07 14/15: Nach toller ersten Hälfte müht sich der DSV Leoben nach Seitenwechsel zu einem 2:1 (2:0)- Sieg gegen St. Anna!

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Landesliga, 7. Runde, FR 05.09.14, 19:00 Stadion Donawitz 280, DSV Leoben – USV St. Anna 2:1 (2:0). Torfolge: 1:0 Kahr (26.), 2:0 Unterkircher (39.), 2:1 Dexer (60.). Schiedsrichterteam: Ciochirca, Bektas, Duschek.

Der Aufsteiger aus St. Anna wird von Beginn weg überrannt. Mit viel Druck und Tempo wird der Gegner zu Fehlern gezwungen, vorerst aber können Kerek, Unterkircher Petkov und Kahr daraus noch kein Kapital schlagen. Nachdem die besten Tormöglichkeiten ungenützt bleiben, und schon die ersten Zweifler an die Fußballweisheit mit den vergebenen Chancen denken, trifft Kahr im Liegen doch noch zum 1:0! Noch vor der Pause erhöht Unterkircher, nach Heinemann- Eckball mit der Ferse auf 2:0. Auch nach der Pause scheinen die Donawitzernoch nicht genug zu haben, doch mit dem überraschenden Anschlusstreffer (Dexner, 60.) wandelt sich das Spiel. Der Donawitzer Druck lässt nach, Passgenauigkeit und Fehleranfälligkeit steigen – St. Anna wird stärker. Der DSV kann in dieser Phase, in der St. Anna aufmacht, die Kontermöglichkeiten auf eine Vorentscheidung nicht nützen, so bleibt das Spiel bis zum Schlusspfiff spannend. Da St. Anna aus der optischen Überlegenheit kaum zu Torchancen gelangt bleibt es letztendlich beim knappen 2:1- Sieg der Donawitzer!

Die 280 Zuseher im Donawitzer Stadion werden von Anfang an gut unterhalten. Mit enormen Tempo wird St. Anna hinten bedrängt und zu Fehlern oder unkontrollierten Abschlägen gezwungen. In der zweiten Minute prüft Kerek erstmals den ehemaligen DSV-Goalie Reiter im Tor des Gegners, scheitert aber ebenso wie bei seinem Versuch zwei Minuten später. St. Anna kann sich kaum befreien, die Leobener Angriffe laufen munter weiter Richtung gegnerischem Strafraum. Kerek zieht zum Sechzehner, spielt Unterkircher ideal an, doch der schießt leider nur den Tormann an. In der nächsten Aktion bedient Reisinger mit einem Idealpass Petkov, der aus vollem Lauf auch gleich abzieht – der Ball streift rechts am Tor vorbei.

Reiter kann danach einen hohen Ball von Heinemann über seine Latte drehen. Beim folgenden Eckball kann sich zuerst Giermair, dann Heidinger im gegnerischen Strafraum durchsetzen, der Ball landet am Fünfer vor Kerek, der – zur Überraschung Aller – den Ball neben das Tor setzt! Chancen in Hülle und Fülle, was fehlt ist der Torerfolg, doch das ändert sich in der 27. Minute. Wieder ist Reisinger auf der rechten Seite nicht zu halten, schlägt den Ball zur Mitte – dort warten Kerek (fährt daneben) und Kahr, der zwar hinfällt, aber auch im Sitzen das Leder in die lange Ecke zum 1:0 befördert!

Auch nach dem Führungstreffer geht es wie auf einer schiefen Ebene Richtung St. Anna Tor. Erst scheitert Giermair mit einem Schuss (nach St. Anna-Ballverlust in der Vorwärtsbewegung), danach zieht neuerlich Kerek ab (knapp am langen Eck vorbei), schließlich setzt Schranz zum Solo an, überspielt mehrere Gegenspieler, sein Stanglpass wird im letzten Moment geblockt. Nach einem Eckball von Heinemann fällt das 2:0: Der hohe Ball wird von Reiter kurz weggefaustet, kommt aber postwendend von Heidinger zurück Richtung Tor. Unterkircher, mit dem Rücken zum Tor stehend, fährt das Bein aus und verändert entscheidend die Flugbahn des Balles. Reiter ist wieder geschlagen, endlich fallen die so wichtigen Tore!

