Geduld und harte Arbeit: Das erhofft und erwartet Präsident Gabor Heinemann bei der Jahreshauptversammlung!

Die Generalversammlung des DSV Leoben am 03. Juli 2014 stand im Zeichen leichter Zuversicht, denn das Schlimmste scheint überstanden zu sein. Trotz nach wie vor beschränkter finanzieller Mittel scheint wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft zu entstehen, auch das DSV Juniors Team bleibt entgegen anders formulierter Aussagen bestehen. Mit dem Wissen, dass obwohl noch viel Arbeit auf den Schultern der Verantwortlichen lastet, schon einiges erreicht wurde, kann die DSV- Familie Kraft und Mut für die anstehenden Aufgaben schöpfen! Bis zur nächsten Versammlung im kommenden Jahr bleibt der bestellte Vorstand unverändert – Dr. Gabor Heinemann (Obmann), Dkfm. Axel Harro Thurner (Kassier) und Gernot Tändler (Schriftführer); Rechnungsprüfer Michael Wassertheurer und Elisabeth Steiner.

Der Präsident am Wort: Klartext von Gabor Heinemann!

Die Generalversammlung des DSV Leoben am DO, 3.7. im Gösserhof war geprägt von Aufbruchstimmung mit dem Ziel zu neuem Selbstvertrauen und geschärftem Profil. In einer offenen, ehrlichen teilweise hitzigen Diskussion wurden vergangene und aktuelle Säumnisse und Probleme angesprochen, der eingeschlagene Weg wurde präsentiert. Das wichtigste zuerst: Der alte bestellte Vorstand, samt Rechnungsprüfern, bleibt – den Satzungen entsprechend ungewählt – bis zur nächsten Jahreshauptversammlung im Jahr 2015 geschlossen am Ruder, Kooptationen von zusätzlichen Vorständen wären jederzeit möglich. Die stv. Rechnungsprüferin stellte den Antrag zur Entlastung des Vorstandes, einstimmig wurde dem zugestimmt. Insgesamt vier Anträge waren formuliert. Die Verhandlungen zum Beitritt zur ASKÖ wurde mit einer Gegenstimme angenommen, einstimmig angenommen wurden die Anträge über die Mitgliedsbeiträge für DSV Nachwuchs- und NWZ- Spieler (Ziel: Anpassung, dass keine Konkurrenz zu den anderen NWZ- Mitgliedsvereinen entsteht) sowie der Antrag zur vereinsrechtlichen Eigenständigkeit der DSV- Schisektion. Der Antrag über die Nutzung der DSV Infrastruktur von vereinsfremden Personen und Mannschaften wurde heftig diskutiert, jedoch nicht zur Abstimmung gebracht – in einer neuen Runde werden Details geklärt, wir bleiben dran!

Der Bericht des Obmannes umfasste die vergangenen beiden Saisonen und fiel daher großteils nicht positiv aus. Der Abstieg in die Landesliga sowie der Rückgang der Zuschauerzahlen und Einnahmen, verbunden mit schwieriger gewordenen Verhandlungen mit bestehenden und neuen Partnern beherrschten die letzten Jahre. Im Rahmen dieser Möglichkeiten war man aber mit der Leistung der Kampfmannschaft I und II in der letzten Saison durchaus zufrieden. Positiv sieht Heinemann, wenn gleich mit enormen Aufwand verbunden, die Regelung bezüglich der Förderung der Stadtgemeinde zur Stadionerhaltung, die für drei Jahre abgeschlossen und daher aus jeder Diskussion genommen werden konnte. Mit weniger Mitteln ist es in der vergangenen Saison gelungen, sich in der Landesliga zu etablieren (Ziel waren 40 Punkte, erreicht wurden 39), mit der Weiterarbeit des Trainerteams wird auch in Zukunft für Kontinuität gesorgt werden. Der Trainer ist überzeugt: „… wer nach Donawitz kommt, weiß, dass er gut ausgebildet wird. Fünf Spieler, die nach ihrem Engagement in Donawitz künftig in höheren Ligen spielen werden, zeigen, dass man hier unter Berücksichtigung der Mittel, gute Arbeit leistet!“ Geduld und harte Arbeit führen in eine bessere Zukunft – da geht nichts von heute auf morgen. Der Präsident sieht den DSV Leoben in dieser Saison, wie schon in der vergangenen, im einstelligen Mittelfeld, im Jahr darauf sollte sich mit der einen oder anderen Verstärkung ein Spitzenplatz in der Landesliga ausgehen.

