23 13/14: Ungefährdeter Auswärtssieg: ATV Irdning unterliegt dem DSV Leoben klar mit 0:3 (0:1)!

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Landesliga, 23. Runde, SA 03.05.14, 17:00 Irdning, 200. ATV Irdning – DSV Leoben 0:3 (0:1). Torfolge: 0:1 Rössler (12.), 0:2 Fischer (57.), 0:3 Rindler (84., ET). Schiedsrichterteam: Insupp, Grill, Prasser.

Wichtiger Auswärtssieg! Der DSV gewinnt beim Tabellenschlußlicht Dank eines Treffers von Rössl vor der Pause und einem Fischer- Tor, sowie einem Eigentor nach dem Seitenwechsel, ganz klar. Zu den drei Toren hatte der DSV zahlreiche weitere gute Torchancen, darunter einen von Petkov vergebenen Elfmeter. Zwei Wermutstropfen: Markus Briza konnte im letzten Moment verletzungsbedingt nicht spielen, nach neun Minuten erwischte es seinen Ersatzmann Stefan Strohmaier – mit einem Schlüsselbeinbruch musste er ins Spital – wir wünschen beiden eine baldige Genesung!

Nachdem Alexander Bakanic verletzungsbedingt nicht in Irdning dabei sein konnte, trifft es kurz vor Spielbeginn auch Kapitän Markus Briza. Die scheinbar auskurierte Verletzung machte sich schmerzhaft bemerkbar, an einen Einsatz war unmittelbar vor Spielbeginn nicht zu denken: Stefan Strohmaier rutschte somit fünfzehn Minuten vor Anpfiff in die Startelf.

Die Anfangsphase des Spieles verlief ungewohnt hektisch auf Donawitzer Seite. Die ersten Chancen hat der Gastgeber, allesamt nach individuellen Fehlern, eines Verteidigers. So scheitert der Toptorjäger Blazevic mit einem Heber, nachdem er alleine vor Petrovcic auftaucht und Vucinic, der aus aussichtsreicher Position deutlich verschießt. Dann die neunte Minute. Strohmaier geht nach einem Luftduell hart zu Boden und weiß sofort, dass er sich schwer verletzt hat und an ein Weiterspielen (Schranz ersetzt ihn) nicht zu denken ist. Im Krankenhaus stellt sich heraus, dass er sich das Schlüsselbein gebrochen hat, wir wünschen ihm eine gute Besserung und dass er auch mit einer Hand die am Montag beginnende Matura schafft!

Den ersten Donawitzer Schuss auf Uwe Kropfhofers Tor gibt Manfred Fischer in der zehnten Minute ab, der Ex DSV- Goalie hat dabei keine Probleme. Zwei Minuten später herrscht Erleichterung auf der Donawitzer Betreuerbank. In einen schlechten Rückpass hinein spritzt Franz Rössl, er umkurvt den herauslaufenden Tormann und trifft aus spitzem Winkel zum 0:1. Aufmerksam gelauert, gut attackiert und dann auch schön gemacht – Rössl erzielt sein zweites Tor in dieser Saison! Auch mit der Führung läuft es noch nicht wirklich rund beim DSV. Irdning sucht immer wieder den Torjäger mit hohen Bällen und zu oft kommt dieser Ball auch an – mit vereinten Kräften kann Blazevic oder auch Auer bei deren Schuss- oder Kopfballversuchen entscheidend gestört werden.

Erst nach etwa zwanzig Minuten übernehmen die Donawitzer das Kommando. Ein Wurzinger Freistoß wird geblockt, der zweite Versuch landet als Flanke im Strafraum bei Christian Pein, der aus kurzer Distanz an Kropfhofer scheitert. Wenig später ist Kropfhofer bei einem guten Fischer- Lochpass schneller am Ball als Rössl, schließlich scheitert noch einmal Pein mit einem Schuss auf das kurze Eck (nach Steiner- Vorarbeit). Nach einem guten Petkov- Schuss, den abermals Kropfhofer hält, scheint wieder einmal die Chancenauswertung zum Problem zu werden, vor allem wenn Irdning, wie in der 42. Minute zur besten Torchance kommt. Eine weite Flanke von Vucinic erreicht an der zweiten Stange Luidold, doch Schranz wirft sich entschlossen in den Schuss und lenkt aus kurzer Distanz den Ball in den Corner.

