22 13/14: Schade, da war mehr drinnen: Gute Donawitzer erkämpfen beim 1:1 (1:0) gegen Gleinstätten nur einen Punkt!

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Landesliga, 22. Runde, FR 25.04.14, 19:00 Stadion Donawitz, 205. DSV Leoben – SV Gleinstätten 1:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Steiner (45.), 1:1 Gräfischer (74.). Schiedsrichterteam: Birnstingl, Reinbacher, Schober.

Gemessen an Aufwand, der Spielweise und an den Torchancen muss man nach dem 1:1 gegen den Tabellendritten von zwei verlorenen Punkten sprechen. Gleinstätten wurde von Beginn weg unter Druck gesetzt, gute Chancen auf die Führung vergeben Rössl, Petkov, Briza aus einem Freistoß und Giermair. Kurz vor der Pause lohnt sich der unermüdliche Einsatz: Marcel Steiner trifft unter die Latte und bringt seine Mannschaft mit seinem zehnten Saisontor völlig verdient mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel wird das Spiel offener. Gleinstätten wird nun aktiver, die besseren Torchancen hat aber weiterhin der DSV: Fischer hat die große Chance auf das 2:0, scheitert aber ebenso wie Steiner per Kopf und Petkov mit einem Heber. Der Ausgleich fällt daher doch überraschend. Gräfischer setzt sich in einem Kopfballduell durch und bezwingt Petrovcic. In der Schlußphase versucht Gleinstätten das Spiel zu drehen, doch die Donawitzer Abwehr kann ein weiteres Tor verhindern, somit bleibt es beim Unentschieden. Fazit: Der durchaus mögliche Sieg wurde aufgrund der Chancenauswertung nicht erreicht, in der Schlußphase hätte dann das Spiel sogar noch endgültig kippen können…

Schon nach zwei Minuten hat der DSV die große Chance auf die Führung: Christian Pein bringt die Flanke zur Mitte, dort kann sich der etwas überraschte – weil völlig frei stehende – Franz Rössl den Ball nicht ordentlich stoppen, Plieschnegger wirft sich erfolgreich in den Torschuss, den Nachschuss vergibt Briza. Die ohne Wurzinger und Bakanic spielenden Donawitzer bleiben im Vorwärtsgang. Von der linken Seite kommend probiert Petkov den Gleinstättener Tormann mit einem Schuss außerhalb des Strafraumes zu überraschen, doch Heil kann den vor ihm aufspringenden Ball mit einer guten Reaktion aus der Ecke holen. Die Gäste verstecken sich erwartungsgemäß keineswegs im Donawitzer Stadion, doch mit gutem Zweikampfverhalten und einer sicher stehenden Abwehr entsteht kaum Gefahr für Petrovcic´ Tor.

Im Ballbesitz werden die Leobener Gegenstöße schnell nach vorne getragen, Rössl und Steiner sind sehr aktiv, können aber immer wieder erfolgreich gestört werden bzw. enden Aktionen zu unpräzise. Ein Stanglpässe von Rössl – Giermair erreicht knapp den Ball nicht – sieht vielversprechend aus, der Ball läuft aber an Freund und Feind vorbei. Gefahr für Heil entsteht auch aus einem Standard. Ein guter Freistoß von Briza ans kurze Eck angetragen kann von Heil rausgefaustet werden. Bis zur 45. Minute versucht es Schranz noch mit einem Distanzschuss, Giermair mit einem Kopfball aufs lange Eck und mit einem Pass auf den knapp im Abseits stehenden Steiner. Während Gleinstätten mit einem abgefälschten Ball nach einem Eckball erstmals Petrovcic prüft und Zotter sowie Hajduk kaum erwähnenswerte Schüsse abgeben, passiert unmittelbar vor dem Pausenpfiff doch noch etwas Zählbares.

Ein Freistoß von Fischer auf der rechten Seite gelangt über die Abwehr auf den sich perfekt lösenden Steiner, der Donawitzer Goalgetter lässt sich diese Chance nicht nehmen und zimmert den Ball unter die Latte zum 1:0! Absolut verdient diese Pausenführung, nach vielen Versuchen hat es doch noch geklappt! Die zweite Halbzeit beginnt wie die erste, nämlich mit einer Donawitzer Topchance. Manfred Fischer überspielt auf der halbrechten Seite mit seiner schön anzusehenden Technik zwei Gegenspieler, hat nur mehr den Tormann vor sich. Auch diesen überspielt er, doch bleibt ihm der Ball nicht nahe genug am Fuß, sodass er den Ball im entscheidenden Moment nicht über die leere Torlinie spielen kann – diese Solo hätte sich das 2:0 allemal verdient!

Gleinstätten wird nun aber stärker. Nicht zwingend, aber gerade so, dass der DSV im Ballbesitz früher und entschlossener attackiert wird und nun nicht mehr so leicht nach vorne kommt. Das Geschehen verlagert sich mehr und mehr vor das Tor von Petrovcic, doch Eckbälle erzeugen überhaupt keine Gefahr (die Defensive ist bei hohen Bällen über das gesamte Spiel sehr aufmerksam), Schüsse außerhalb des Strafraumes gehören Petrovcic. Der DSV kontert nun und hat die besseren Torchancen. Ein Lechner- Kopfball nach einem Freistoß landet in Heils Armen, bei einem schönen, gefühlvollen Heber wäre er aber chancenlos gewesen: Martin Petkov lupft den Ball knapp am Kreuzeck vorbei.

Das 1:1 in der 74. Minute hat sich nach dem Geschehen am Platz wirklich nicht abgezeichnet. Eine Flanke von der linken Seite kommt zur Mitte, der verkehrt zum Tor stehende Gräfischer steigt hoch und setzt einen überraschend wuchtigen Kopfball. An Lechner und Petrovcic vorbei landet der Ball zum Ausgleich im Netz – zweifellos schön gemacht, dennoch bitter. Die Schlussphase des Spieles wird durch den Ausgleichtreffer aus Donawitzer Sicht hektisch. Gleinstätten wittert die Chance auf den Sieg und legt noch einen Zahn zu. Die Donawitzer sind nun weit nach hinten gedrängt und müssen einige brenzlige Situationen (hohe Bälle, geblockte Schüsse) überstehen. Ein zweiter Treffer für Gleinstätten gelingt nicht mehr, das wäre auch absolut nicht verdient gewesen, es bleibt beim 1:1.

Wie schon zuletzt in Fürstenfeld benötigt der DSV einfach zuviele Chancen auf ein Tor, damit ist es naturgemäß schwierig die Früchte der Arbeit auch einzufahren. Schön, dass attraktiv gespielt wird, dennoch – statt durchaus möglichen sechs Punkten in den letzten beiden Spielen, wurde nur ein magerer Zähler eingefahren. Nächste Woche fährt der DSV nach Irdning zum Ex-Trainer Manfred Unger, der als „Spion“ im Stadion gesichtet wurde. Spielbeginn am SA 04.05.14 ist 17:00 Uhr!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Steiner (T, G, 85. Ulrich), Heidinger, Schranz, Giermair, Rössl (64. Strohmaier), Petkov, Briza, Fischer (80. Ramic), Pein. Ersatz: Freismuth, Maier.

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