29 13/14: Müde, ausgelaugte Donawitzer verlieren gegen Gratkorn im letzten Heimspiel mit 0:1 (0:1)!

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Landesliga, 29. Runde, FR 30.05.14, 18:30, Stadion Donawitz, 224. DSV Leoben – FC Gratkorn 0:1 (0:1). Tor: Meusburger (31.), Schiedsrichterteam: Strasser, Macher, Steuber.

Die Donawitzer beenden das letzte Heimspiel mit einem doch enttäuschenden 0:1. Das einzige Tor des insgesamt schwachen Spieles erzielt Meusburger nach einer halben Stunde, in dem er aus kurzer Distanz den Ball (dabei trifft er Petrovcic´ Finger – nach Schiri Strasser kein Vergehen?) über die Linie spitzelt. Nach dem Verlusttreffer gelingt es den Donawitzern nur selten für Gefahr zu sorgen, für die einzige wirklich brenzlige Situation sorgt der eingewechselte Unterkircher. Bei einem Schuss an die Stange hat er Pech, den Nachschuss setzt er über das Tor. Aus einem der Konter hätten die Gratkorner, die mit diesem Sieg alle Abstiegssorgen los geworden sind, durchaus ein zweites oder drittes Tor erzielen können, doch Wurzinger, Briza und Petrovcic können dies verhindern. Ausgelaugt und leer verlieren die Donawitzer damit zum insgesamt sechsten Mal im eigenen Stadion (bei sechs Siegen und drei Unentschieden), eine doch sehr matte Bilanz…

Im Zeichen des Abschiedes von einigen Spielern stand das letzte Heimspiel des DSV Leoben in dieser Saison. Florian Wurzinger wird den Verein Richtung Frohnleiten verlassen, Tormann Christian Petrovcic zieht in die Bundesliga Richtung Kapfenberg, auch einige andere Spieler (davon in einem anderen Bericht mehr) waren zum letzten Mal in Donawitz im Grünweißen Trikot zu sehen.

Die Donawitzer beginnen das Spiel recht gefällig, obwohl einigen Spielern das harte Programm der letzten Wochen anzusehen ist. Nach zwei Minuten taucht Rössl erstmals vor dem Tor auf, bedrängt bringt er am Fünfer jedoch keinen Schuss am Tormann vorbei, an. Auf der anderen Seite wirft sich Kapitän Briza erfolgreich in einen Schuss von Kolar – Gratkorn ist zu Beginn des Spieles aber vor allem mit Defensivarbeiten beschäftigt. Obwohl mehr im Ballbesitz und zumeist in der gegnerischen Hälfte, gelingt es den Donawitzern kaum in gefährliche Zonen vorzudringen. Ein Kopfball von Raggam, ein Giermair- Schuss rechts am Tor vorbei sowie einige Eckbälle sorgen für wenig Aufregung im Gratkorner Strafraum.

Bei einer knappen Abseits- Entscheidung von Steiner nach schönem Fischer- Zuspiel fehlt nicht viel (Steiner wäre auf und davon gewesen), bei einem Schuss von Steiner aus vollem Lauf (Raggam Assist) streift der Ball knapp links am Tor vorbei. Aus dem sprichwörtlichen Nichts fällt dann der einzige Treffer des Spieles. Der Ball kommt durch einen Freistoß hoch zur zweiten Stange, Petrovcic kann schwer bedrängt den Ball nicht fangen, für einen kurzen Augenblick liegt der Ball ungesichert im Fünfer, Petrovcic will ihn gerade aufnehmen, wird dabei aber von Meusburger, der Hand und Ball spitzeln kann, überrascht. Der Ball landet im Netz, trotz Beschwerden beim Unparteiischen zählt der Treffer, Gratkorn führt nach 31 Minuten mit 1:0.

Die Donawitzer wollen noch vor der Pause den Ausgleich, doch Steiner wird bei einem Schuss aus spitzem Winkel geblockt (ein Zuspiel auf Briza schien im Nachhinein erfolgversprechender), ein Kopfball von Fischer fällt mit zu wenig Druck aus.

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Der DSV will zwar, kann aber nicht. Zu oft laufen sich die Donawitzer in der gut stehenden Abwehr fest, weite (aber auch einfache) Pässe kommen oftmals nicht an. Knappe aber auch weniger knappe Abseitsentscheidungen sorgen für viel Frust, die Batterien einiger Spieler werden immer leerer. Chancen, auf beiden Seiten, entstehen bis zur 80. Minute beinahe gar nicht, in der Schlussphase sehen die 225 Zuseher wenigstens noch ein paar schöne Spielzüge. Honjo startet auf Gratkorner Seite auf Petrovcic zu, verzögert aber, sodass Wurzinger mit seinem energischen Reinrutschen (das wird uns in Zukunft sicherlich fehlen!) klären kann. Gratkorn hat danach noch zwei ähnlich gute Konterchancen, doch Zeiner und Kolar scheitern vor dem Tor.

Die beste Chance des gesamten Spieles findet der eingewechselte Unterkircher vor: Schranz geht mit nach vorne, spielt im Strafraum zu Steiner, der wiederum auf Unterkircher ablegen kann. Aus kurzer Distanz trifft der 17- jährige nur die Innenstange – der Ball springt zu ihm zurück, den Nachschuss setzt er über das Tor. Es bleibt damit bei der 0:1- Niederlage, ein schwaches Spiel endet mit einem schwachen Resultat. Gratkorn, in diesem Spiel um nichts besser als der DSV, wird es egal sein, mit dem Dreier ist der Verbleib in der Landesliga gesichert.

Einmal heißt es noch aufraffen und alle Kräfte mobilisieren – am kommenden Freitag (6.6., 18:30) gastiert der DSV Leoben beim Ex-Trainer Dejan Stankovic (der ab nächster Saison Stadtrivalen Hinterberg betreuen soll) in Liezen.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Wurzinger, Steiner, Heidinger (74. Unterkircher), Giermair, Rössl (46. Schranz), Maier, Raggam, Briza, Fischer, Pein (67. Bakanic). Ersatz: Nömayer, Ulrich.

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