16 13/14: Nach verschlafenem Beginn, verliert der DSV Leoben das Auftaktspiel gegen Gleisdorf mit 2:4 (2:4)!

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16. Runde Landesliga, SA 15.03.14, 15:00 Stadion Donawitz, 250. DSV Leoben – FC Gleisdorf 2:4 (2:4). Torfolge: 0:1 Teuschler (5.), 0:2 Teuschler (7.), 0:3 Zilavec (14.), 1:3 Fischer (30.), 1:4 Anibas (32.), 2:4 Strohmaier (35.). Schiedsrichterteam: Paier, Adanitsch, Grubelnik.

Die erste Viertelstunde war zum Vergessen. Durch einen Kopfball nach fünf, bzw. einem Lupfer über Petrovcic nach sieben Minuten bringt Teuschler die Gäste schnell in Führung. Nach dem 0:3 durch Zilavec aus kurzer Distanz nach gerade einmal 14 Minuten war das Spiel eigentlich schon entschieden. Positiv zu vermerken war, dass nach dem Katastrophenauftakt die Donawitzer weiterkämpften und durch Fischer den Anschlusstreffer erzielen konnten. Das postwendende 1:4 war ein schlechter Scherz. Nicht einmal knapp, sondern eineinhalb Meter im Abseits stehend wird Anibas angespielt und bedankt sich für das Schiedsrichtergeschenk. Noch einmal Hoffnung keimte nach dem 2:4 (alles noch vor der Pause!) durch Strohmaier auf, schade das Strohmaier nur eine Minute später nicht gleich das 3:4 erzielen konnte, er vergibt die Riesenchance knapp. Nach dem Seitenwechsel beruhigt sich das Spiel etwas, die Donawitzer versuchen alles, um noch einmal heran zu kommen. Doch Gleisdorf steht zumeist gut organisiert und lässt nicht all zu viel zu. Chancen durch Giermair, Strohmaier, Petkov und Briza, die leider nichts Zählbares bringen, werden nicht genützt, Gleisdorf bringt den Vorsprung routiniert über die Zeit. Über die erste Viertelstunde, in der das Spiel verloren wurde, wird man reden müssen, danach konnten sich die Donawitzer gegen starke Gleisdorfer recht gut behaupten.

Wie in einem schlechten Film mussten sich die DSV Fans zu Beginn vorgekommen sein. Dem druckvollen Gleisdorfer Spiel, das mit einem geballten Übergewicht im Mittelfeld agierte, konnten die Donawitzer nichts entgegen setzen. Bälle wurden verschenkt, die Gegenangriffe waren tödlich. Nach dem ersten Eckball freut sich Teuschler, der per Kopf einnetzen konnte, über den ersten Treffer. Der Spuk ging aber weiter. Nur zwei Minuten später, schickt Zilavec abermals Teuschler aufs Tor – unbedrängt kann er den Ball über den herauseilenden Petrovcic lupfen – nach nur sieben Minuten stand es bereits 0:2. Die ersten zaghaften Donawitzer Angriffsversuche enden entweder im Abseits oder in der gegnerischen Abwehr. Anders Gleisdorf. Ein Konter über die linke Seite kann ebenso wenig wie der darauffolgende Stanglpass unterbunden werden, der auf den Pass lauernde Zilavec stellt nach 14 Minuten auf 0:3.

Dass der DSV gegen einen starken Wind vor der Halbzeit ankämpfen muss kann nicht als Ausrede gelten. Nach 23 Minuten endlich die erste gute DSV Aktion. Nach einem guten Freistoß durch Giermair in den Strafraum springt Zilavec dazwischen und lenkt den Ball gefährlich auf das eigene Tor, Leitner erstmals gefordert. Die Donawitzer trauen sich nun mehr. Angetrieben von Briza, Petkov und Fischer klappt es nach einer halben Stunde auch. Eine Flanke von Giermair scheint fast zu weit zu sein, doch Steiner erreicht irgendwie den Ball, bringt ihn vor Fischers Beinen zum liegen – der Mittelfeldspieler nützt diese Chance eiskalt zum 1:3. Das Schiedsrichterteam besteht aus Menschen und diese können Fehler machen. Diesen Satz muss man vor Augen halten, wenn man sich das 1:4 vor Augen hält. Eine Minute nach dem Donawitzer Treffer kommt der Ball von Zilavec auf den klar im Abseits stehenden Anibas, der sich vermutlich jetzt noch wundert, dass er nicht zurück gepfiffen wurde. Er macht aus Gleisdorfer Sicht das Richtige, schiebt den Ball unter Petrovcic durch zum neuerlichen Dreitorevorsprung.

Die Donawitzer kommen noch einmal heran. Fischer passt schön auf Strohmaier, der sich mustergültig löst und alleine vor dem Tormann auf 2:4 verkürzt. Was wäre wenn, das wird man nie erfahren – eine Minute nach dem 2:4 vergibt Strohmaier die Riesenchance auf das 3:4 Schranz passt zur Mitte, ein Verteidiger von Gleisdorf „fischt“ (ja, unter Druck waren auch die Gleisdorfer anfällig!), der dahinter lauernde, völlig freistehende Strohmaier trifft leider nicht.Vor der Pause hat noch Fischer die Gelegenheit zu verkürzen, sein Schuss wird von einem Verteidiger geblockt, der Nachschuss von Giermair verkommt zum Roller.

Sechs Tore vor der Pause, im Gegensatz dazu ist die zweite Hälfte stark abgefallen. Obwohl der DSV Leoben, nun mit Wind im Rücken, organisierter spielt und auch zu Strafraumszenen kommt, fällt kein weiterer Treffer. Giermair gleich nach Wiederbeginn, ein Eckball von Briza, der über Freund und Feind hinweg (vor allem Lechner wäre aus kurzer Distanz fast dran gewesen) geht, sowie ein Strohmaier- Drehschuss, der über das Tor geht bringen nichts. Gleisdorf verlagert sich nun völlig aufs Kontern, doch in dieser Phase können die viel beschäftigten Verteidiger Briza, Lechner und Maier vieles unterbinden.Nach zwei weiteren vergebenen Chancen durch Giermair und Petkov sowie einigen Eckbällen, die ebenfalls nichts mehr bringen pfeift der Schiedsrichter das Spiel ab. Die bessere Mannschaft hat zweifellos gewonnen, doch so leicht wie zu Beginn darf man es ihr nicht machen. Dass der Schiri dann noch „mithilft“, ist ebenso Pech, wie die vorhandenen, vergebenen Chancen. Die nächste Chance auf die ersten Frühjahrspunkte hat der DSV Leoben am kommenden Samstag, ab 15:00 Uhr in Frohnleiten.

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Strohmaier (T, 72. Rössl), Steiner, Schranz (72. Pein), Giermair, Maier, Petkov (82. Bakanic), Briza, Fischer (T). Ersatz: Freismuth, Heidinger.

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