14 14/15: Nächste Pleite: Der DSV Leoben schafft es wieder nicht in der Fremde zu punkten, Endstand in Frohnleiten 1:2 (0:2)!

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Landesliga, 14. Runde, SA 25.10.14, 15:00 Ungersdorf, 130. SV Frohnleiten – DSV Leoben 2:1 (2:0). Torfolge: 1:0 Isenburg (4.), 2:0 Hassler (8.), 2:1 Steiner (54.). Schiedsrichterteam: Höfler, Duschek, Duschek.

Es ist Auswärtspiel für Auswärtsspiel dasselbe. Immer entscheidet eine kollektive Blackoutphase das Spiel zugunsten des Gegners. Diesmal war es besonders bitter. Nach acht Minuten führte Frohnleiten schon mit 2:0, ohne dass dies in irgendeiner Form nötig wäre. Zuerst helfen Nömayer, Reisinger und Heidinger zusammen, damit Isenburg nach vier Minuten seine Mannschaft in Führung bringt, nach acht Minuten ist Hassler entschlossener als die Abwehrspieler und erzielt den zweiten Treffer. Dananch und vor allem nach der Pause  spielen die Donawitzer phasenweise beherzt, kommen auch zu guten Möglichkeiten, außer einem schönen Steiner- Tor (54.) kommt dabei nichts Zählbares raus. Frohnleiten bleibt im Konter gefährlich – einen davon unterbindet Briza (zumindest laut Schirientscheidung) als letzter Mann und sieht dafür Rot. Der DSV Leoben ist nun endgültig ins Niemandland abgerutscht. Achtung: Mit diesen Blackouts, dieser Effizienz und dem Selbstvertrauen ist diese Mannschaft sogar noch ein Thema für den Abstiegskampf!

Der Auftakt war aus Donawitzer zum Vergessen. Nach einer Flanke von Mandl von der rechten Seite köpfelt Hassler vor dem herauseilenden Nömayer den Ball an die Querlatte. Von dort springt der Ball zu Reisinger, der sich aber mit Heidinger nicht einig scheint, wer nun ausputzen soll. Das überzuckert Isenburg, schnappt sich die Kugel und stellt nach vier Minuten auf 1:0 für Frohnleiten. Billig ist gar kein Hilfsausdruck für dieses Gegentor. Es wird aber nicht besser. Ein weiterer hoher Ball ist im Anflug in den zentralen Strafraum, diesmal kann Lechner den Ball nicht erreichen, Hassler ist mit dem Fuß dran und leitet das Leder über Nömayer zum 2:0 in die Ecke. Acht Minuten sind zu diesem Zeitpunkt gespielt, schlimmer kann ein Spiel nicht beginnen. Wie in den letzten Spielen auch, fallen die Gegentore aus dem Nichts, keine zwingenden Situationen gehen voraus, trotz aller Versuche dies abzustellen, funktioniert das in Frohnleiten wieder nicht. Die Donawitzer, die bis zu diesem Zeitpunkt und größtenteils auch danach um nichts schlechter, ungenauer oder zweikampfschwächer als die Gegner agieren, werden für Fehler gnadenlos bestraft.

Der DSV Leoben spielt mit dem Mute der Verzweiflung weiter nach vorne. Einige Freistöße und Eckbälle sorgen für viel Verkehr vor dem Tor von Kohlmaier, im entscheidenden Augenblick ist aber stets ein Frohnleitener Spieler eher am Ball, als ein Unsriger. Gefährlich ist es, wenn Steiner im Strafraum zum Ball kommt, einen Schuss kann ein Verteidiger blocken, auch ein Nachschuss von Unterkircher kann (vom Goalie) abgewehrt werden. Ein Kopfball von Steiner (nach Briza- Eckball) landet über dem Tor, ein Schuss von Petkov, der vom Tormann zur Seite abgewehrt werden kann (niemand von uns kann den freien Ball erreichen), ehe Frohnleiten beinahe das 3:0 gelingt. Kadkhodaei wird auf die Reise geschickt, er kann aber von Nömayer durch sein beherztes Herauslaufen am platzierten Schuss gehindert werden, der Ball landet im Torout. Während die Donawitzer weiter gefällig bis zum gegnerischen Strafraum spielen (dürfen), gefällt sich Frohnleiten in der Rolle einer Mannschaft, die nur auf Fehler des Gegners warten muss. Noch vor der Pause kann Nömayer einen Kopfball von Hassler abwehren, mit 0:2 geht es in die Kabine.