Nach einem Außenrist-Schuss von Heinemann, der nur knapp am Tor vorbeischrammt schickt der Schiedsrichter beide Teams in die Pause. St. Anna, mit dem neuen Trainer Alois Hödl, hatte in dieser ersten Hälfte nicht eine einzige konkrete Torchance – so derart überlegen hatte das Donawitzer Publikum schon lange nicht mehr seine Mannschaft gesehen. Auch in der zweiten Hälfte beginnen die Donawitzer dominant. Giermair scheitert mit zwei Schüssen (einer drüber, einer in Reiters Arme), Unterkirchers Tor in der 53. Minute wird wegen einer knappen Abseitsentscheidung die Anerkennung verweigert.

Im Gegensatz zur ersten Spielhälfte, spielen nun auch die Gäste mit: Ein Schuss von Marko Guja geht zwar deutlich vorbei, beim nächsten Versuch landet der Ball aber hinter Nömayer im Netz. Nach einer Flanke von Ciril Guja zur Mitte bringen die Donawitzer den Ball einfach nicht unter Kontrolle bzw. aus dem Gefahrenbereich. Dexer ist entschlossener und schießt aus kurzer Distanz das 1:2., St. Anna ist aus dem Nichts wieder in Reichweite eines Punktes.

Der Treffer verfehlt seine Wirkung nicht. Während die Leobener Angriffe an Qualität verlieren, trauen sich die Gäste nun mehr zu. Die offensivere Spielweise von St. Anna bietet jede Menge Kontermöglichkeiten für unsere Mannschaft, die aber teilweise überhastet und unglücklich vergeigt werden. Den noch besten Donawitzer Angriff vergibt Giermair (Distanzschuss knapp drüber), St. Anna trägt in dieser Phase deutlich mehr für das Spiel bei. Ein Schuss von C. Guja kann von Nömayer kurz abgewehrt werden (Heidinger fährt danach mit dem Ball ab), zwei Freistöße können ebenso von Nömayer sicher gefangen werden. Bei einem Zuspiel auf den auffälligsten Spieler der Gäste, C. Guja, befindet sich dieser knapp im Abseits und wird zum Glück zurück gepfiffen.

Die Nachspielzeit hat es dann noch einmal in sich. Der eingewechselte Sascha Troger (kommt wie der ebenfalls eingetauschte Matthias Pagger zu den ersten Minuten in der Kampfmannschaft) wird ideal mit einem Lochpass aufs Tor losgeschickt. Er verzögert geschickt und lässt dadurch einen gegnerischen Verteidiger ins Leere fahren, der Schuss danach kann von Reiter mit einer tollen Parade in den Corner befördert werden. Diese vergebene Chance hätte sich beinahe noch gerächt: In der 94. Minute hat wieder Cuja mit einem Kopfball nach einem Eckball die Riesenchance auf den Ausgleich, er scheitert jedoch knapp.

Danach ist Schluss, die Donawitzer Mannschaft behält die drei Punkte in Donawitz, aber: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht! Es zweifelt niemand daran, dass die bessere Mannschaft verdient gewonnen hat, aber Spiele mit so einem Verlauf haben auch schon anders geendet. Es hätte ein Spiel für die Tordifferenz sein können, letztendlich muss man froh sein, überhaupt den Sieg gerettet zu haben. Freuen wir uns über die Leistung vor der Pause und über den zweiten Heimsieg! Nächste Woche fährt der DSV Leoben zum Derby nach Kapfenberg, am Samstag 13.09. ab 15 Uhr geht es in Schirmitz gegen die KSV Amateure!

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kerek (68. Steiner), Kahr (T), Heinemann (G), Heidinger (G), Schranz, Giermair, Maier, Unterkircher (G, T 76. Troger), Petkov (G), Reisinger (88. Pagger). Ersatz: Ebner, Gruber F.

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