12 14/15: Drei Tore und zwei Mal in Führung reicht nicht zu einem Punkt: Der DSV Leoben verliert in Gnas mit 3:5 (3:2)!

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Landesliga, 12. Runde, FR 10.10.14, 19:00, Sportplatz Gnas, 500. USV Gnas – DSV Leoben 5:3 (2:3). Torfolge: 1:0 Fink (8.), 1:1 Briza (Elfer, 19.), 1:2 Unterkircher (26.), 2:2 Klenner (40.), 2:3 Briza (43.), 3:2 Strohmaier (50.), 4:3 Haas (Elfer, 58.), 5:3 Suppan (84.). Schiedsrichter: Wangg, Adanitsch, Stoiser.

Schon wieder kehrt der DSV Leoben mit einer Niederlage mit jeder Menge Gegentoren von einem Auswärtsspiel nach Hause. Vier Ausfälle machten Umstellungen notwendig, Markus Nömayer musste das Aufwärmen abbrechen, an seiner Stelle debütierte Marcel Berghofer im Donawitzer Tor. Nach acht Minuten musste er erstmals hinter sich greifen, Gnas stellte gleich einmal auf 1:0. Anders, als in den Spielen davor, war das erste Gegentor nicht der Startschuß für weitere – im Gegenteil, der DSV schlug zurück. Nach einem Elferfoul an Steiner verwandelte Briza den Strafstoß, nach 26 Minuten drehte Unterkircher mit einem satten Schuß das Spiel. Einem unnötigen (weil zu dieser Phase der DSV einem dritten Treffer näher war) Ausgleichtreffer folgte der spektakulärste Treffer des Abends: Markus Briza zirkelt einen Eckball direkt ins Kreuzeck zum 3:2- Halbzeitstand für den DSV! Nach der Pause der kollektive Rückfall, plötzlich geht nach vorne gar nichts mehr, die eine oder andere Unsicherheit wird schließlich bestraft. Gnas dreht das Spiel, kann nicht nur drei Tore erzielen sondern kommt noch zu Stangenschüssen und anderen Hochkarätern. Die Niederlage (zusätzlich muss Erik Kahr mit Gelbrot vom Platz) geht aufgrund der zweiten Hälfte in Ordnung, leider fehlen weiterhin Konstanz und der Glaube auch auswärts punkten zu können!

Ohne Petkov (gesperrt), Heinemann (krank), Lechner und Nömayer (beide verletzt) versucht der DSV den Auswärtsfluch zu bekämpfen. Der Beginn ist vielversprechend, mehrere Freistöße und Eckbälle können herausgeholt werden – nach einem dieser Eckbälle bringt Reisinger den Ball zur Mitte, Kahr köpfelt knapp daneben. Das erste Tor des Spieles erzielen aber die Hausherren. Dazu reicht ein Vorstoß über die rechte Seite. Der Ex- DSVler Strohmaier wird von zwei Verteidigern zu Fall gebracht, der Ball läuft aber weiter, Kniewallner zieht in den Strafraum und serviert Fink den Ball ideal – aus kurzer Distanz bezwingt er Tormann Berghofer und bringt Gnas mit 1:0 in Führung.

Im Gegensatz zu den letzten Auswärtsspielen verfallen die Donawitzer diesmal nicht in Schockstarre und stecken den Gegentreffer ganz gut weg.  Bei einem Freistoß von Briza kommt Steiner knapp nicht zum Ball, Tormann Roth der wegschlagen kann, hat dann auch den Nachschuss von Gruber.  Auch Gnas findet Chancen vor, einmal kann Berghofer mit dem Fuss abwehren, bei einem Lochpass auf Strohmaier rutscht der Tormann zwar kurz aus, ist dennoch schneller am Ball als der Angreifer. Nach einem Einwurf kommt der Ball in den Strafraum, Schadler attackiert Steiner regelwidrig, der Schiedsrichter zeigt ohne zu Zögern auf den Elferpunkt. Markus Briza, der in jedem seiner bisher nur zwei Spielen getroffen hatte, schnappt sich den Ball und gleicht in seinem dritten Spiel zum 1:1 in die rechte untere Ecke aus.

