01 14/15: Der DSV Leoben hat angeschrieben: Beim 2:2 (1:1) in Gleinstätten war aber auch etwas Glück dabei!

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Landesliga, 1. Runde, FR 01.08.14, 19:00 Tondachstadion, 350. SV Gleinstätten – DSV Leoben 2:2 (1:1). Torfolge: 1:0 Reinegger (17.), 1:1 Unterkircher (18.), 2:1 Reinegger (52.), 2:2 Briza (80.). Schiedsrichter: Kollegger, Birnstingl, Mag. Koren.

Der Auftakt ist geschafft und mit dem einen Punkt in Gleinstätten können die Donawitzer gut leben! Die Leobener beginnen zwar recht ansehnlich, müssen aber nach 17 Minuten durch einen Kopfballtreffer von Reinegger einem Rückstand nachlaufen. Nicht lange, denn postwendend gelingt der Ausgleich: Nach einem guten Vorstoß von Kahr ist Unterkircher in der Mitte zur Stelle und schießt den Ball zum 1:1 über die Linie. Nach dem Seitenwechsel geht Gleinstätten durch einen billigen Treffer neuerlich in Führung – danach vergibt die Mannschaft von Hannes Reinmayr mehrmals die Chance, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Durch ein kurioses Tor kommt der DSV Leoben in der Schlussphase zum zweiten Mal zum Ausgleich: Markus Briza köpfelt am Tormann vorbei, ein Gleinstättener Abwehrspieler befördert den Ball – nach Ansicht des Schiedsrichterassistenten hinter der Torlinie – aus dem Tor. Alle Aufregung der Hemmannschaft bringt nichts, der DSV Leoben holt in Gleinstätten mit dem 2:2 einen wichtigen Punkt!

Prächtiges Fußballwetter, gute Stimmung – nichts stand einem erfolgreichen Saisonauftakt im Gleinstättener Tondachstadion im Weg. Und die Donawitzer beginnen recht gefällig drauf los zu spielen, ohne dabei aber allzu gefährlich vor das Tor zu  gelangen. Ein paar Eckbälle, ein Freistoß von Petkov (zu zentral), einige schöne Kombinationen – richtig zwingendes ist vorläufig noch nicht dabei. Gleinstätten, das stärkste Heimteam der vergangenen Saison, versucht es in der Anfangsphase mit einem Freistoß durch Ostermann (am langen Eck vorbei) und einer guten Hereingabe von der rechten Seite (Hajduk fährt daneben) – in der 17. Minute steht es zur Freude der 350 Zuseher 1:0. Ein Angriff, wieder über rechts, kann nicht unterbunden werden, Zanner flankt zur Mitte, diesmal kommt Reinegger (sträflich alleine gelassen) zum Kopfball und schon zappelt der Ball erstmals in dieser Saison hinter dem machtlosen Nömayer im Donawitzer Kasten.

Nachhaltig beeindruckt durch den Gegentreffer schienen die Leobener nicht zu sein, denn im Gegenzug fällt der Ausgleichtreffer: Erik Kahr setzt sich auf der rechten Seite durch und bringt den Ball zur Mitte. Ein Gegenspieler kann den Pass auf Unterkircher nicht verhindern, nach 18 Minuten gleicht der DSV-Juniors Bomber der vergangenen Saison aus, mit seinem ersten Landesligatreffer stellt er auf 1:1! Ein gefälliges Spiel, in dem es hin und her geht. Für den DSV verziehen Heinemann, Unterkircher und Kerek (alle drei etwas zu überhastet), auf der anderen Seite darf sich Nömayer über zu wenig Verkehr vor seinem Tor nicht beschweren. Ein Kopfball von Christiner und ein Schussversuch von Gorican (bei dem er Kahr verletzt) weisen auf die zunehmende Überlegenheit der Heimmannschaft hin. Nach einem von mehreren Eckbällen muss sich Nömayer gehörig strecken, um einen Reinegger- Kopfball auf die Latte zu drehen, den Nachschuss verzieht Gorican.

