13 14/15: Heimserie Adieu: Der DSV Leoben geht zwar in Führung, verliert aber 1:3 (1:2) gegen Lebring!

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Landesliga, 13. Runde, FR 17.10.14, 19:00 Stadion Donawitz 270. DSV Leoben – SV Lebring 1:3 (1:2). Torfolge: 1:0 Lechner (31.), 1:1 Anhell (37.), 1:2 Gsellmann (42.), 1:3 Bloder (90.). Schiedsrichterteam: Hofgartner, Schenke, Ofner.

Die Heimserie ist gegen Lebring gerissen. Die Niederlage war zwar nicht notwendig, aber der Gegner war einfach cleverer und machte letztlich alles richtig. Dabei ging der DSV Leoben nach sehr ambitionierten Beginn durch einen Treffer von Lechner völlig verdient mit 1:0 in Führung. Sogar ein zweites Tor war möglich (Troger an die Stange), jedoch mit dem Ausgleich durch Anhell geht der Donawitzer Schwung verloren. Noch vor der Pause dreht Lebring mit einem Kopftor zum 1:2 durch Gsellmann das Spiel. Nach dem Seitenwechsel bestimmen die Donawitzer zwar das Spiel, laufen aber vergeblich an, wirklich ernsthafte Torchancen entstehen nicht. Lebring wartet auf die Konterchancen und bekommt sie auch. Aus  einem dieser Angriffe entsteht in der Schlussminute das 1:3, die erste Heimniederlage ist damit besiegelt.

Die Donawitzer, die ohne Kahr, Heinemann und Ulrich in das Spiel gegen den Aufsteiger aus der Oberliga Mitte gehen, starten mit guten Angriffsszenen. Ein Schuss von Troger geht nach einer Flanke von rechts über das Tor, bei einem Zuspiel im Strafraum wird Steiner hart attackiert – zu wenig für einen Elfmeter. Nach einem Pass von Briza ist Tormann Jurschitsch knapp vor Steiner am Ball, ein weiterer Pass von Briza ist für Schranz etwas zu weit. Lebring ist ständig mit Defensivaufgaben beschäftigt und stellt sich bei einigen Rückpässen oder Abschlägen nicht sehr souverän an. Diese Fehler werden aber nicht konsequent genug ausgenützt: Schranz zieht nach einem dieser Abwehrfehler ab (drüber), Unterkircher spritzt in einem verunglückten Rückpass, rutscht aber aus – Petkov kommt dennoch zu einer Schussmöglichkeit, der Ball streift am langen Eck vorbei.

Den ersten guten Schuss für Lebring gibt Fauland ab, Nömayer holt den Ball aus der kurzen Ecke. Auf der anderen Seite scheitert Steiner mit seinem Schuss, ehe der Einsatz der Donawitzer belohnt wird. Nach einem Foul an Steiner  wird der Freistoßball kurz abgespielt, Briza zieht ab, der Ball wird zur Seite abgeblockt. Dort lauert Unterkircher, der den Ball zur Mitte (Schuss oder Hereingabe?) bringt, letztendlich ist Lechner der Empfänger, der trocken zum 1:0 abschließt. Absolut verdient zu diesem Zeitpunkt, die spielbestimmende Mannschaft führt.

Was wäre gewesen, wenn diese Führung nur zwei Minuten später ausgebaut worden wäre: Nach einem Schranz- Schuss, der am Tor vorbei geht kommt in der nächsten Szene Troger plötzlich zur Schussgelegenheit – sein Versuch landet an der Stange, schade, ein Doppelschlag wäre für den Gegner wahrscheinlich nur schwer aufzuholen gewesen. Da dieser Ball aber nicht im Tor landet, der nächste (auf der anderen Seite) aber schon, steht es plötzlich 1:1. Ein schneller Angriff über rechts, Flisar spielt auf Fauland, eine Hereingabe zur Mitte – Nömayer kann nur kurz wegschlagen – wird von Anhell am schnellsten wahrgenommen und zum Ausgleich verwertet. Wieder einmal – die Gegentore fallen viel zu einfach: Zuerst die nicht unterbundene Flanke, die Abwehr nach vorne und dann noch der einzige Gegenspieler (es waren durchaus auch Donawitzer in dem Bereich, aber eben um den Tick zu spät), der nicht am Torschuss gehindert werden kann.

