04 14/15: Auswärtssieg! Der DSV Leoben gewinnt in Gratkorn mit 3:2 (3:2)!

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Landesliga, 4. Runde, DI 19.08.14, 19:00 Stadion der Marktgemeinde Gratkorn, 150. FC Gratkorn – DSV Leoben 2:3 (2:3). Torfolge: 0:1 Kahr (23.), 1:1 Ranftl (29.), 1:2 Petkov (31.), 1:3 Giermair (41.), 2:3 Gruber (ET, 44.). Schiedsrichter Gottfried Schuiki, Günter Grinschgl, Mario Resch.

Der DSV Leoben bleibt im Aufwind: Nach dem ersten Heimsieg gelang nun in Gratkorn auch der erste Auswärtssieg! Nach einer guten Leistung in der ersten Spielhälfte, die nur durch völlig unnötige Gegentore geschmälert wird, bringen die Donawitzer in der zweiten Halbzeit das Ergebnis erfolgreich über die Zeit. Die Leobener gehen durch Kahr, der nach dem Doppelpack gegen Fürstenfeld weiter trifft, verdientermaßen mit 1:0 in Führung. Eine Unkonzentriertheit führt zum Ausgleich. Nach einem Freistoß kann Nömayer den Ball nur kurz wegschlagen, Ranftl schießt aus kurzer Distanz das 1:1. Im Gegenzug vollendet Petkov eine über mehrere Stationen gut einstudierte Cornervariante per Kopf zur neuerlichen DSV- Führung. Als Giermair ebenfalls nach einem Eckball auf 1:3 stellt, scheint die Partie bereits vor der Pause für die in dieser Phase in allen Belangen überlegenen Donawitzer fast gelaufen. Doch unmittelbar vor der Pause kann Gratkorn mit einem Freistoß, der von Gruber ins eigene Tor abgelenkt wird, wieder neue Hoffnung für die zweite Spielhälfte schöpfen. Diese zweite Halbzeit bietet den Zusehern zwar Spannung und jede Menge Halbchancen, keineswegs aber große Klasse. Gratkorn kann die Möglichkeiten ebenso wenig zum Ausgleich nützen, wie die Donawitzer zur endgültigen Entscheidung, daher bleibt es beim knappen, aber keinesfalls unverdienten 3:2- Auswärtssieg! Brisant wird es in der nächsten Runde: Am Freitag kommt der Tabellenführer Deutschlandsberg, der Gleinstätten mit 8:1 nach Hause schickte, nach Donawitz!

Die erste Spielhälfte hatte es in Grtakorn in sich. Fünf Tore, allesamt von DSV- Spielern erzielt, bekamen die nur 150 Zuseher zu sehen. Aber der Reihe nach: Die Donawitzer beginnen sehr ambitioniert, es gelingt oftmals mit viel Laufbereitschaft und Nachdruck die Innenverteidiger und den Tormann unter Druck zu setzen und zu unkontrollierten Abschlägen zu zwingen. Nach einigen Halbchancen zieht Kerek nach sechs Minuten ab, sein Schuss verfehlt knapp das Ziel – der Ungar muss weiter auf seinen ersten Saisontreffer warten. Nach zehn Minuten wird Giermair ideal angespielt, alleine vor Tormann Podunovac trifft er den Ball aber nicht richtig und vergibt damit eine Riesenchance.

Nach dieser ersten guten Anfangsphase der Donawitzer,  kann sich Gratkorn besser auf die Donawitzer Spielweise einstellen und kommt nun auch vor das von Nömayer gehütete Tor, ohne aber dabei zwingend gefährlich zu werden. In der 21. Minute ist es der schönen Vorarbeit vom Außenverteidiger Heidinger zu verdanken, dass der DSV in Führung geht. Heidinger nimmt Fahrt auf, zieht schnurstracks Richtung Sechzehner und bedient mit einem Zuckerpass den sich freilaufenden Kahr. Der nimmt sich den Ball, umkurvt den Tormann und setzt den Ball aus spitzem Winkel zum 0:1 über die Linie. Die Donawitzer bleiben nun aggressiv, doch Kerek bei seinem Versuch im Strafraum scheitert ebenso, wie Kahr, der einen schlechten Abschlag vom Goalie erreicht, aber den Ball dann nicht im Tor unterbringt. Aus einem Freistoß fällt der überraschende Ausgleich: Kolar zieht von der Strafraumgrenze ab, Nömayer lenkt den Ball irgendwie zur Seite, dort lauert Ranftl, der den Ball (Maier fälscht den Ball letztendlich noch ab) ins Netz befördert.

