13 13/14: Doppelpack- Petkov rettet Punkt: Der DSV Leoben müht sich zu einem 2:2 (1:1) gegen SV Anger!

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LL, 13. Rde., FR 18.10.13, 19:00 Stadion Donawitz 320, DSV Leoben – SV Anger 2:2 (1:1). Torfolge: 1:0 Petkov (6.), 1:1 Hasenhütl (61.), 1:2 Krasniqi (60.), 2:2 Petkov (64.). Schiedsrichter: Müller, Insupp, Doppelreiter.

Gegen den Tabellennachzügler SV Anger taten sich die Donawitzer richtig schwer. Dabei begann alles nach Wunsch: Bereits nach sechs Minuten bringt Martin Petkov den DSV in Führung, doch danach wird nicht nachgesetzt. Anger wird Mitte der ersten Hälfte stärker, erkämpft sich im Mittelfeld ein Übergewicht und kommt zu Torchancen. Eine davon nützt Hasenhütl per Kopf zum gar nicht unverdienten Ausgleich. Auch nach dem Seitenwechsel bleiben die Gäste bissiger. Der DSV Leoben schafft es nie, den Gegner zu Fehlern zu Zwingen, zu kompliziert und durchsichtig wird versucht, nach vorne zu Spielen. Nach einer Stunde zieht Krasniqi im Strafraum ab und trifft zur Angerer Führung. Gott sei Dank hat der DSV abermals durch Petkov die passende Antwort, nur vier Minuten später erzielt er durch einen Treffer ins lange Eck das 2:2. Dabei bleibt es bis zum Schlusspfiff – gegen die ambitonierte Karner- Mannschaft reicht es letztendlich nur zu einem Punkt, mehr war einfach nicht drin!

Die Donawitzer starten programmgemäß. Nach zwei guten, aber etwas zu weiten Flanken, steht es nach dem dritten Angriff 1:0. Giermair flankt zur Mitte, dort geht Strohmaier zum Kopfball, doch der Angreifer hat Pech – der Ball springt von der Querlatte zurück. Die Chance ist aber noch nicht vorbei, da Briza den Abpraller erreicht. Mit Übersicht spielt er den Stanglpass zur Mitte, Martin Petkov hat aus kurzer Distanz keine Mühe das Leder über die Linie zu drücken (6.). Genau diesen Auftakt wünschten sich die etwa 320 Zuseher im Donawitzer Stadion, auch danach spielten die Donawitzer munter – aber in manchen Phasen etwas zu unpräzise – weiter. Schranz legt sich in der nächsten Situation den Ball etwas zu weit vor (Faist ist schneller am Ball), Fischer ist nach Petkov- Zuspiel knapp im Abseits und eine Schranz- Flanke wird vor dem Tor geblockt.

Anger kommt bis zu dem Zeitpunkt offensiv noch nicht so recht auf Touren, in der Abwehr steht die von Heinz Karner betreute Mannschaft dafür sehr sicher. Die ersten Angerer Schüsse werden daher von größerer Distanz abgegeben, Petrovcic hat bei Versuchen von Heil und Hasenhütl keine Schwierigkeiten. Auf der anderen Seite setzt sich der anfangs sehr quirlige Fischer, der nur schwer vom Ball zu trennen ist, durch, doch auch er scheitert bei zwei Schüssen (einmal zu zentral, ein anderes Mal knapp rechts am Tor vorbei). Die letzte gute Aktion der Donawitzer vor der Pause hätte beinahe das 2:0 bedeutet: 29 Minute, Fischer passt nach links zu Strohmaier, der setzt sich gegen Lehofer durch und bringt knapp vor der Toroutlinie den Stanglpass am Tormann vorbei zur Mitte. Dort kommt der von Gaulhofer bedrängte Giermair nur um einen Augenblick zu spät, der Ball verläuft im Fünfer an Freund und Feind vorbei.