Kurz darauf hat Petkov nach einem Eckball und Steiner-Kopf-Verlängerung die Chance aufs 2:1, doch Lebring zeigt, wie man es nach einem Eckball besser macht. Nach einem Corner steigt Gsellmann höher als Petkov und versenkt den Ball zum 1:2 in die linke Ecke. Dass dabei Nömayer von Bloder an der Linie behindert wurde, hat der Schiri nicht gesehen. Die letzte Chance vor der Pause vergibt Schranz (nach Zuspiel Unterkircher), mit dem deprimierenden, weil völlig unnötigen Zwischenstand werden die Seiten gewechselt.

In der ersten Aktion nach der Pause rettet Gruber mit einem beherzten Reingrätschen seine Mannschaft vor dem 1:3. Nömayer kann einen Schuss kurz abwehren, der Ball scheint für Flisar völlig frei zum einschießen bereit, doch plötzlich hechtet Gruber aus dem Nichts mit vollem Risiko in den Schuss und lenkt ihn tatsächlich entscheidend ab.

Der DSV Leoben kann nach der Pause nicht so aufspielen, wie zu Beginn des Spieles. Zu gut vorbereitet sind die in Führung liegenden und daher massiv und dicht stehenden Lebringer, sämtliche Angriffsversuche verlaufen ergebnislos. Lebring wartet auf die Konterchance, die aber vorerst auch nicht entsteht. Pötscher versucht es mit einem Doppeltausch (Reisinger und Kerek statt Schranz und Troger), das Spiel bleibt aber zäh.

Die Riesenchance zum Ausgleich, die aber keine war, weil der Assistent die Abseitsfahne oben hatte, vergibt Unterkircher. Nach einem öffnenden Pass von Petkov, zieht Unterkircher aufs Tor und schiebt den Ball am Tormann vorbei ins Torout. Es werden in der Schlussphase zwar Bälle auf das Tor geschlagen (Jurschitsch faustet einige Male nach hohen Bällen), auch hat Steiner mit einem Schuss ans kurze Eck Pech (Jurschitsch ist mit der Hand unten), in Summe ist das aber zu wenig.

Nach einer Konfusion der Leobener Hintermannschaft (der Ball wird wie im Ping-Pong dem Gegner zugespielt, kommt wieder zurück um den nächsten Fehlpass zu fabrizieren), die zum Glück mit einer Abseitsentscheidung endet, gelingt in der 90. Minute der Lebringer Todesstoß. Greistorfer zieht aufs Tor, kann dabei nicht gehindert werden, passt zum frei stehenden Bloder, der den Ball zum 1:3 einnetzt. Das war es, schade drum.

Wie schon in Gnas wurde eine Führung vergeigt, wie schon in vielen Spielen (bis gestern waren es nur Auswärtsspiele) schien das Gegentor zu bedeuten, dass Alles, bis zu dem Zeitpunkt Positive, eingestellt wird und man auf den nächsten Gegentreffer zu warten scheint. Der DSV macht eine bittere Phase durch, die es schnell zu beenden gilt. Zwei Runden sind im Herbst noch ausständig, wenn es in dem Trott weiter geht, findet man sich schnell in Tabellenregionen, in denen man nicht sein will.

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Lechner (T), Troger (60. Kerek), Schranz (60. Reisinger), Giermair, Maier (89. Pagger), Gruber (G), Unterkircher, Petkov, Briza (G), Steiner. Ersatz: Berghofer, Heidinger.

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