25 13/14: Der DSV Leoben kassiert den Ausgleich in der letzten Minute: 1:1 (0:0) in Heiligenkreuz!

130927hlgkrz025

Landesliga, Nachtrag 25. Runde, DI 27.05.14, 19:30, Heiligenkreuz, 250, TUS Heiligenkreuz am Waasen – DSV Leoben 1:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Petkov (62.), 1:1 Starchl (90.), Schiedsrichterteam: Cetin, Birnstingl, Mag. Koren.

Das war Pech. Kurz vor dem Schlusspfiff trifft Lukas Starchl für Heiligenkreuz zum Ausgleich, nachdem Martin Petkov die Donawitzer aus einem Freistoß in Führung brachte. Obwohl es in diesem Spiel für beide Teams nicht wirklich um sehr viel ging, ist es schade, dass der knappe Vorsprung nicht über die Zeit gebracht werden konnte – vor allem weil Pein kurz nach dem Führungstreffer die große Chance auf das 0:2 am Fuß hatte. Ein abwechslungsreiches jedoch nicht hochklassiges Spiel in dem beide Teams zu Torchancen fanden, endet mit einem letztlich leistungsgerechten Unentschieden.

Die Gastgeber beginnen sehr motiviert und kommen früh zu den ersten Torszenen. Nach Flanke von Jevsenak klärt Lechner, dem Nachschuss von Mohsenzada wirft sich Heidinger entscheidend entgegen. Dreifachchance in der achten Minute: Einen gut angetragenen Freistoß von Mohsenzada kann Petrovcic abwehren, beim folgenden Schuss von Beciri aus kurzer Distanz reagiert der Tormann bravourös, den Abpraller setzt Starchl via Außenstange neben das Tor. Nach einem Schuss von Jevsenak, der knapp das Tor verfehlt, werden endlich die Donawitzer aktiver. Ein Laufpass von Pein auf Raggam erreicht Heiligenkreuz- Goalie Troschl knapp vor dem heranstürmenden Leobener, bei einer guten Flanke von Fischer in den Strafraum gelingt Rössl der Volleyversuch nicht, ein zentraler Fischer- Schuss aus etwa 20 Metern landet über dem Tor.

Nach der druckvollen Heiligenkreuzer Anfangsphase, in der uns der Tormann mehrmals im Spiel gehalten hatte, gelingt es den Donawitzern nun mehr und mehr durch gutes Attackieren das Offensivtempo der Heimmannschaft zu verringern und selbst Akzente zu setzen. Nachdem abermals Lechner und Wurzinger bei hohen Bällen dazwischen gehen können, kommen die Donawitzer zur größten Führungschance in der ersten Halbzeit. Nach einem Eckball, hereingebracht durch Rössl, fahren zwei Verteidiger daneben – dahinter kommt Petkov aus kurzer Distanz zum Schuss, er bringt aber den Ball nicht am Tormann vorbei. Auch auf der anderen Seite wird es nach einem ruhenden Ball noch einmal brenzlig. Ein Freistoß von Mohsenzada kommt gefährlich in den Strafraum, mehrere Spieler erreichen den Ball knapp nicht, irgendein Donawitzer Bein befördert letztendlich das Spielgerät in den Corner, der dann nichts einbringt.

Mit 0:0 geht es in die Pause, in der zweiten Spielhälfte erwischen die Donawitzer (die bereits vor der Pause Briza für den mit Magenproblemen ausscheidenden Maier ersetzen müssen) den besseren Start. Vorerst sind Flanken (Giermair) und Freistoß (Briza) noch zu unkonkret, doch ein leicht abgefälschter Schuss von Pein sieht schon viel besser aus – der Ball streift knapp am Tor vorbei. Auch Heiligenkreuz kommt zu zwei Halbchancen (Hofer, Suker), das erste Tor des Spieles schießt aber der DSV Leoben. Einen Freistoßball – zentral am Sechzehner – lupft Martin Petkov nach 62 Minuten über die Mauer in die Maschen zum 0:1. Nach 321 torlosen Minuten erlöst Petkov mit seinem siebten Saisontreffer den DSV Leoben, zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr unverdient.

Und die Donawitzer setzen sofort nach. Einen Schuss von Giermair kann Troschl aus der Ecke holen, beim darauffolgenden Eckball scheitert Raggam am kurzen Eck stehend. Einen Minute später schickt Fischer mit einem schönen Heber Pein Richtung Strafraum – in der folgenden 1:1- Situation scheitert er leider am Tormann. Da auch Giermair mit einem Distanzschuss (nach einem Eckball) nur um wenige Zentimeter scheitert – der Ball streift links am Tor vorbei – bleibt es bei der nur knappen Führung. Und das sollte sich noch rächen. In der letzten Viertelstunde wirft nun Heiligenkreuz alles nach vorne, um doch noch zum Ausgleich zu gelangen. Angriffe entstehen, doch vorerst kann die Leobener Defensivabteilung gut dagegenhalten.

Die offensive Spielweise eröffnet Räume zu schnellen Gegenstößen: Einen Konter nützt der eingewechselte Steiner zu seinem ersten Schuss, den Troschl aber hält. Nachdem Wurzinger den letzten Schuss aufs Heiligenkreuzer Tor abgibt (Freistoß, 84.), wird es vor Petrovcic´ Tor immer brenzliger, bis es in der 90. Minute auch passiert. Eine Flanke wird von der Abwehr genau vor die Beine von Starchl befördert, mit einem „Tausendguldenschuss“ trifft er ins lange Eck zum 1:1- Ausgleich, der auch den Endstand bedeutet. Nicht nur das die 416 Minuten anhaltende Torsperre von Petrovcic beendet wurde, verlieren die Donawitzer in letzter Minute auch zwei Punkte. Unter dem Strich ist das Ergebnis zwar 1. kein Beinbruch und 2. (aufgrund der Chancen von Heiligenkreuz zu Beginn des Spieles) auch nicht unverdient, doch nach dem Führungstreffer wäre es vermeidbar gewesen. Chancen auf den Vorsprungausbau waren zur Genüge vorhanden, wurden aber leider nicht genützt.

Am Freitag, 30. Mai verabschiedet sich der DSV Leoben mit dem letzten Heimspiel in dieser Saison (zumindest vom Donawitzer Publikum) in die Sommerpause. Spielbeginn gegen den FC Gratkorn ist ausnahmsweise bereits um 18:30 – der Grund dafür ist eine Entscheidung des Verbandes. Es darf kein Meisterschaftsspiel zur gleichen Zeit laufen wie ein Länderspiel – und am Freitag beginnt um 20:30 das Länderspiel Österreich gegen Island…

Der DSV leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Heidinger, Giermair, Rössl (88. Ulrich), Maier (42. Briza, G), Raggam (G, 68. Steiner), Petkov (T), Fischer, Pein. Ersatz: Nömayer, Unterkircher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Auracher
steinkellner logo
Skamander
Skamander
ASKÖ
Beyer_logo
Brandls Bauernladen
Buchis GmbH
Buchis GmbH
pachner
erlebnisleoben
climacraft
eisen_neumueller
hornbach
kelag
OOEVLogo
opel_fior
auto-pichler-Logo
sefra
sekotil_logo_oben
steiermaerkische-sparkasse
stiwog
svsschuster
Swietelsky_logo
trachten kalander
WILKE

Facebook