02 14/15: Im Finish gingen die Donawitzer k.o.: Voitsberg schlägt den DSV Leoben mit 3:0 (0:0)!

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Landesliga, 2. Runde, FR 08.08.14, 19:00 Hans Blümel-Stadion, 450. ASK Voitsberg – DSV Leoben 3:0 (0:0). Torfolge: 1:0 Hiden Martin (80.), 2:0 Koch (87.), 3:0 Hiden Jürgen (91.), Schiedsrichterteam: Bektas, Duschek, Morawek.

Eine letztendlich deutliche Niederlage erleidet der DSV Leoben in Voitsberg. Zum Teil nicht unverdient, zu einem anderen Teil aber durchaus nicht zwingend. In der ersten Hälfte haben die Hausherren mehr vom Spiel und kommen auch zu den besseren Torchancen – knapp vor der Pause bringen unsere Spieler den Ball kaum aus dem Gefahrenbereich, wenn zu diesem Zeitpunkt Voitsberg ein, zwei Tore erzielt hätte, wäre es nicht unverdient gewesen. Nach der Pause wacht der DSV Leoben aber auf und kommt zu guten Möglichkeiten, die Beste vergibt Heinemann (Querlatte). Als dann eigentlich Alles auf ein 0:0 hindeutet, erzielt Martin Hiden aus einem Freistoß das 1:0 – eigentlich schon die Vorentscheidung. Der DSV kommt zwar zum (vermeintlichen) Ausgleich, doch der Schiri anerkennt wegen eines Stürmerfouls den Treffer nicht. Danach wird die offensive Spielweise der Donawitzer (Alles oder Nichts) mit zwei schnellen Gegenangriffen bestraft: Sowohl Koch als auch Jürgen Hiden bezwingen Nömayer, damit fährt der DSV mit leeren Händen nach Hause!

Das zweite Antreten in Voitsberg wurde für die Donawitzer (ohne Briza, der sich am Vormittag einen Finger gebrochen hatte) aufgrund der Hitze zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Dennoch konnten die Leobener gut dagegen halten, zwei Hereingaben zu Beginn fanden aber keine Abnehmer. Voitsberg, zumeist spielbestimmend, kommt durch Trost nach sieben Minute zur ersten konkreten Chance, er schießt aber knapp am Außennetz vorbei. Wie schon in Gleinstätten ist unsere linke Seite vermehrt unter Druck, immer wieder gelingt es über diese Flanke durch zu kommen – ein Schuss von halbrechts durch Jürgen Hiden zieht knapp am langen Eck vorbei. Die Donawitzer sind im Ballbesitz zu umständlich oder haben Pech, Giermair rutscht vor seinem Schussversuch von 20 Metern etwas aus, der Ball landet zentral beim Voitsberger Tormann Triebl.

Aus dem Spiel heraus geht nicht viel, aber auch den Standard- Hereingaben und hohen Flanken  fehlt die Genauigkeit, ein ums andere Mal sind Unterkircher und Kerek zweiter Sieger. Nach einer halben Stunde darf sich Nömayer erstmals auszeichnen, einen Schuss von der rechten Seite (aufs kurze Eck) wehrt er bravourös in den Corner. Zwei Minuten später der nächste Sitzer für Voitsberg. Trost auf Hiden (Lechner kommt nicht ran), der Ball streift links neben das Tor. Während die Donawitzer Entlastungsangriffe seltener, aber nicht präziser werden (ein Heinemann- Schuss bereitet Triebl keine Probleme, Kerek erreicht einen Kopfball am Fünfer knapp nicht), wollen es die Heimischen wissen. Vor allem Jürgen Hiden erweist sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit als Chancentod. Zwei Schüsse von ihm verfehlen nur knapp das Ziel (einmal drüber, einmal rechts vorbei), bei seinem dritten Versuch kann Nömayer den Ball auf die Stange abwehren. Es bleibt beim schmeichelhaften 0:0, so geht es dann auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel funktioniert (vorerst) einiges besser. Es wird früher und energischer attackiert, dadurch kommen die gefährlichen Pässe seltener – es kann selbst agiert werden. Dennoch vor dem Strafraum ist zumeist Endstation, die hohen Bälle kommen einfach nicht an. Ein Schuss von Kerek hat zwar die richtige Würze, doch fällt er zu zentral aus, bei der größten Donawitzer Chance hat Heinmann Pech. Er setzt sich links durch, zieht ab und trifft die Querlatte – der Ausgleich, was die Aluminiumtreffer betrifft. Unsere Spieler setzen jetzt nach. Wieder bricht ein Leobener links durch, Kerek flankt zur Mitte doch Triebl, der den Ball nicht wegfausten kann, hat Glück, der dahinter stehende Kahr kommt knapp nicht zum Ball. Mitte der zweiten Hälfte kommen dann auch die Voitsberger wieder vor das Tor, Rodler verstolpert aber mit einem Edelroller eine gute Gelegenheit. Es deutet in dieser Phase viel auf ein 0:0 hin, die Leobener stehen nun besser, verhindern vorzeitig gefährliche Pässe, auf der anderen Seite bleibt die Passungenauigkeit in Tornähe weiterhin konstant hoch.