Danach ist Pause im kalten Irdning – viel mehr als sieben Grad wird es nicht gehabt haben, zum Glück ist während des gesamten Spieles der Regen ausgeblieben. Die zweite Hälfte beginnt wie sich das Betreuerteam das vorstellt. Aggressiv im Zweikampf, den Ball führenden Spieler stets unter Druck setzend, werden Bälle schnell gewonnen. Fischers gute Flanke auf Steiner kommt knapp nicht an, in der 51. Minute vergibt Fischer die Riesenchance auf das 2:0: Er wird von Petkov frei gespielt, ist im Strafraum in Schussposition, versucht aber zuvor noch einen heran laufenden Verteidiger zu düpieren, was aber misslingt, somit löst sich diese Topchance in Luft auf.

In dieser Phase des Spieles halten die Irdninger Verteidiger mit gewonnenen Kopfballduellen und einigen geblockten Schüssen (von Schranz, Petkov) den Glauben an einen Punktegewinn am Leben, doch in der 57. Minute ist der Traum ausgeträumt. Giermair spielt den Idealpass auf Fischer, der richtet sich den Ball auf den rechten Fuß und hebt den Ball an Kropfhofer vorbei in die rechte Ecke. Das 0:2 ist zweifellos die Vorentscheidung, das ist in dem Moment allen klar. Der DSV setzt nach, kann weiter zulegen, während Irdnings Kräfte schwinden und sich die Unger- Spieler immer wieder zu Härteeinlagen hinreißen lassen (fünf Gelbe und eine Gelbrote Karte ab der 56. Minute für Irdnings Spieler!).

Eine Hereingabe von Giermair, der auf der linken (wie Schranz auf der rechten) Seite kaum zu halten ist, wird von einem Irdninger Abwehrspieler „gefischt“, an Freund und Feind kullert der Ball zu einem der vielen Eckbälle. Und doch hätte es noch einmal spannend werden können. Wäre es Heidinger nicht gelungen erfolgreich einen Schuss zu verhindern, wäre es wohl nach 66 Minuten 1:2 gestanden. Der starke linke Verteidiger unterbindet mit seinem Einsatz einen Schuss von Blazevic aus kurzer Distanz – eine von mehreren gelungenen Aktionen von Heidinger, dessen Verdienst es auch sein war, dass dem Goalgetter der Liga kein weiterer Treffer gelungen ist.

Nach Schüssen von Rössl, Giermair, Petkov (Kropfhofer wehrt zur Ecke) sowie Lechner und auf der anderen Seite von Seiser, der Petrovcic (der eigentlich im gesamten Spiel keinen gefährlichen Ball zu entschärfen hatte) keine Mühe bereitet, wird es in der Schlussphase noch einmal aufregend. Der eingewechselte Juniors-Bomber Unterkircher sorgt für Bewegung in den Offensivaktionen. Seine beste Aktion führt zu einem Elfmeter. Der Kärntner setzt sich links durch, sieht den in der Mitte laufenden Steiner und spielt ihm mustergültig den Ball. Von hinten wird Steiner durch Rindler kräftig „angetaucht“, dass es den Stürmer von den Beinen holt, der Schiri zögert keine Sekunde und entscheidet auf Strafstoß.

Petkov läuft an, dreht den Ball zur rechten Ecke, mit den Fingerspitzen ist Kropfhofer dran, der Ball schlägt neben dem Tor auf die Bande. Der Ärger über den vergebenen Elfer währt gerade einmal zwei Minuten. Mark Schranz bekommt auf der rechten Seite einen Energieanfall, lässt alles auf seiner Seite stehen und marschiert in den Strafraum. Seinen Stanglpass auf Steiner oder Unterkircher übernimmt der Irdninger Rindler zum 0:3. 99% des Tores gehören Schranz, sein Einsatz bringt die endgültige Entscheidung. Danach passiert (ausgenommen der roten Karte für Seiser) nicht mehr viel, es bleibt beim letztendlich klaren Auswärtssieg.

Der DSV Leoben war zweifellos besser, hatte die hochkarätigeren Chancen und ging als verdienter Sieger vom Platz, dennoch hatte man in der einen oder anderen Situation etwas Glück. Für Irdning wird es nun sehr schwer, die Liga zu halten, für den DSV geht es nach dem dritten Auswärtssieg dieser Saison hoch auf den achten Tabellenrang! Nächste Woche kommt der Deutschlandsberger SC nach Donawitz, Spielbeginn am FR 09.05.14 ist 19:00 Uhr!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Strohmaier (9. Schranz), Steiner (G), Heidinger, Giermair (G, 85. Ulrich), Rössl (T, 75. Unterkircher), Petkov, Fischer (T), Pein. Ersatz: Nömayer, Briza.

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