08/14/15: Pleite im Nachtragspiel: Der DSV Leoben verliert in Kapfenberg mit 1:4 (0:4)!

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Landesliga, Nachtrag zur 8. Runde, DI 30.09.14, 19:00 Franz Fekete Stadion 170. KSV Amateure – DSV Leoben 4:1 (4:0). Torfolge: 1:0 Bahtic (21.), 2:0 Nwamora (26.), 3:0 Hamm (41.), 4:0 Nwamora (43.), 4:1 Unterkircher (68.). Schiedsrichter Dr. Paier, Schuiki, Wango.

Die große Chance auf einen Sprung in der Tabelle nach vorne wurde mit dem 1:4 in Kapfenberg deutlich vergeben. Zu einfach wurde es dem Gegner gemacht, um gegen behäbige Donawitzer zu treffen. Obwohl, wie schon so oft, der Beginn des Spieles vielversprechend ausssah, ging mit dem ersten Gegentreffer die Ordnung in der Mannschaft komplett verloren. In etwas mehr als 20 Minuten musste Tormann Nömayer vier mal hinter sich greifen, eine ernüchternde Bilanz. Dazwischen hatte Kapitän Thomas Lechner nach Gelbrot den Platz zu verlassen, eine zusätzliche negative Draufgabe. Man muss der Mannschaft trotz des enttäuschenden Auftrittes eines zu Gute halten: Zu zehnt machten die Donawitzer in der zweiten Spielhälfte viel Druck und wurden mit einem Tor von Unterkircher belohnt – mit etwas mehr Schussglück wären auch weitere Treffer möglich gewesen. Das 1:4 ist die vierte hohe Auswärtsniederlage,in den insgesamt sechs Spielen in der Fremde kassierte der DSV Leoben nicht weniger als 19 Tore!

Mit zwei Umstellungen, Maier musste Reisinger Platz machen und Steiner ersetzte Kerek, wollte Trainer Pötscher im Derby in Kapfenberg endlich auswärts wieder einmal anschreiben. Zu Beginn sah es auch nicht so schlecht aus, die erste gute Möglichkeit vergibt Steiner per Kopf nach Reisinger- Flanke – Tormann Petrovcic ist aufmerksam und kann diese tolle Führungschance parieren. Nach einem Heinemann- Schuss, der über das Tor streift, wendet sich das Blatt. Kapfenbergs Amateure kommen über links, Ito flankt auf den sehr umtriebigen Nwamora, Nömayer kann aus kurzer Distanz zur Ecke abwehren. Auch im Anschluss an den Eckball kann ein Kapfenberger gefährlich schiessen, nach 21 Minuten passiert es.

Nach einem schlechten Abspiel geht es plötzlich sehr schnell: Ein Pass in die Mitte kann Lechner nicht unterbinden, Bahtic ist schneller und kann auch den Schuss an Nömayer vorbei zum 1:0 verwerten. Nur fünf Minuten später. Ein Abschlag von Petrovcic wird auf Nwamora weitergeleitet, Schranz kann dieses Zuspiel nicht verhindern, der Nigerianer spitzelt den Ball an Nömayer zum 2:0 in die Maschen. Zwei viel zu einfache und billige Tore sorgen schon früh für klare Verhältnisse. Der DSV versucht zwar weiter nach vorne zu spielen, gefährlich sind aber weder ein Freistoß von Heinemann noch ein Zuspiel auf Steiner (Petro klärt vor dem Stürmer). Anders die Hausherren. Lechner kann sich als letzter Mann nur mit einem Foul direkt an der Strafraumgrenze helfen (Gelb), der Freistoß von Bahtic bringt nichts ein. Drei Minuten später, begeht Lechner sein zweites Foulspiel, wieder zückt Schiri Paier den Karton, für den Kapitän bedeutet das nach 35 Minuten den Weg in die Kabine. Der Ausschluss passt perfekt zu diesem unglücklichen Spiel: Der DSV Leoben sieht im ganzen Spiel gerade einmal zwei Gelbe Karten, beide jedoch Thomas Lechner…

Es kommt aber noch schlimmer. Zwei Eckbälle unmittelbar nacheinander, bei denen der Ball nicht weggebracht wird, eine Flanke kommt zur Mitte, dort lauert Hamm per Kopf und versenkt das Leder zum 3:0. Noch vor der Pause ist abermals Nwamora nicht zu stoppen (diesmal zieht er am eingewechselten Maier vorbei) und schiebt den Ball zum 4:0 über die Linie! Danach hat das Grauen ein Ende, der Schiri pfeift zur Pause. Erschreckend, wie einfach das alles für Kapfenberg geht, das Spiel ist – wie schon in den letzten beiden Auswärtsspielen in Heiligenkreuz und Anger zur Pause entschieden.

Nach dem Seitenwechsel beweisen die Donawitzer Moral. Anstatt sich abschlachten zu lassen, spielen und kämpfen sie endlich, es entstehen einige schöne Spielzüge und Torchancen. Da Kapfenberg nun mehr Augenmerk auf das Verwalten legt und nun kaum mehr gefährlich vor das Tor kommt, können die Donawitzer weitgehend das Spiel gestalten. Der Aufwand wird durch einen schönen Treffer von Unterkircher, er bezwingt Petrovcic in einer 1:1 Situation, belohnt. Fünf Minuten später überhebt Steiner den Kapfenberger Tormann, der Ball scheint den Weg über die Linie zu finden, kann jedoch auf der Linie von einem Verteidiger weggeschlagen werden. Während einige treue DSV Fans ihre Mannschaft trotz dieses Zwischenstandes lautstark unterstützen, vergibt Petkov die nächste Riesenchance. Er scheitert aus kurzer Distanz. Die nächste gute Möglichkeit entsteht im Anschluss an einen Eckball – der Ball läuft an Freund und Feind vorbei, Gruber zieht schließlich ab, verfehlt aber das Tor.

Trotz des engagierten Auftrittes nach der Halbzeit bleibt es letztendlich bei dem einen aufgeholten Tor, viel zu wenig, um die 25 furchtaber Minuten vor der Halbzeit zu vergessen. Das Derby endet mit  einem enttäuschenden 4:1 für Kapfenberg – schnell abhaken und das Augenmerk gleich auf das nächste Spiel lenken. Gott sei Dank ist das wieder zu Hause, in Donawitz ist man noch ungeschlagen, das soll auch am Freitag gegen Liezen so bleiben!

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Lechner (GR, 35.), Kahr (69. Ulrich), Heinemann (77. Gruber N.), Heidinger, Schranz, Giermair (38. Maier), Unterkircher (T), Petkov, Reisinger, Steiner. Ersatz: Berghofer, Kerek.

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