26 13/14: Etwas mager zwar, aber immerhin ein Sieg! Der DSV Leoben schlägt durch Steiner- Tor den FC Großklein mit 1:0 (1:0)!

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Landesliga, 26. Runde, FR 16.05.14, 19:00 Stadion Donawitz, 130. DSV Leoben – FC Großklein 1:0 (1:0). Tor: Steiner (11.), Schiedsrichterteam: Kollegger, Harrer, Hartner.

Das war zwar nicht gerade das Gelbe vom Ei, das die DSV- Kicker den wenigen Zusehern boten, zum Sieg reichte es aber trotzdem. Und zwar zu einem verdienten Sieg: Es wurden zahlreiche Chancen herausgespielt, bis auf Marcel Steiners Tor, das bereits in der elften Minute das Spiel entschied, wurden aber alle anderen Sitzer ausgelassen. Steiner, Wurzinger, Lechner, Schranz und Fischer vor dem Seitenwechsel sowie Giermair, Rössl, Steiner, Raggam und Unterkircher nach der Pause hatten allesamt die Möglichkeit das Ergebnis auszubauen, scheiterten aber. Großklein profitierte davon, dass der Sack einfach nicht zugemacht wurde und zeigte gute Konteransätze, ohne dabei wirklich Petrovcic in Verlegenheit zu bringen. Zwei Karten mit Folgen sahen Steiner und Petkov – beide Spieler fehlen am Dienstag gegen Voitsberg. Wie schon so oft in der Saison: Torausbeute mangelhaft, gegen Mannschaften, die hinten drin stehen, tun sich unsere Jungs einfach schwer…

Die Donawitzer starten recht forsch in das Spiel gegen den Tabellennachzügler, werden der Favoritenrolle von Anfang an gerecht. Das Übergewicht im Mittelfeld führt vorerst noch zu keinen zwingenden Torchancen, eine Flanke von Schranz kommt knapp bei Rössl nicht an, ein Wurzinger- Schuss kann von Prasser gehalten werden. In der 11. Minute ist es aber soweit: Eine Flanke von Schranz landet im Strafraum bei Petkov, der trotz Bedrängung den Ball behaupten kann. Er sieht den dahinter freien Steiner und überlässt ihm den Schuss, an den Abwehrspielern vorbei trifft er den Ball scharf genug, dass der Rettungsversuch des Tormannes im eigenen Tor landet – der DSV führt programmgemäß mit 1:0.

Gleich darauf ist es wieder Steiner, der nach einem Verteidigungsfehler auf das Tor zieht, diesmal kann sich der Tormann aber auszeichnen, der Ball landet im Torout. Nach einem Rössl- Eckball herrscht neuerlich Alarmstufe Rot im Großkleiner Strafraum. Wurzinger ist mit dem Kopf zur Stelle, der Ball geht Richtung langer Ecke, dort rutscht Lechner in den Ball, doch leider ist der Winkel zu spitz, der Ball landet im Außennetz. Nach diesem guten Beginn – in dieser Phase agiert Großklein sehr anfällig, kann sich nur selten befreien, da hätte der DSV nachlegen können (müssen) – flacht das Spiel von Minute zu Minute ab. Die Donawitzer Angriffe werden unpräziser, das Tempo und die Intensität lassen nach, Großklein kann nun den Ball weitgehend vom Strafraum fern halten, ist selbst aber kaum in der Lage das Spiel zu gestalten. Die vor der Pause doch zaghaften Offensivbemühungen der Südsteirer enden immer bei Wurzinger, Lechner oder Heidinger – Tormann Petrovcic muss nie eingreifen. In der 33. Minute sieht Steiner die Gelbe Karte, seine neunte, daher ist er am Dienstag nicht dabei. Vorausgegangen ist eine Berührung des Tormannes nachdem er eine Schranz- Flanke erreichen wollte.

In den letzten Minuten vor der Pause versuchen es noch Schranz und Fischer sowie Petkov (Freistoß in den Strafraum), es passiert aber nichts mehr, damit geht es mit einem 1:0 in die Kabinen. Der Beginn der zweiten Hälfte gehört den Gästen, die sich nun auch einmal etwas zutrauen. Vor allem Kirchleitner ist kaum vom Ball zu trennen, danach versucht er es mit dem einzigen guten Schuss (Petrovcic muss sich strecken, kann den Ball aber fangen), scheitert aber. Die Donawitzer finden einfach nicht ins Spiel. Zu viele Bälle werden in der Vorwärtsbewegung verschenkt, Abspiele funktionieren nur teilweise, 1:1- Situationen werden zu selten gesucht und dann auch nicht gewonnen. In der 59. Minute macht Giermair das einzig Richtige. Wenn man spielerisch nicht ans Ziel gelangt, dann zieht man eben einmal von der Distanz ab. Sein Schuss kann von Prasser nur in die Höhe abgelenkt werden, der heran laufende Rössl kann (bedrängt) den Kopfball nicht im Tor unterbringen.

Auch Petkov, der nach der fünften Gelben Karte ebenfalls gegen Voitsberg fehlen wird, probiert es mit einem Distanzschuss, diesmal hat der Großklein- Goalie kein Problem. Großklein macht nun auf, versucht nun mit mehr Risiko, den Ausgleich zu erzwingen, das wiederum öffnet Räume für unsere schnellen Konterstürmer. Rössl ist der erste, der auf das gegnerische Tor ziehen darf, Prasser lenkt den Schuss in den Corner. Den fälligen Eckball setzt Schranz auf den Kopf von Steiner, von dort geht der Ball am langen Eck vorbei. Franz Rössl hat mit einem Freistoß (kurzes Eck) und einem Schuss von der linken Seite kein Glück, er und Fischer machen kurz darauf für die Schlussphase zwei neuen Offensivspielern (Raggam, Unterkircher) Platz.

Und diese beiden neuen Spieler setzen ihre Schnelligkeit gut ein, sind in fast allen Offensivaktionen in der Schlussviertelstunde beteiligt. Unterkircher kommt zwei Mal nach Petkov- Zuspiel von der linken Seite in den Strafraum, scheitert aber am Tormann. Den schönsten Schuss sehen die spärlichen Zuseher in der 80. Minute von Raggam. Mit dem Rist trifft er schön den Ball, der sich aber aus dem Tor rausdreht und knapp am Kreuzeck vorbeistreift. Nach drei Minuten Nachspielzeit, in der Großklein zwar in den Strafraum gelangen, dort aber vom Torschuss abgehalten werden kann, macht der Schiedsrichter das einzig Richtige – er pfeift ab. Es war wahrlich kein lohnendes Spiel für Freunde des gepflegten Fußballes. Windig, kalt, kaum Zuseher, viele Leerläufe und dennoch dürfen sich die Donawitzer über drei verdiente Punkte freuen. Mit dem dritten Sieg im Frühjahr ist das Thema Verbleib in der Liga wohl endgültig abgehakt, vor den beiden englischen Wochen (vier Spiele bis zum übernächsten Freitag) beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz schon zehn Punkte.

Die nächsten Spiele: DI 20.05.14, 19:00 in Donawitz, DSV Leoben – Voitsberg, FR 23.05.14, 19:00 SV Anger – DSV Leoben, DI 27.05.14, 19:30 Heiligenkreuz – DSV Leoben, FR 30.05.14, 18:30 in Donawitz, DSV Leoben – FC Gratkorn.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Steiner (T, G), Bakanic (52. Pein), Heidinger, Schranz, Giermair, Rössl (72. Raggam), Petkov (G), Fischer (72. Unterkircher). Ersatz: Freismuth, Maier.

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