Bis zur Pause muss Nömayer noch einen Ball per Fußabwehr vom Tor fernhalten (Kahraman- Kopfball), ein Freistoß aus über 30 Meter prallt von der linken Stange zurück und Hajduk wird sich vermutlich jetzt noch ärgern, dass er unbedrängt eine Kopfballchance aus kurzer Distanz vernebelt. Nach diesen dicken Gleinstättener Chancen, sorgen auch die Donawitzer mit Angriffen für Entlastung: Petkov bringt den Schuß aus aussichtsreicher Position nicht an (Kerek setzt sich auf der rechten Seite durch und lupft den Ball zurück auf Petkov), ein Unterkircher- Versuch in der Nachspielzeit bereitet Heil keine Probleme. Eine interessante erste Spielhälfte mit Vorteil für Gleinstätten, wäre ein Schnellresümee. Zu viele hohe Bälle (Standards, Flanken) mussten die Donawitzer in den Strafraum herein lassen – bei jeder dieser Aktionen war es brenzlig – da herrscht akuter Handlungsbedarf!

In der zweiten Hälfte kommt Gleinstätten unter großer Mithilfe zum frühen 2:1. Ein schlechter Rückpass, der dann auch nicht weggedroschen wurde, landet vor Reineggers Beinen – der bedankt sich für das Geschenk und bringt seine Mannschaft neuerlich in Führung. Die Donawitzer, denen diesmal kein postwendender Ausgleich glückt, bleiben optimistisch. Obwohl es meist am letzten Pass scheitert (Heil vor Unterkircher), versucht Pötschers Mannschaft immer wieder aufs Neue, Angriffe zu kreieren. Diese Spielweise kommt nun den Gleinstättener Konterspielern entgegen. Einen dieser Gegenangriffe will Gorican aber gar nicht fertig spielen, aus 30 Metern zimmert er den Ball über den weit vor dem Tor stehenden Nömayer an die Latte, auch der Nachschuss von Zanner kann nicht untergebracht werden – Nömayer hält ein weiteres Mal.

Drei Mal Aluminium bei einer 2:1- Führung – wenn das sich einmal nicht rächt, denken sich vermutlich einige der Zuseher. Nach dieser Riesenchance zur Vorentscheidung beginnt Gleinstätten zu Verwalten und anstatt weiter Druck zu erzeugen, wird lieber über Schirientscheidungen gehadert. Einmal muss Nömayer noch wegfausten, danach  nützen die Donawitzer in der Schlussphase mit einem kuriosen Treffer die Chance auf den Punkt. Flanke von rechts durch Giermair, Briza springt am Höchsten und köpfelt am Tormann vorbei. Ob nun der Rettungsversuch auf oder hinter der Torlinie geschah, wissen nur die wenigsten – der Schiriassistent informiert aber ohne zu Zögern den Schiedsrichter, dass der Ball hinter der Linie war. Natürlich herrscht nach dieser Entscheidung große Aufregung unter den Spielern und Betreuern der Heimmannschaft, es hilft aber nichts, Brizas Kopfballtor bedeutet das 2:2.

In den letzten zehn Minuten steht das Spiel mehrmals an der Kippe. Sowohl Gleinstätten kann durch gefährliche, hohe Bälle (Ecken, Freistöße in den Strafraum) für Hektik sorgen – den Matchball haben letztendlich die Donawitzer. Zuerst zögert der eingewechselte Schranz, als er die Schussmöglichkeit (nachdem Heil einmal bedrängt von Kahr schlecht abwehrt) hat, sein Pass kommt dann leider nicht an. In der Nachspielzeit hat Giermair von der linken Seite (er zieht an einem Gegenspieler vorbei zur Mitte) noch die Chance mit einem guten Schuss das Spiel zu drehen, er vergibt aber.

Das 2:2 ist ein gutes Ergebnis, mit dem man auf alle Fälle leben kann. Bei Quantität und Qualität der Torchancen hatte Gleinstätten ein Plus, so ehrlich muss man sein. Die Donawitzer haben in der ersten Runde gezeigt, dass gut gearbeitet wurde, dennoch hat vieles schon besser funktioniert. Vor allem beim Gegenpressing und Umschalten waren nicht immer alle Spieler anwesend, da muss man weiter daran arbeiten. Nächste Woche spielen die Donawitzer wieder auswärts, am FR 08.08., 19:00 Uhr geht es nach Voitsberg!

Der DSV Leoben spielte mit: Nömayer, Kerek, Lechner, Kahr (G), Heinemann (G), Giermair, Maier, Unterkircher (T, 74. Steiner, G), Petkov, Briza (T,G), Reisinger (74. Schranz). Ersatz: Berghofer, Heidinger, Gruber N.

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