Der Kassier Dkfm Thurner belegte mit den Zahlen der vergangenen drei Jahren den massiven Rückgang der Einnahmen – von 316.000 Euro 2011/12 über 243.000 Euro 2012/13 bis 191.000 Euro in der vergangenen Saison. Auch die Ausgaben gingen natürlich stark zurück, die dennoch hohen Differenzen mussten dann letztendlich immer wieder von Krediten bzw. vom Präsidenten bedient werden. Gleich vorweg, für die kommende Saison konnten die Mittel etwas erhöht werden und wird in etwa 200.000 Euro betragen. Wohlgemerkt das Geld umfasst sämtliche Ausgaben – alle DSV Mannschaften, von der KM I bis zu den Nachwuchsteams, den Personal- und Materialaufwand, Schiedsrichter- KfZ Gebühren, Mietkosten und Energieaufwand.

Die Trainer Pötscher KM I und Briza KM II berichteten vom aktuellen Kader – 20+2 (KM I) und 15+2 (KM II) – und den angestrebten Zielen, überdies werden gemeinsame Trainings von KM I und KM II stattfinden, um das System schneller zu erlernen. Pötscher sprach offen Probleme in der Vergangenheit an, würdigte aber auch die Bemühungen des Präsidenten in den schwierigen Zeiten „Einige junge Spieler kommen wieder zu uns, weil sie sehen es geht was. Die Perspektiven beim DSV erkennen Spieler und deren Eltern, sie sehen im Training wird professionell gearbeitet, junge Spieler bekommen ihre Chance – das schafft Vertrauen und den guten Ruf, dass man Spieler nach oben bringen kann!“ sieht Pötscher den Aufwärtstrend. Auch Briza, auf dessen Initiative die zweite Mannschaft bestehen bleibt (ursprünglich wollte man die Mannschaft aus Kostengründen einstellen), freut sich über den Zuspruch der Talente aus der Umgebung. „Das Signal – wir wollen etwas machen, hat schon einige Spieler von sich aus zu uns zurück gebracht!“ freut sich Briza.

DSV Juniors Trainer Markus Briza

Im Nachwuchsbereich, berichtet Robert Dolc, dass es auch dort Änderungen geben wird. Besonderes Lob erhielt Karin Klemmer für den eingereichten und gewonnenen Integrationspreis (s. Bericht) und Jörg Galle, der mit seinem Trainerteam insgesamt 65 Kinder betreuen darf – die Verdopplung der Anzahl der Spieler in kurzer Zeit beweist die Qualität seiner Arbeit. Das NWZ wurde nach einigen Problemen und Enttäuschungen modifiziert, es gibt nur die U 17, an der sich alle vier Vereine beteiligen, in den Altersstufen U 15 und U 13 bilden nur der DSV Leoben mit Hinterberg eine Partnerschaft. Für alle Kooperationen in Zukunft gilt – der DSV Leoben ist nicht mehr gewillt anderen Vereinen brav und geduldig den Vortritt zu lassen, faires Aufteilen des Kuchens ja – Rosinen rauspicken wird es in Zukunft nicht mehr geben!

Jugendleiter Robert Dolc berichtet über Änderungen im Nachwuchsbereich!

Nach einem Bericht der Schisektion über Breiten- und Spitzensport und einigen Ideen im Punkt Allfälliges bezüglich Verknüpfung Mitgliedschaft mit Saisonkarte, sowie der Neuregelung des Betriebes des Cafe Volley wurde die Versammlung nach über vier Stunden geschlosssen.

Die DSV Schisektion geht künftig eigene Wege!

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