11 14/15: Krimi mit Happy End gegen Liezen: Jan Ulrich erlöst den DSV mit dem 2:1 in der 89. Minute!

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Landesliga, 11. Runde, FR 03.10.14, 19:00 Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben – SC Liezen 2:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Briza (E, 14.), 1:1 Zeiringer (64.), 2:1 Ulrich (89.). Schiedsrichterteam: Brunner, Duschek, Zötsch.

Der DSV Leoben bleibt eine Heimmacht. Obwohl Liezen mit dem Abstiegsgespenst im Nacken einen gefährlichen, gleichwertigen Gegner abgab, setzten sich die Donawitzer im Finish knapp durch und bleiben auch im fünften Heimspiel (13 Punkte!) ungeschlagen. Markus Briza, erstmals seit der ersten Runde wieder in der Mannschaft, bringt den DSV Leoben durch einen Foulelfmeter (Unterkircher wurde gelegt) nach 14 Minuten in Führung. Beide Teams vergeben danach gute Chancen, Liezen hat mit Kameya einen stets gefährlichen Angreifer, der unsere Hintermannschaft auf Trab hält. In eine Phase, in der der DSV das Spiel mehr und mehr unter Kontrolle bringt, passiert der Ausgleich durch Zeiringer. Nun steht das Spiel auf des Messers Schneide, sowohl Nömayer als auch Budur müssen mehrmals einen weiteren Treffer verhindern. In der 89. Minute die Entscheidung durch Spieler, die von der Bank kamen: Kerek zieht ab, Budur wehrt nur kurz ab und Ulrich staubt zum 2:1- Endstand ab! Der Jubel ist riesengroß, die Donawitzer behalten die weiße Heimweste weiterhin an!

Nachdem Thomas Lechner zuletzt mit Gelbrot vom Platz musste, konnte Trainer Pötscher nicht länger auf die Dienste von Markus Briza, der seit der ersten Runde nicht mehr für die Kampfmannschaft spielen konnte, verzichten – nach zwei Monaten kam es daher zum Comeback. Ebenfalls nach längerer Zeit wieder im grünen Dress (der DSV musste zu Hause in den roten Auswärtsdressen spielen) in Donawitz zu sehen war Marco Pigneter, diesmal aber für die von Gernot Stradner betreuten Gäste aus Liezen.

Der Gegner, der mit der „Roten Laterne“ nach Donawitz gekommen ist, spielt keinesfalls wie ein Abstiegskandidat, versteckt sich von Beginn weg keineswegs. Richtig gefährlich werden die Ennstaler dann, wenn sich der lange Japaner Kameya einen ruhenden Ball zu Recht legt. Seine Schüsse, der erste nach sieben Minuten, sind allesamt scharf, platziert und erfordern die ungeteilte Aufmerksamkeit unseres Tormannes, verfehlen aber letztlich das Ziel. Die Donawitzer tun sich schwerer, als in den letzten Heimspielen, die ersten Angriffe verlaufen zu unpräzise. In der 13. Minute der erste Höhepunkt des Spieles. Unterkircher setzt sich im Strafraum durch, wird von A. Neuper gelegt, Schiedsrichter Brunner zögert nicht und entscheidet auf Elfmeter. Markus Briza schnappt sich den Ball, tritt an und setzt den Ball zum 1:0 in die Maschen. Ein guter Zeitpunkt für die Führung, denn bis dahin waren die Donawitzer noch nicht wirklich im Spiel angekommen, mit dem Tor wird es besser.

