24 13/14: Gute Leistung bleibt unbelohnt: Glücklose Donawitzer unterliegen dem DSC mit 1:2 (0:2)!

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Landesliga, 24. Runde, FR 09.05.14, 19:00 Stadion Donawitz, 230. DSV Leoben – DSC 1:2 (0:2). Torfolge: 0:1 Kluge (28.), 0:2 Kluge (34.), 1:2 Fischer (64.). Schiedsrichterteam: Krainer, Schweighofer, Hofer.

Fußball kann manchmal so unfair sein. Da spielen die Donawitzer vor allem in der zweiten Spielhälfte ungemein duckvoll, erarbeiten sich hochkarätige Chancen, dennoch stehen unsere Jungs am Ende mit leeren Händen da. Durch einen Doppelschlag von Kluge gehen die Gäste vor der Pause in Führung – zu dem Zeitpunkt ist Marcel Steiner mit einem stark blutenden Cut bereits auf dem Weg ins Krankenhaus – in der zweiten Hälfte drängen die Leobener, angetrieben von Petkov und Fischer, aber unentwegt auf das Deutschlandsberger Tor. Nach dem schönen Anschlußtreffer durch Fischer liegt der Ausgleich förmlich in der Luft, doch Wurzinger, Ulrich und Unterkircher vergeben gute Chancen – der DSC bringt den knappen Vorsprung über die Zeit. Obwohl das Spiel verloren ging, muss man der Mannschaft ein Kompliment machen, Tempo, Wille und Leistung waren sehr ansprechend auch wenn das diesmal zu keinem Punkt gereicht hat!

Schwungvoll starten die ohne Strohmaier und Briza spielenden Donawitzer in das Duell mit dem Tabellendritten. Das ansehnliche Spiel gelingt aber nur bis zur Strafraumgrenze und führt vorerst noch zu keinen Torchancen. Anders Deutschlandsberg. Mit der ersten hohen Flanke nach einem Eckball köpfelt Eibinger an die linke Stange, Petrovcic wäre dabei chancenlos gewesen – Glück in dieser Situation für den DSV! Trotz dieser Großchance scheinen die Leobener unbeeindruckt weiter zu spielen, die Flanken von Fischer und Rössl werden zunehmend gefährlicher – die DSC- Verteidigung ist aber aufmerksam und kann klären.

In der 16. Minute geht Marcel Steiner zu Boden. Was zuerst nicht sonderlich bedrohlich aussieht, endet für den besten DSV- Stürmer mit einer stark blutenden Kopfwunde. An ein weiterspielen ist nicht mehr zu denken, Steiner muss zur Versorgung ins Krankenhaus, an seiner Stelle kommt Unterkircher zu seinem ersten, längeren Einsatz in der Kampfmannschaft. Unterkirchers erste gute Aktion, er setzt sich links durch und legt zurück auf Rössl, wird knapp vergeben – der Schuss landet links neben dem Tor.

Trotz dieser Chance ist nun der DSC seit der Auswechslung von Steiner im Spiel angekommen und übernimmt das Kommando. In der 28. Minute, nach einer hohen Flanke, ist Kluge per Kopf zur Stelle und trifft zum 0:1. Das Tor fällt zwar nicht aus dem Nichts – der DSC gewinnt einfach zu viele Zweikämpfe, vor allem in der Luft – wäre aber eventuell vermeidbar gewesen. Dem nicht genug. Nur wenige Minuten später reisst ein hoher Pass, wieder auf Kluge, die gesamte Abwehr auf, sowohl Wurzinger als auch Heidinger können nicht mehr eingreifen, an Petrovcic vorbei schiebt Kluge den Ball zum zweiten Mal ins Gehäuse. Der Favorit scheint einfach abgebrühter zu sein. Wenn Deutschlandsberg vor das Tor kommt, ist es brandgefährlich, vor allem an der Chancenauswertung können sich unsere Spieler ein Beispiel nehmen.

Bis zur Pause erfangen sich die Donawitzer wieder etwas, Unterkircher wirbelt im Angriff herum, doch seine größte Chance nach Rössl- Flanke, kann nicht verwertet werden – Tormann Krenn ist auf dem Posten und klärt. Nach dem Seitenwechsel blasen die Hausherren zum Großangriff. Das druckvolle Spiel wird nun kompromisslos durchgezogen, auch wenn nicht jeder Pass ankommt, wird nun konsequent nachgegangen und somit der DSC ständig unter Druck gesetzt. Vor allem Fischer und Petkov sind kaum vom Ball zu trennen, Vorstöße von Rössl und Schranz eröffnen immer wieder die Möglichkeit von der Seite zu flanken. Nach einem Rössl- Eckball kommt Wurzinger zu einem wuchtigen Kopfball, Krenn muss sich gehörig strecken, kann den Ball aber aus der Ecke holen.

In der 64. Minute wird die Leistungssteigerung belohnt. Petkov spielt auf Fischer, der richtet sich mit einem Schritt nach rechts den Ball her und zieht ab. In einem schönen Bogen senkt sich der Ball ins rechte Eck, der wichtige Anschlusstreffer ist gelungen! Der Donawitzer Druck bleibt hoch, wenn auch schwache Eckbälle immer wieder für Rückschläge sorgen: Aus Eckbällen sollte man nun einmal keine Konterchancen des Gegners ermöglichen! In der 69. Minute zieht ein Mal mehr Schranz auf der rechten Seite über das Feld, sein Schuss landet klar an der Hand eines Deutschlandsbergers, für Krainer allerdings kein Grund auf den Elferpunkt zu zeigen.

Die Schlussphase gerät zur Nervenschlacht. Während die Donawitzer Alles nach vorne werfen, kann sich der DSC nur mehr durch unkontrolliertes Wegdreschen des Balles helfen. Dass es nichts mit einem Happy End wurde, ist den vergebenen Chancen zuzuschreiben. Der mitgegangene Wurzinger leitet die Chance ein, der Ball gerät auf die andere Seite zum freien Ulrich. In seinen Schuss aus kurzer Distanz kann sich ein Verteidiger werfen. Die letzte Chance vergibt Unterkircher. Nach einem Getümmel im Strafraum hat er plötzlich den Ball vor sich, doch Krenn kann in höchster Not abwehren, auch der Nachschuss von Petkov scheitert.

Danach ist Schluss, der DSC hat sich als die erwartet harte Nuss erwiesen. Dennoch waren die Zuseher mit der Leistung der eigenen Mannschaft durchaus zufrieden, jeder konnte sehen, wie die Jungs gekämpft haben und nichts unversucht ließen, um doch noch auszugleichen. In dieser Art und Weise darf man auch einmal verlieren. Die nächste Möglichkeit wieder zu punkten hat der DSV bereits am Dienstag. Am 13.05., ab 19:00 Uhr geht es nach Heiligenkreuz am Waasen!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Steiner (18. Unterkircher), Heidinger, Schranz (83. Ulrich), Giermair, Rössl (85. Ulrich), Petkov, Fischer (T), Pein. Ersatz: Nömayer, Maier.

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