Die Donawitzer haben keine Zeit dadurch verunsichert zu sein, denn schon in der nächsten Szene, gehen sie wieder in Führung. Nach Eckball von Heinemann, wird der Ball über Gruber zur zweiten Stange weiter befördert – dort lauert Petkov, der per Kopf auf 1:2 stellt. Der zweite Saisontreffer des Mittelfeldregisseurs, zum zweiten Mal mit dem Kopf erzielt. Der DSV spielt gefällig weiter. Ein Distanzschuss von Gruber steigt über die Querlatte, einen Schuss von Giermair ins kurze Eck kann ein Gratkorner in den Corner klären. Aus dem Corner entsteht der nächste Donawitzer Treffer: Heinemann spielt zur Mitte, der Ball geht durch bis zu Giermair, der den Ball links am Tormann vorbei zum 1:3 reinpfeffert. Die gute Leistung unserer Mannschaft wird durch den zweiten Gratkorner Treffer in der 44. Minute geschmälert. Nach einem Foul von Petkov bringt Huszarik den Ball zur Mitte, letztendlich ist der Kopf von Gruber zuletzt am Ball – unhaltbar verschwindet der Ball zum fünften Mal in der ersten Spielhälfte im Tor.

Die zweite Spielhälfte kann mit der ersten nicht mehr mithalten. Gratkorn wird nun deutlich bissiger, setzt schneller nach und verlangt den Donawitzer Abwehrspielern alles ab. Da aber die Verteidiger (Lechner, Maier, Heidinger und Schranz) gut organisiert und diszipliniert agieren, entstehen kaum nennenswerte Torchancen. Schade, dass die Leobener in dieser Phase, in der sich jede Menge Kontermöglichkeiten boten, kein Kapital schlagen können. Auch in Überzahlsituationen kommen unsere Spieler nicht gefährlich in Tornähe, zu umständlich werden erfolgversprechende Ansätze vergeigt – die tödlichen Pässe kommen einfach nicht an. Mit Fortdauer des Spieles versucht Gratkorn mit hohen, weiten Bällen die Lücke in der Abwehr zu finden, ein Schuss von Ranftl, geht neben das Tor, Nömayer pariert einen Schuss von Kolar.

Bis zum Schlusspfiff bleibt es für beide Betreuer spannend, da in dem hektischen Spiel immer ein herausgespielter oder auch ein Zufallstreffer möglich scheint – allein es passiert keiner. Der DSV Leoben holt mit dem 3:2 in Gratkorn den zweiten Sieg in Folge und kann damit weiter in der Tabelle nach vorne rücken. Obwohl auch in diesem Spiel Verbesserungspotential  (die Gegentore fielen zu einfach) sichtbar wurde, kann die Mannschaft zeitweise auch richtig überzeugen. Der kräfteraubende (für Körper und Kopf) Pressingstil funktioniert immer besser, nun gilt es die Phasen, in denen nicht alle konzentriert agieren, zu minimieren.

Am Freitag (22.08., 19:00) kommt die Mannschaft der Stunde nach Donawitz: Der Tabellenführer Deutschlandsberg reist nach dem 8:1 gegen Gleinstätten, als Favorit in die Obersteiermark, man wird sehen, ob es dem Trainerteam gelingt, das richtige Konzept gegen das Angriffspiel der Südsteirer zu finden.

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kerek (G), Lechner, Kahr (T, 78. Ulrich), Heinemann (70. Unterkircher), Heidinger, Schranz (85. Reisinger), Giermair (T, G), Maier, Gruber N., Petkov (T). Ersatz: Berghofer, Steiner.

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