Vorerst muss zwar Nömayer einen (zuvor angesprochenen) Freistoß von Kameya parieren, doch dann spielt sich das Geschehen vorwiegend auf der anderen Seite ab. Mario Giermair zieht Richtung langem Eck ab, der Ball streift knapp am Tor vorbei, wäre davor aber beinahe von Unterkircher noch abgelenkt worden. Auch Reisinger schießt aufs Tor, verfehlt aber ebenso. Erik Kahr bemüht sich sehr, dribbelt ansehnlich im Strafraum, sein Schuss wird leider geblockt. Nachdem Kameya bei seinem dritten Freistoß- Versuch dem Tor am nächsten kommt – Nömayer lenkt den Ball mit Hilfe der Latte ins Torout – stoßen bei einem hohen Ball Briza und Steiner mit den Köpfen zusammen. Steiner (mit Beule) spielt ebenso weiter, wie Haubenschlumpf Briza, dessen Wunde nach dem Spiel im Krankenhaus genäht werden musste. Vor der Pause gibt es zwar keine weiteren Treffer, doch Giermair zieht zwei Mal gefährlich ab, sein zweiter Versuch klatscht an die rechte Außenstange, auch Petkov kommt im Strafraum zum Schuss – sein Ball landet knapp neben der rechten Stange im Außennetz. Fazit der ersten Hälfte: Der DSV hat sich nach holprigem Beginn durch das Tor gesteigert, dennoch bleibt Liezen brandgefährlich und ist jederzeit für einen Treffer gut.

Nach der Pause muss Nömayer gleich einmal den heranlaufenden Kameya vom Ball trennen, auf der anderen Seite kann Liezengoalie Budur einen Reisinger- Schuss entschärfen. Liezen riskiert nun mehr, ohne vorerst aber zum Abschluss zu kommen: Zeiringer wird zwei Mal etwas zu steil angespielt, ebenso oft ist Nömayer schneller am Ball als der Angreifer. Für den DSV schießt zuerst Giermair dann Unterkircher (nach Steiner- Zuspiel) den Ball Budur in die Arme. In der 64. Minute jubeln die mitgereisten Liezen- Fans. Bei einem Angriff über die linke Seite rutscht Maier knapp am Ball vorbei, Zeiringer kann sich diesmal lösen und schiesst am herauslaufenden Nömayer den Ball zum 1:1 ins Eck. Pötscher reagiert und bringt mit Kerek und Ulrich zwei frische Spieler, Kerek kann kurz darauf  mit einem guten Schuss auf sich aufmerksam machen. Der Ungar spielt sehr aktiv, hat aber im Abschluss sowohl bei einem weiteren Schuss als auch bei einem Kopfball (nach Ulrich- Flanke) viel Pech. Der Kopfball aus kurzer Distanz scheint zwar zu zentral, doch der Tormann hat dabei größte Mühe den Ball auf der Linie zu fixieren.

Dann die gefährlichen drei Minuten, in denen der DSV geradezu um ein Tor bettelte: Zuerst scheitert Eimer, nachdem er Nömayer umspielen konnte, mit seinem Schuss ins Außennetz, danach wehrt Nömayer, nach einem schnell abgespielten Freistoß, den Versuch von Pötsch über die Latte. Schließlich rutscht Eimer an einem Stanglpass von Kameya knapp vorbei. Die Schlussphase gehört wieder den Donawitzern: Zuerst scheitert Kahr aus kurzer Distanz, nachdem Liezen den Ball aus dem Gefahrenbereich nicht wegbefördern konnte, in der 88. Minute fällt das so wichtige 2:1. Kerek schießt den Tormann scharf an, der lässt den Ball fallen und Ulrich staubt ab. Am Vorabend seines 18. Geburtstages entscheidet Ulrich mit dem ersten Treffer für die Kampfmannschaft dieses Spiel.

Natürlich ist der Sieg aufgrund einiger guter Liezener Chancen glücklich, wenn gleich keinesfalls unverdient. Auch der DSV hat viel in dieses kampfbetonte Spiel investiert, war im Abschluss um dieses eine Tor erfolgreicher. Zu Hause funktioniert es also weiterhin, jetzt wird es Zeit, dass auch Auswärts etwas Zählbares mitgenommen wird. Beim nächsten Spiel – FR 10.10., 19:00 in Gnas, nach seiner fünften Gelben Karte nicht dabei ist Martin Petkov.

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kahr (G), Heinemann (82. Gruber N.), Schranz, Giermair, Maier (G), Unterkircher, Petkov (G), Briza (T,G), Reisinger (68. Ulrich (T)), Steiner (68. Kerek). Ersatz: Berghofer, Heidinger.

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