Bis die 80. Minute die Entscheidung bringt. Nach einem Foul, nahe der Seitenoutlinie, bringt Martin Hiden den Ball hoch Richtung zweiter Stange. Alle im Umkreis befindlichen Soieler fahren daneben, der Ball landet an Nömayer vorbei direkt im langen Eck zur 1:0- Führung für Voitsberg. In einer engen Partie, so etwas wie der Todesstoß. Ein weiterer Freistoß wird von Walch knapp an der Mauer (aber auch am Tor) vorbei geschossen, dann kommt es zum Aufreger aus Leobener Sicht. Bei einer hohen Flanke in den Strafraum verschätzt sich Triebl, der Ball wird aus einem Tumult (der eingewechselte Steiner ist daran beteiligt) im Zeitlupentempo Richtung Torlinie befördert, der ebenfalls eingewechselte Ulrich rutscht ihn über die Linie. Der Schiedsrichter pfeift erst jetzt ein Vergehen, dass er (und wahrscheinlich nur er) zuvor gesehen haben wollte und verweigert dem Treffer die Gültigkeit. Schade, den Ausgleich hätte unsere Mannschaft natürlich gut getan und wäre aufgrund der zweiten Spielhälfte auch nicht unverdient gewesen.

Außer einer gelben Karte für Lechner (Reklamieren) und danach für Giermair sowie Petkov für zwei Frustaktionen, hat der Schiri nach dem Spiel nichts für den DSV am Spielbericht einzutragen. In den letzten Minuten nützt Voitsberg einen Zuordnungsfehler im Strafraum (wieder eine Flanke hinein) durch Koch aus kurzer Distanz zum 2:0 (87.) und schließlich darf in der Nachspielzeit auch Jürgen Hiden einen Treffer beisteuern. Müßig zu erwähnen, dass dem Treffer ein nicht gegebenes Foul an Petkov voran gegangen ist, Hiden lässt sich die Chance nicht nehmen und drischt den Ball über Nömayer hinweg zum 3:0 in die Ecke.

Voitsberg gewinnt dieses Spiel zu Recht, über 90 Minuten waren die Weststeirer die bessere Mannschaft und hatten auch mehr Torchancen. Dennoch, die Donawitzer waren nicht chancenlos und hätten bei mehr Glück durchaus auch punkten können. Was bei unserer Mannschaft gefehlt hat, waren die Torgefährlichkeit – je näher es Richtung Strafraum ging, umso ungenauer war das Zuspiel und das schnelle Umschalten. Das Attackieren bei Ballverlust von vorne weg war zumeist nicht so vorhanden, wie vom Trainerteam gefordert, dadurch wurden Räume geschaffen, die vor allem auf der linken Abwehrseite zu vielen gefährlichen Situationen führte. Am kommenden Wochenende tritt der DSV Leoben erstmals in Donawitz an – am Samstag , 16.08.14, ab 17:00 Uhr kommt der SC Fürstenfeld zu uns!

Der DSV Leoben spielte mit:Nömayer, Lechner (G), Kerek, Kahr (76. Schranz), Heinemann (G, 84. Steiner), Heidinger, Giermair (87.), Maier, Unterkircher (66. Ulrich), Petkov (G), Reisinger. Ersatz: Berghofer, Gruber N.

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