Maier statt Heidinger) spielte in Fürstenfeld die gleiche Mannschaft, wie beim 7:0 gegen Gleinstätten. Noch dazu gegegn eine Mannschaft, die nach den letzten Ergebnissen selbst nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen konnte, da durfte (musste) man mehr erwarten.

Die Anfangsphase war davon geprägt, dass beide Mannschaften möglichst schnell das Mittelfeld überwinden und in Strafraumnähe für Wirbel sorgen wollten. Hohe Bälle waren im Gegensatz zu Fürstenfelder Hereingaben auf Donawitzer Seite nicht so gefährlich, bei flach herausgespielten Aktionen sah das anders aus. Petkov spielt rechts in den Strafraum auf Kahr, der schiesst den Tormann an, der Abpraller landet über Umwege bei Pagger, der dann den Ball übers Tor jagt. Bei einem weiteren Vorstoss über Pagger landet der Ball nach Kahrs Schuss im Außennetz.

Die erste Fürstenfelder Großchance vergibt Goger per Kopf nach einem Eckball, er verzieht nur knapp über die Querlatte. Beiden Teams gelingt es nicht, das Spiel an sich zu reissen, zu viele Abspielfehler oder verzettelte Aktionen hindern sowohl Fürstenfeld als auch den DSV daran konstant Druck aufzubauen. Es geht also (zwar auf mäßigem Niveau aber immerhin) munter hin und her, beide Verteidigungsreihen verhindern stets den entscheidenden Pass oder können gefährliche Schüsse unterbinden.

Beispiele: Ein Schuss von Petkov (28.) aus spitzem Winkel streift knapp am langen Eck vorbei, Zuspiele von Pagger und Briza gelangen im Strafraum knapp nicht zum Adressaten. Der erste Treffer des Spieles fällt entsprechend dem Spielverlauf aus einm hohen Ball kombiniert mit einem individuellen Fehler. Ein Freistoß aus knapp 28 Metern über die Mauer – aber keinesfalls übermäßig scharf oder platziert – überrascht Nömayer, der den Ball hinter sich zum 0:1 passieren lässt. In einer engen Partie ein Riesenmanko, wenn man durch so ein vermeidbares Tor in Rückstand gerät. Kurz davor und kurz danach kann sich Nömayer bei anderen Gelegenheiten zwar wieder auszeichnen, doch den Treffer muss er wohl auf seine Kappe nehmen.

Dem nicht genug, 44. Spielminute. An der Outlinie im Mittelfeld wird ein Ball „blind“ zur Mitte gebracht, ein Fürstenfelder startet durch den geerbten Ball Richtung Tor. Letztendlich schiesst Goger auf das tor, der Ball wird unhaltbar abgefälscht und landet über die stange zum 0:2 im Kasten. Wie beim 0:1, auch bei diesem Treffer der gleiche Gedanke: Absolut vermeidbar!

Mit hängenden Köpfen geht es in die Kabine, motiviert das Spiel noch zu drehen kommen unsere Jungs wieder auf das Spielfeld. Die Donawitzer trauen sich zwar mehr zu, laufen noch mehr, sind aggressiver (teilweise auch etwas zu hart), dennoch die Fehlerquote im Spielaufbau bleibt hoch. Nach Ballverlust im Spielaufbau können Nömayer und später Briza durch beherztes Einschreiten zwei Mal eine Vorentscheidung verhindern, offensiv vergeben Kahr (nach Briza-Zuspiel) sowie Gruber und petkov bei Distanzschüssen. Nachdem auch Steiner ein gutes Zuspiel von Giermair nicht zu einer Torchance nützen kann und Petkov vor einem möglichen Schuss abgedrängt wird, verfestigt sich das Bild: Dieses Spiel werden wir nicht gewinnen!

Wenn Fürstenfeld nicht gerade das Spiel einschläfert (Vom Ball suchen bis zum Ausführen von ruhenden Bällen dauert Alles ewig – wird aber vom Schiedsrichter unterstützt, denn die drei angezeigten Minuten Nachspielzeit, hat man schon, wenn das Spiel ohne nennenswerte Unterbrechungen über die Bühne geht) sind sie im Konter einem dritten Treffer näher als die Donawitzer dem ersten. Schade, es bleibt beim 2:0, ein verdienter Sieg von Fürstenfeld, der dennoch nie passieren hätte müssen. Leoben bleibt also der beliebteste Gast der Liga, teilt Geschenke aus und lässt dem Gastgeber brav die Punkte…

Das zweite Gesicht des DSV Leoben wollen die Zuseher am kommenden Freitag sehen. Das der erfolgreichen Heimmannschaft! Gegner ist der Tabellenletzte Gratkorn – Spielbeginn ist wieder um 19:00 Uhr!

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Lechner (G), Kahr (G), Schranz, Giermair, Pagger (G, 56. Steiner), Maier, Gruber (G), Petkov, Briza, Reisinger. Ersatz: Berghofer, Pachner A., Pachner R., Sencar.

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