05 14/15: Dem rassigen Spiel fehlten nur die Tore: Der DSV Leoben holt sich gegen den DSC beim 0:0 einen verdienten Punkt!

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Landesliga, 5. Runde, FR 22.08.14, 19:00, Stadion Donawitz, 320. DSV Leoben – Deutschlandsberg 0:0, Schiedsrichterteam: Ing. Franz Josef Krainer, Erwin Schieder, Alfred Hofer.

Die 320 Zuseher sahen zweifellos ein 0:0 der besseren Art. Viele Zweikämpfe, viel Einsatz und etliche Torchancen auf beiden Seiten, was fehlte war einzig ein Torerfolg. Der Favorit und Tabellenführer hatte vor der Pause durch Eibinger (Querlatte) und Dengg (Maier rettet sensationell auf der Linie) die besten Möglichkeiten, zusätzlich konnte Nömayer eine weitere Talentprobe abgeben und einige Bälle aus der Ecke holen. Aber auch die Donawitzer hatten ihre Chancen – Schranz wird im Strafraum völlig frei angespielt, scheitert aber ebenso wie Giermair bei seinem Schussversuch. Darüberhinaus hätte der Schiri in der 30. Minute sicherlich einen Elfer für den DSV – nach einer Fußattacke von Vranicar auf Petkovs Kopf – pfeifen dürfen. Nach der Pause bringen die Donawitzer den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage. Mit viel Laufbereitschaft und Kämpferherz wird jedem Ball nachgegangen, damit konnte der DSC abgesehen von einigen Kontern und hohen Bällen kaum für Gefahr sorgen. Nachdem Vranicar mit Gelbrot vom Platz gestellt wurde, hat der eingewechselte Unterkircher zwei Mal den Matchball am Fuß, kann den Ballaber leider nicht im Tor unterbringen. Alles in allem eine sehr ansprechende Leistung unserer Mannschaft, die Torfabrik der Liga machte in Donawitz keinen Stich!

Deutschlandsberg agiert im Donawitzer Stadion, wie man das erwarten durfte. Der Tabellenführer kommt zügig zum Donawitzer Strafraum, früh zeichnet sich ab, dass die Defensive viel zu tun bekommen wird. Ein erster Schuss von Schmölzer geht über das Tor, beim nächsten (aus abseitsverdächtiger Position) von Vranicar muss Nömayer erstmals eingreifen. Aber auch den Donawitzern gelingt es, durch viel Einsatz und Laufarbeit, vor das gegnerische Tor zu gelangen – ein Schuss von Giermair fällt etwas zu zentral aus, ein Versuch von Kerek wird geblockt. In der elften Minute die Riesenchance für den DSV: Kerek marschiert über die linke Seite, flankt über die Abwehrspieler hoch zur Mitte, wo Schranz völlig frei lauert. Schranz braucht etwas zu lange, um sich den Ball herzurichten, sein Schuss wird in letzter Sekunde geblockt – vielleicht wäre ein Volleyschuss in dieser Situation besser gewesen.

Danach kommen die Gäste mit geballter Ladung in den Strafraum. Mehrere Eckbälle sorgen für viel Verkehr im Strafraum, der aus dem Gefahrenbereich beförderte Ball kommt immer wieder als Boomerang zurück. Eibinger ist plötzlich frei und steigt zum Kopfball hoch, der Ball geht über Nömayer an die Querlatte, Riesenglück für den DSV. Nach einem Freistoß  kommt Vranicar zum Kopfball, diesmal ist Nömayer zur Stelle und pariert. Die nächste Großchance für den DSC vergibt Dengg. Im Strafraum bringt er den Ball an Nömayer vorbei Richtung Tor – in letzter Sekunde schießt Maier den Ball vor der Linie weg.

Auf der anderen Seite übersieht Schiedsrichter Krainer einen klaren Elfer für den DSV. Petkov kommt vor dem Tor zum Kopfball, Vranicar fährt mit dem Fuß aus und trifft Petkov am Kopf (!), der Schiedsrichter lässt einfach weiter spielen. Eine klare Fehlentscheidung, die beim Gegenstoß fast noch mit einem Gegentreffer bestraft wird. Arai zieht im Strafraum ab, wieder kann Nömayer mit einem guten Reflex den Ball aus dem Tor befördern. Das sehr unterhaltsame Spiel, in dem nur die Tore fehlen, geht mit einem 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel ist es abermals Nömayer zu verdanken, dass Deutschlandsberg nicht frühzeitig in Führung geht. Leitinger kann sich auf der linken Seite lösen, Nömayer läuft aber rechtzeitig entgegen und kann den Schuss abwehren. Danach beginnt eine starke Phase der Donawitzer. Deutschlandsberg gelingt es immer seltener durch zu kommen, das äußerst kräfteraubende Spiel der Donawitzer mit hohem Tempo zeigt Wirkung. Obwohl keine echt zwingende Torchance rausschaut (auch die DSC Abwehr steht sehr gut) sind die Zuseher mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden. In einigen Situationen fehlt das nötige Glück, um für echte Gefahr zu sorgen:  Ein Schranz- Heber auf Kerek erreicht der Tormann knapp vor dem Stürmer, bei einem schönen Pass von Heinemann lässt sich Petkov abdrängen, ein Heinemann- Schuss wird geblockt. Ein gefährlicher Freistoß von Giermair hoch auf das Tor, kann vom entschlossenen Tormann vor den Leobener Angreifern weggefaustet werden.

Nach den üblichen Auswechslungen kommt Dengg für den DSC zum Kopfball, der Ball streift am langen Eck vorbei. Aufregung in der 80. Minute. Nach einem Ellenbogencheck von Vranicar an Gruber zückt der Schiedsrichter (nach Beratung mit seinem Assistenten) die Ampelkarte, Deutschlandsberg damit in der Schlussphase nur mehr zu zehnt. Bis auf einen gefährlichen Angriff von Dengg (knapp am Tor vorbei), gehören die letzten Torszenen den Donawitzern. Der eingewechselte Unterkircher erreicht eine Flanke zur Mitte (bedrängt) nicht richtig, aus kurzer Distanz schießt er den Ball rechts am Tor vorbei. Bei einem Lochpass startet Unterkircher Richtung Tor, wird zwar eingeholt, kann sich mit einem erfolgreichen Haken aber in Schussposition bringen. Leider trifft er den Ball dabei nicht richtig, Krenn hat keine Mühe das Leder zu fangen. Nach einem letzten Schuss von Gruber ist Schluss, erstmals konnte der DSV Leoben in dieser Saison zu Null spielen – ausgerechnet gegen die torgefährlichste Mannschaft. In seinem erst siebten (saisonübergreifend) Spiel für die Donawitzer Kampfmannschaft hielt Nömayer sein Tor erstmals sauber, zu seiner sehr starken Leistung kann man nur gratulieren. Das Lob gebührt aber auch allen anderen Spielern, die um jeden Ball kämpften und sich den Punkt auf jeden Fall verdient haben.

Nächste Woche fährt der DSV Leoben nach Heiligenkreuz am Waasen – nach Verlustpunkten der neue Tabellenführer – Spielbeginn am Freitag, 29.08.14 ist 19:00 Uhr!

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kerek, Lechner (G), Kahr (88. Reisinger), Heinemann (79. Steiner), Schranz (67. Unterkircher), Giermair, Maier, Gruber. Petkov. Ersatz: Berghofer, Ulrich.

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