16 14/15: Alles aufgegangen, Bravo Jungs! Der DSV Leoben deklassiert zum Frühjahrsauftakt Gleinstätten mit 7:0 (2:0)!

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16. Runde, Landesliga, FR 13.03.15, 19:00 Stadion Donawitz, 295. DSV Leoben – SV Gleinstätten 7:0 (2:0). Torfolge: 1:0 Reisinger (20.), 2:0 Kahr (36.), 3:0 Briza (52., Elfer), 4:0 Reisinger (57.), 5:0 Giermair (63.),6:0 Giermair (75.), 7:0 Briza (84.). Schiedsrichterteam: Hofgartner, Macher, Duschek.

An diesen Freitag, den 13. wird man sich in Donawitz noch lange zurück erinnern: Nicht weniger als sieben Tore wurde Gleinstätten mit auf die Heimfahrt gegeben, die Donawitzer spielten sich in einen wahren Torrausch. Gegen die aggressive Spielweise, gegen das ständige Attackieren des ballführenden Spielers wußte Hannes Reinmayers Mannschaft einfach kein Mittel. Das erste Frühjahrstor gelingt dem wie aufgezogen spielenden Lorenz Reisinger nach 20 Spielminuten. Noch vor der Pause erhöht Erik Kahr auf 2:0, nach dem Seitenwechsel brachen endgültig alle Dämme. Eine glückliche Schirientscheidung führte zu einem indirekten Freistoß im Strafraum, Petkovs Schuss aus kurzer Distanz wird von Reinegger mit der Hand abgewehrt. Rote Karte und verwandelter Briza-Elfer, Gleinstätten fiel nun völlig auseinander. Noch einmal Reisinger, zwei Mal Mario Giermair und zum Abschluss Markus Briza mit rechts (!) besiegelten den unglaublichen 7:0- Endstand! Gratulation an Trainerteam und Mannschaft, diese phantastische Leistung hätten euch nur die wenigsten zugetraut! Der erhoffte positive Auftakt ist geglückt, am kommenden Freitag kommt Voitsberg ins Donawitzer Stadion!

Obwohl zu Beginn auch Gleinstätten zu einigen gelungenen Szenen kommt, ist es für die nicht ganz 300 Zuseher im Donawitzer Stadion klar ersichtlich. Der DSV Leoben ist in punkto Zweikampfstärke, Forechecking und Passgenauigkeit, aber auch läuferisch den Gästen klar überlegen. Die erste Großchance findet Erik Kahr vor. Eine Flanke von Reisinger (eine seiner wenigen unpräziseren Hereingaben) bringt Kahraman unglücklich auf das eigen Tor, Heil kann den Ball im Rückwärtsgang irgendwie vor der Querlatte nach vorne abwehren, Kahr gelingt es aber nicht, den freien Ball per Kopf am liegenden Goalie vorbei zu bringen. Nach einem guten Angriff der Gäste (der sehr aufmerksame Gruber klärt vor Christiner) sind wieder die Donawitzer im Vorwärtsgang: Briza zieht ab, doch Heil hält ebenso wie kurz darauf bei einem neuerlichen Kahr-Kopfball (mit dem Rücken zum Tor).

In der 20. Minute ist es soweit: Reisinger zieht von halblinks aus etwa 25 Metern ab, der Ball bekommt viel Drall mit und senkt sich in einer schwer zu berechnenden Fluagbahn neben dem Tormann zum 1:0 ins Tor. Sicher nicht unhaltbar, aber extrem unangenehm aus Heils Sicht! Gleinstättens Antwort sind zwei Angriffe bei denen Lechner klären kann. Christiner wird humorlos erfolgreich gestoppt, bei Reineggers Vorstoß reklamiert Trainer Reinmayr heftig auf Foul (ein Zupfer vom Kapitän am Trikot kann nicht ausgeschlossen werden). Statt Freistoß für Gleinstätten an der Strafraumgrenze, erhöhen die Donawitzer auf 2:0. Erik Kahr wird ideal angespielt, ist im Strafraum schneller am Ball als Heil, am Tormann vorbei versenkt er den Ball im langen Eck. Die beste Chance der Gäste entschärft Tormann Nömayer bravourös. Nach einer Flanke von Ostermann vergibt Christiner aus kurzer Distanz, auch ein zweiter Versuch kann vom knienden Nömayer heruntergefischt werden. Pausenstand 2:0, ansprechende Leistung der eigenen Mannschaft, vorsichtig optimistisch waren auch die Erwartungen für die zweite Spielhälfte.