Das war es dann aber mit der Leobener Offensive, danach legte der Tabellennachzügler mehr als nur einen Zahn zu. Die schnörkellose, geradlinige Spielweise – dazu steht Anger konsequent beim Mann und attackiert früh – bringt die Gäste immer öfter in Tornähe. Freistöße und Eckbälle mehren sich, vor allem Wurzinger und auch Lechner können sich nicht über zu wenig Arbeit in Form von hohen Bällen beschweren. Erstmals gefährlich wird es ebenfalls nach einem Eckball. Krasniqi bringt den Ball zur Mitte, Strohmaier erreicht den Kopfball zwar, der Ball steuert aber auf das eigene Tor zu, Petrovcic kann mit einer Faustabwehr den Ball vor einem Angerer Angreifer wegbefördern. In der 41. Minute wird Anger für sein Engagement belohnt. Freistoß von links, der Ball kommt hoch zur Mitte, zwischen Briza und Lechner erreicht Hasenhütl den Kopfball, der den Ball (Petrovcic kommt nicht mehr ran) zum 1:1 ins kurze Eck nickt. Dieses Tor hat sich abgezeichnet, der DSV Leoben konnte den Anfangsschwung nicht nützen, tat sich zunehmend schwerer beim Spielaufbau und war durch das ständige Pressing fehleranfällig.

Vor dem Seitenwechsel haben Giermair und für Anger Heil die Möglichkeit die jeweilige Mannschaft in Führung zu bringen, beide scheitern aber. Die Donawitzer versuchen in der zweiten Spielhälfte das Heft wieder an sich zu reißen, doch wie schon vor der Pause, steht Anger sicher und attackiert früh. Abspielfehler und unter Druck erzwungene Flanken, die nicht ankommen, verhindern, dass der DSV das Kommando übernimmt. Anger hingegen bleibt durch hohe Bälle in den Strafraum gefährlich, vor allem Jürgen Heil taucht mehrmals gefährlich (Kopfball, Schuss) vor Petrovcic´ Tor auf.

Nach einer Stunde dreht Anger das Spiel. Krasniqi taucht von links in den Strafraum ein, lässt sich von keinem Abwehrspieler entscheidend stören oder am Abschluss hindern und zieht ab. Der Ball passt genau ins lange Kreuzeck, Anger führt mit 2:1! Petkovs zweite Großtat bringt den schnellen Ausgleich. Einen guten, weiten Pass kann Strohmaier zu Petkov weiterleiten, der aber von zwei Gegenspielern attackiert wird. Mit einer einfachen Verzögerung und Drehung laufen Berger und Lehofer ins Leere, damit ist der Schussweg frei. Besser als Petkov dann schießt, geht es nicht, am Tormann vorbei versenkt der Mittelfeldspieler den Ball im langen Eck zum 2:2!

Nach diesem Ausgleichtreffer wogt das Spiel zwar schnell hin und her, die Qualität der Torszenen nimmt aber ab. Geblockte Schüsse, knappe Abseitsentscheidungen sowie solide Abwehrleistungen lassen keine weitere Tore mehr zu. Kerschenbauer vergibt noch Angers beste Möglichkeit, Petrovcic dreht den Ball in der Nachspielzeit ins Torout. Da auch Raggam und Bakanic mit ihren Schussversuchen scheitern, bleibt es beim gerechten 2:2. Die Donawitzer haben sich mehr ausgerechnet, doch aufgrund der gezeigtem Leistungen hat sich Anger den Punkt durchaus verdient. Nächste Woche fahren die Donawitzer nach Gratkorn zum letzten Auswärtsspiel vor der Winterpause (FR, 25.10., 19:00).

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger (G), Strohmaier, Bakanic (84. Pein), Schranz, Giermair, Gutgesell, Petkov (T,T), Briza (G, 60. Rössl, G), Fischer (74. Raggam). Ersatz: Freismuth, Grillitsch.

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