Das unterhaltsame Spiel wogt hin und her, einer guten Parade von Berghofer (Flanke von Schadler zur zweiten Stange) und einem gefährlichen Eckball folgt ein erfolgreicher Donawitzer Angriff. Beginnend mit einem Abschlag von Berghofer geht es plötzlich sehr schnell. Unterkircher auf Gruber, der zu Kahr und wieder zur Mitte auf Unterkircher – der Ball läuft wie am Schnürchen. Unterkircher zieht aus etwa 20 Metern ab und der Ball passt perfekt halbhoch neben die Stange: Der DSV Leoben hat erstmals einen Rückstand gedreht! Die Leobener bleiben nun bissig, haben in dieser Phase eindeutig mehr vom Spiel, doch werden gute Angriffe nicht fertig gespielt. Ein Stanglpass aus kurzer Distanz ist zu ungenau (wird unterbunden), ein Zuspiel von Schranz auf den freien Kahr in den Strafraum kann nicht schnell genug verarbeitet werden, ein Schuss von Gruber wird geblockt. Alles gute Möglichkeiten, um den Vorsprung auszubauen werden leider vergeben, Gnas bringt sich mit einer guten Aktion wieder zurück ins Spiel.

Ein Abstimmungsfehler führt zu einem Eckball, der Ball kommt zur Mitte, von der zweiten Stange befördert Klenner den Ball zum 2:2 in die Maschen. Wieder können die Donawitzer richtig antworten. Nachdem Unterkircher bei zwei Schüssen (einer davon an die Stange) Pech hat, sorgt Briza mit einem direkt (!) verwandelten Eckball ins lange Kreuzeck für das Tor des Tages und sichert seiner Mannschaft eine 3:2- Pausenführung. Schade, dass dieses Spiel auch eine zweite Halbzeit hatte.

Den ersten Schuss gibt zwar Steiner nach wenigen Sekunden ab (Roth im Nachfassen), doch ab dann spielt Gnas. Berghofer kann mit einem tollen Reflex einen verdeckten Ball über die Latte ins Torout befördern, in der 50. Minute passiert aber der neuerliche Ausgleich.  Kniewallner bringt den Ball zur Mitte, dort lauert Strohmaier der zum 3:3 einnetzt. Während Gnas einen Gang zulegen kann, fallen die Donawitzer zurück. Zweikämpfe werden verloren, Pässe kommen nicht an, offensive Entlastung findet nur noch selten statt.

Auf der anderen Seite bringt Steiner Christoph Haas zu Fall, zum zweiten Mal, diesmal auf der anderen Seite verhängt der Schiedsrichter einen Elfer.  Daniel Haas setzt den Ball ins Netz, Gnas führt mit 4:3! Natürlich versuchen die Donawitzer noch einmal heranzukommen, doch Einwechslungen bringen ebenso wenig, wie entschlosseneres Attackieren. Nach einem Aluminiumtreffer von Schadler, foult Kahr seinen Gegenspieler – sein zweites Gelbfoul führt ihn in der 82. Minute direkt in die Dusche. Zwei Minuten später macht Gnas den Sack endgültig zu. Obwohl nominell in Überzahl gelingt es den Donawitzer Verteidigern nicht einen im Fünfer befindlichen Ball weg zu befördern, Suppan ist das Recht und schießt zum 5:3- Endstand ein.

Schade, nach dieser ersten Halbzeit war die Niederlage nicht zwingend, doch der Auftritt nach der Pause war einfach wieder einmal zu wenig. Wieder fünf Tore in der Fremde, das ist einfach zu viel, so kann man nicht punkten!

Der DSV Leoben spielte mit: Berghofer, Kahr (GR, 82.), Heidinger (60. Kerek, G), Schranz (G), Giermair, Maier, Gruber N., Unterkircher (T, G, 82. Ulrich), Briza (T,T,G), Reisinger (86. Troger), Steiner (G). Ersatz: Nömayer, Pagger.

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