Nach zwei Gleinstättener Angriffen – beide Male keine wirkliche Gefahr – entscheidet sich in nur einer Minute der weitere Spielverlauf. Schiri Hofgartner erkennt vor dem Gästetor in einer etwas unübersichtlichen Szene einen aktiven Rückpass auf den Tormann, das Ganze knapp außerhalb des Fünfmeterraumes. Beim indirekten Freistoß vernagelt Gleinstätten mit zehn Mann das eigene Tor, was bei Petkovs Freistoß auch beinahe gelingt. Wieder sieht der Schiedsrichter, dass Reinegger den Ball mit der Hand aus der Ecke fischt und entscheidet auf Rot wegen Torraubes und Elfmeter für den DSV! Nach Brizas souverän verwandeltem Elfer zum 3:0 brechen die numerisch unterlegenen Gleinstättener einfach weg. Während sich die Donawitzer in einen wahren Spielrausch steigern, gelingt dem Gegner rein gar nichts mehr. Wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange stehen die Roten herum und können das folgende Schützenfest in keinster Art und weise verhindern.

Nach einem Giermair- Schuss (knapp links am Tor vorbei) bedient Kahr mit einem wunderschönen Heber den dahinter startenden Reisinger – der zieht ab und netzt zum 4:0 ins Eck! Nach einem Freistoß von Matthias Pagger (sein erstes Spiel für den DSV von Beginn an!) schreibt Mario Giermair an. Der vorstoßende Schranz wird kurz gestoppt, doch Giermair erkennt die Situation am schnellsten und schiebt den Ball an Heil vorbei zum 5:0! Heil, der einen Kahr-Schuss (herrlicher Lochpass von Petkov) pariert, ist nun im Dauereinsatz. Nach vergebenen Schüssen durch Kahr und Gruber fällt das nächste Tor. Der eingewechselte Steiner hat im Sechzehner die Riesenchance, schiesst aber den Tormann an. Der Abpraller landet wieder bei Steiner, diesmal legt er aber zum besser positionierten Giermair ab. Mit seinem zweiten Treffer besorgt er das 6:0!.

In der 84. Minute kommt es zu zwei Premieren: Markus Briza, von dem viele nicht wussten, dass er überhaupt einen hat, trifft erstmals in seiner Karriere mit dem rechten Bein ins lange Eck zum 7:0 und büsst seinen zweiten Treffer mit Wadenkrämpfen.  Die zweite Premiere ist die Einwechslung vom 17-jährigen Robert Pachner, der anstelle von Briza zu seinem ersten Auftritt in der Kampfmannschaft gelangt!

Das Spiel endet schließlich mit 7:0 für den DSV Leoben, einem Ergebnis, mit dem niemand rechnen durfte. Herzliche Gratulation zu diesem Auftritt, eine bessere Werbung kann man für den Neubeginn  des Vereines (neuer Vorstand, neue Ideen)  gar nicht machen. Die Art und Weise, wie druckvoll und kompakt attackiert wurde, begeisterte die Zuseher, die sich nun schon auf das nächste Heimspiel ihrer Mannschaft freuen dürfen – am kommenden Freitag, 20. März 2015, ab 19:00 Uhr kommt der ASK Voitsberg nach Donawitz!

Sind Sie nach 1978 geboren? Dann war das gestrige 7:0 gegen Gleinstätten für Sie der höchste DSV- Sieg den Sie erleben durften! Es gab immer wieder einmal Siege mit sechs Toren Differenz, aber mit sieben oder mehr Toren Unterschied siegte Alpine Donawitz zuletzt am 23.September 1978. Damals wurde Anif mit 10:1 nach Hause geschossen, Spieler wie Loregger, Kronsteiner, Grandits, Seitz und Zaloker sorgten damals für die Tore! Seit Mitte der 1960er Jahre (soweit reicht das ausgearbeitete Archiv zurück) war der 7:0-Sieg ex-aequo der dritthöchste Erfolg überhaupt. Neben dem erwähnten 10:1 gab es 1977 einen 8:0-Sieg gegen ASK Salzburg – soviel zum (lokal)historiscehn Ergebnis des diesjährigen Frühjahrsauftaktes. Vielen Dank an Charly Weigant für diese Infos!

Was haben Marco Reus, Franck Ribery und Patrick Unterkircher neben dem gleichen Sport gemeinsam?  Alle mussten aufgrund eines Syndemosebandrisses langfristig pausieren. Bei Unterkircher ist es im Testspiel gegen Wildon passiert, er wird die nächsten Wochen mit Gips humpeln, eine Rückkehr wird erst kurz vor Saisonende erwartet. Auch Tim Heinemann könnte aufgrund eines Muskelfaserrisses längere Zeit ausfallen, Neuerwerbung Lalovic hingegen dürfte (nach seinem überstandenen Blinddarmdurchbruch) in naher Zukunft wieder mit dem Training beginnen. Allen Dreien, gute Besserung!

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Lechner, Kahr (T, 80. Maier), Heidinger, Schranz, Giermair (T,T), Pagger (72. Steiner), Gruber N., Petkov, Briza (T,T, 86. Pachner R.), Reisinger (T,G,T). Ersatz: Berghofer, Horvat. Verletzt: Heinemann, Unterkircher, Lalovic. Gesperrt: Gruber F.

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