Für Reisinger und Heidinger (der sich seinen 20. Geburtstag auch anders vorgestellt hatte) ist Schluss, Schranz und Kerek greifen ins Spielgeschehen ein. Ein Kraftakt von Erik Kahr führt zum Anschlusstreffer. Ein Ball, den alle Akteure (ausgenommen von Kahr) im Torout vermuten, wird von ihm doch noch auf der Linie erreicht, die „blinde“ aber perfekte Flanke landet bei Steiner, der per Kopf zum 1:2 ins kurze Eck einnickt. Schöne, erfolgreiche Aktion, der mit Steiners erstem Tor in der laufenden Meisterschaft abgeschlossen werden kann. Nun steht das Spiel auf des Messers Schneide. Sowohl ein dritter Frohnleitener Treffer (einen Hassler- Schuss lenkt Nömayer über die Querlatte, ein Kopfball vom selben Spieler landet neben dem Tor), als auch der Ausgleich liegen in der Luft. Erik Kahr schießt scharf und flach von halbrechts, Kohlmaier kann gerade noch parieren, wieder ist kein Donawitzer zum Abstauben da. Nach einem Giermair- Freistoß liegt der Ball im Strafraum für Kerek schussbereit. Der Ungar zimmert den Ball auf einen Gegenspieler, auch Gruber hat noch die Möglichkeit zum 2:2, fischt aber – wieder nichts.

Frohnleiten kommt nach einem Foul von Gruber knapp außerhalb des Strafraumes zu einem gefährlichen Freistoß, doch Nömayer hält den scharfen Ball. In der 72. Minute, die Donawitzer verlieren den Ball in der Vorwärtsbewegung, wird Wohlmuth an der Mittellinie angespielt und von Briza kurz, aber entscheidend behindert. Der Schiri deutet die Aktion als Foul vom letzten Mann und zückt Rot für Briza. Zu zehnt versuchen die Donawitzer Alles, um doch noch auszugleichen, es bleibt aber beim erfolglosen Versuch. Einen Petkov- Freistoß kann Kohlmaier über die Latte lenken, ein anderes Mal jagt er den Ball nach einem „Übersteiger“ in den Himmel. Eine Flanke von Unterkircher in den Fünfer entschärft ebenfalls Kohlmaier vor Kerek und Kahr. Die letzten Frestoßversuche von Giermair und Heinemann landen nicht dort, wo sie sollen, es bleibt beim knappen 2:1 für Frohnleiten.

Nach dieser Niederlage ist die Enttäuschung riesengroß, wieder einmal gegen eine Mannschaft verloren, die um Nichts besser war, als man selbst. Wie ein roter Faden ziehen sich dumme Gegentore, die zu diesen Niederlagen führen, durch diese Herbstmeisterschaft, bisher ist noch kein wirksames Gegenmittel gefunden worden. Das wäre aber zum Abschluss dieser Herbstmeisterschaft am Freitag, 31.10, 19:00 notwendig. Denn dann kommt mit Zeltweg eine der spielstärksten Teams der Liga zum Derby nach Donawitz!

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Lechner, Kahr, Heidinger (46. Schranz), Giermair, Gruber N. (G, 77. Heinemann), Unterkircher, Petkov, Briza (72. Rot), Reisinger (46. Kerek), Steiner (T, G). Ersatz: Berghofer, Pagger.

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