03 14/15: Bravo Jungs, der erste Sieg: Doppelpack Erik Kahr und Martin Petkov treffen beim 3:1 (2:0) gegen Fürstenfeld!

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Landesliga, 3. Runde, SA 16.08.14, 17:00 Stadion Donawitz, 270. DSV Leoben – SC Fürstenfeld 3:1 (2:0). Torfolge: 1:0 Kahr (35.), 2:0 Kahr (36.), 3:0 Petkov (66.), 3:1 Krammer (69.); Schiedsrichterteam: Dr. Thomas Paier, Gerd Adanitsch, Alexander Lappi – Vierter Offizieller Wilhelm Hudei.

Er ist geschafft, der so wichtige erste Sieg! Im erwartet, schweren Duell mit Fürstenfeld, dauert es eine Weile, bis die Donawitzer zu ihrem Spiel finden. Doch ab Mitte der erste Hälfte verlagert sich das Spielgeschehen zusehends in die gegnerische Hälfte, Fürstenfeld hat alle Hände voll zu tun, um Kerek, Heinemann und Kahr zu halten. In der 35. Minute wird der gute Einsatz von Erik Kahr belohnt. Mit seinem vielumjubelten, ersten Meisterschaftstor (nach Flanke von Heinemann), bringt er den DSV in Führung – der 22-jährige Neuzugang wollte an diesem Nachmittag aber mehr! Nur eine Minute später marschiert Kahr von der rechten Seite auf das Gästetor und versenkt den Ball ein zweites Mal!. Nach dem Seitenwechsel sehen die etwa 270 Besucher einen wunderschönenen Petkov-Kopfballtreffer (Flanke Kerek) zum 3:0, ehe auch Fürstenfeld etwas aufkommt. Dem 1:3 durch Krammer folgen noch einige gute Möglichkeiten, die Nömayer und seine Abwehr entschärfen können – der DSV Leoben bringt den Sieg sicher nach Hause! Gratulation an Trainer und Mannschaft, der geforderte Sieg wurde eingefahren, die Nerven hielten – das macht Lust auf mehr!

Die Donawitzer stehen vor dem Spiel unter Druck. Nach dem nicht überzeugenden Auftakt muss gegen Fürstenfeld, vor der Runde am zweiten Tabellenplatz, eigentlich schon ein Sieg her, um nicht frühzeitig den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Im ersten Heimspiel, vor immerhin 270 Zusehern, tun sich die Donawitzer mit dem druckvollen Spiel der Gäste zu Beginn schwer. Abgesehen von einem Freistoßversuch durch Giermair, der geblockt wird, spielt die Musik auf der anderen Seite. Fürstenfelds erste Chance durch Färber verhindert Lechner mit beherztem Einschreiten, kurz darauf kann Nömayer bei einem Kopfball von Wallner entscheidend eingreifen. In der 14. Minute ist wieder Lechner mit einer riskanten aber korrekten Attacke im Strafraum Sieger gegen Färber, der sich bei diesem Zweikampf verletzt und ersetzt werden muss.

Danach können sich die Donawitzer aus der Umklammerung lösen und kommen auch selbst zu Strafraumszenen. Eine knappe Abseitsentscheidung (Petkov auf Kerek) verhindert einen Führungstreffer, bei einer Hereingabe von Heinemann zur ersten Stange kommen mehrere Spieler zu spät – schließlich klärt Tormann Stocker. Nach einer wichtigen Rettung durch Giermair (die Abwehr steht generell gut, das Zweikampfverhalten ist erfolgreich), kann Kahr mit dem Spitzerl auf Kerek weiterleiten. Der Ungar schüttelt seine Gegenspieler ab, blickt auf und setzt den Ball nur knapp am langen Eck vorbei.

In der 36. Minute jubeln die Zuseher: Nikolas Gruber  leitet  mit gutem Einsatz den Angriff ein, er passt zur rechten Seite zu Heinemann. Die Flanke in den Strafraum kommt ideal hinter die Fürstenfelder Abwehrspieler, dort lösen sich Kerek und Kahr – letzterer trifft den Ball per Kopf zum 1:0 ins Netz. Und der Neuzugang  aus Gleinstätten hat noch nicht genug: Nur eine Minute später wird er völlig freistehend auf der rechten Seite angespielt, er nimmt Fahrt auf, zieht in den Strafraum und schießt am Tormann vorbei zum 2:0 ins lange Eck! So einfach kann Tore Schießen sein. Woran es in den vorangegangenen Spielen noch mangelte, zeigte Kahr in zwei Minuten zwei Mal perfekt: Chancen in Tore umzuwandeln! Nach dem Doppelschlag findet der fleißig rackernde Kerek die Schussmöglichkeit vor, in letzter Sekunde wird der Ball aber ins Torout geblockt. Auch Fürstenfeld kommt vor der Halbzeitpause noch einmal gefährlich vor das Tor:  Nömayer und ein Donawitzer Abwehrspieler klären einen Freistoß- inklusive Nachschussversuch.

Die erwartete Fürstenfelder Reaktion auf den Rückstand fiel nach dem Seitenwechsel gleich einmal ins Wasser. Eine Flanke von der linken Seite hebt Kerek perfekt zur Mitte, dort lässt sich Kopfballungeheuer Petkov nicht abdrängen und befördert den Ball mit einer Drehbewegung am Tormann vorbei zum 3:0 ins Eck. Der nächste herrliche Treffer, so schön kann Fußball sein.

Fürstenfeld ist natürlich durch den klaren Rückstand geschockt und versucht mit hohen, weiten Bällen gefährlich zu werden. Vorerst gelingt das noch nicht – im Gegenteil – Heinemanns guter Schuss wird im letzten Augenblick geblockt, da wäre sogar ein vierter Treffer möglich gewesen. Fürstenfeld klopft erstmals lautstark mit einem Schuss von Glaser (ins Außennetz) an, in der 69. Minute gelingt der Anschlusstreffer. Glaser kommt auf der rechten Seite zum Ball, flankt zur Mitte. Dort fahren Freund und Feind am Ball vorbei, dahinter lauert Krammer und stellt auf 1:3. Eine Minute später Riesenglück für die Donawitzer: Wieder löst sich Glaser auf der rechten Seite, wieder kann er flanken. Diesmal rutscht Wallner am Ball vorbei, auch Mitteregger bringt den Ball im Tor nicht unter, wer weiß, wie das Spiel bei einem 2:3 in der 70. Minute ausgegangen wäre…

Da dies nicht passierte, konnten die Donawitzer mit viel Einsatz und Laufarbeit das Ergebnis über die Zeit verwalten. Fürstenfeld merkte man die Alles oder Nichts Taktik an, die Gäste hatten auch in der Schlußphase noch Torchancen, richtig gefährlich war das (Goger, Wallner) aber nicht mehr. Nach dem Schlußpfiff war die Freude bei den Donawitzern natürlich groß, der so wichtige erste Sieg ist geschafft.

Zeit zum Ausrasten bleibt aber nicht: Schon am Dienstag fahren die Leobener nach Gratkorn (19.08., 17:00), am Freitag kommt es in Donawitz zum Duell mit dem Spitzenreiter Deutschlandsberg (22.08.,19:00).

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kerek, Lechner, Kahr (T,T,G, 75. Steiner), Heinemann, Heidinger, Schranz (58. Reisinger, G), Giermair (G, 90+ Ulrich), Gruber Nikolas, Petkov (T,G). Ersatz: Berghofer, Unterkircher.

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