12 13/14: Punkt in Voitsberg: Markus Briza bringt beim 1:1 (0:0) den DSV in Führung – Hiden gelingt der Ausgleichtreffer!

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LL, 12. Runde, FR 11.10.13, 19:00 Sparkassen Arena Voitsberg, 350. ASK Voitsberg – DSV Leoben 1:1 (0:0). Torfolge: 0:1 Briza (Fr., 69.), 1:1 Hiden (71.). Schiedsrichterin Baier Julia, Müller Guido, Steindl Michael.

Nach dem Sieg in Großklein blieb der DSV Leoben auch in Voitsberg ungeschlagen. Die kompakte stehenden Donawitzer stellten sich gut auf den Gegner ein und hatten vor allem zu Beginn mehr vom Spiel – Wurzinger scheitert mit einem guten Distanzschuss. Nach generell ereigsarmen 45 Minuten, stieg in der zweiten Hälfte die Qualität der Torchancen. Der eingewechselte Franz Rössl wird an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht, Kapitän Markus Briza tritt zum Freistoß an: Mit dem linken Fuß zirkelt er den Ball über die Mauer perfekt ins kurze Kreuzeck, der DSV ging mit 1:0 in Führung! Diese Führung hielt gerade einmal zwei Minuten. Martin Hiden wird im Strafraum nicht gedeckt und erzielt aus kurzer Distanz für Petrovcic unhaltbar den Ausgleichtreffer. Dabei bleibt es bis zum Schlusspfiff von Julia Baier, der DSV Leoben holt einen verdienten Punkt in der Weststeiermark. Marcel Steiner, der diesmal leer ausging, erhielt die fünfte Gelbe Karte und ist nun im Heimspiel gegen Anger gesperrt!

Mit dem Selbstvertrauen der letzten Erfolge starten die Donawitzer druckvoll in das Gastspiel in Voitsberg. Der Ball zirkuliert kontrolliert in den eigenen Reihen, die gut eingestellten Leobener kommen früh zu ersten Strafraumszenen. Briza setzt sich auf der linken Seite kraftvoll durch, seine Hereingabe erreicht Giermair knapp nicht, ebenso gerät eine Steilvorlage von Steiner auf Strohmaier zu weit, Voitsberg- Goalie Triebl kann den Ball vor dem Angreifer fest halten. Ein erster Schuss von Strohmaier aus der Drehung geht deutlich am Tor vorbei, ein Versuch von Wurzinger sieht vielversprechender aus: Nach einem Freistoß von Giermair (hohe Hereingabe in den Strafraum) kommt der mitgegangene Verteidiger zum Ball, aus der Drehung zieht er ab – Triebl kann den Ball aus dem Kreuzeck ins Torout abwehren.

Auch Voitsberg kommt zu Halbchancen, doch die konzentrierten Lechner und Wurzinger stehen zentral sehr sicher und können sich stets durchsetzen, ein Schussversuch von Stranz geht über das Tor. In der 25. Minute sieht Marcel Steiner nach einem Foul die Gelbe Karte, seine Fünfte, damit ist er am Freitag gegen Anger nur Zuschauer. Die Donawitzer bleiben in einer ersten Hälfte, ohne all zu vielen Höhepunkten, aggressiver, zwingendes entsteht aber nicht. Ein guter Pass von Schranz auf Strohmaier, der sich allerdings den Ball im Sechzehner abluchsen lässt, sowie ein Schuss von Bakanic aus großer Entfernung, den der Tormann auslässt (die zum Abpraller eilenden Donawitzer befinden sich im Abseits) und ein Versuch von Giermair mit dem Außenrist, bringen nichts ein. In der Schlussphase dieser Halbzeit setzen sich die Voitsberger am Donawitzer Strafraum fest. Freistöße und Eckbälle sorgen zwar grundsätzlich für gefährliche Standards, die Ausführung ist aber stets zu unpräzise, die Leobener Hintermannschaft steht sicher.

In der zweiten Hälfte beginnt der DSV gleich einmal mit einem schönen Angriff. Strohmaier passt auf Steiner, der wiederum Petkov mit einem Pass ideal frei spielt. Doch anstatt noch ein paar Schritte zu gehen, schießt Petkov viel zu überhastet, außerdem trifft er den Ball nicht richtig – eine gute Chance ist damit vertan! Die Donawitzer setzen aber gleich nach und versuchen es immer wieder über die Seiten (Schranz macht auf der rechten Seite viele Meter!), doch irgendein Voitsberger verhindert stets den entscheidenden Torschuss oder den letzten Pass. Ein abgewehrter Schuss von Strohmaier ans kurze Eck und ein Kopfball von Lechner zeugen von den Offensivbemühungen, glasklare Torchancen sehen aber anders aus.

Auch Voitsberg wird in dieser Phase aktiver, ist von einem Treffer aber einigermaßen weit entfernt. Schussversuche von Jürgen Hiden, der die Abwehr durch seine Ballsicherheit viel beschäftigt und Traussnigg bereiten Petrovcic keine Probleme. In der 68. Minute setzt sich der eingewechselte Rössl auf der rechten Seite durch, an der Strafraumgrenze wird er von Walch zu Fall gebracht. Markus Briza legt sich den Ball zu Recht, mit dem linken Fuß überhebt er die Mauer und dreht den Ball am Tormann vorbei perfekt ins kurze Kreuzeck. Ein sehenswerter Freistoß, der den DSV Leoben in diesem engen Spiel mit 1:0 in Führung bringt.

Schade, dass diese Führung gerade einmal zwei Minuten anhält. Jürgen Hiden bringt den Pass im Strafraum zum frei stehenden Martin Hiden an, der aus kurzer Distanz keine Mühe hat den Ball links an Petrovcic vorbei zum 1:1 im Tor unter zu bringen. Die Zuordnung stimmte dieses eine Mal leider nicht, so alleine darf der Voitsberger vor dem Tor einfach nicht auftauchen. Nach dem Ausgleichtreffer kommen zwar beide Teams noch zu Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden, genützt werden diese aber nicht mehr. Auf Voitsberger Seite wehrt Petrovcic einen Schuss von M. Hiden über die Querlatte und fängt einen Schuss von J. Hiden. Bei einem abgefälschten Schuss in der 90. Minute hat er Glück, der Ball geht nur knapp an der linken Stange vorbei.

Auf Donawitzer Seite hat Fischer bei einem ebenfalls abgefälschten Schuss Pech, auch dieser Ball schrammt nur knapp am Pfosten vorbei, nach einem Fallrückzieher von Briza ist Schluss im Hans Blümel Stadion. Schiedsrichterin Baier beendet ein Duell, das mit dem 1:1 ein gerechtes Ergebnis bringt, mit dem der DSV Leoben ganz gut leben kann. Die Auswärtsschwäche, die zu Beginn der Saison augenscheinlich war, dürfte zu Ende sein, in den letzten beiden Spielen konnten immerhin vier Punkte eingesammelt werden – der sechste Tabellenplatz wurde damit verteidigt. Am Wochenende trifft der DSV Leoben auf den Ex-Trainer Heinz Karner. Mit seinem SV Anger kommt er am FR, 18.10.13, 19:00 ins Donawitzer Stadion!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Strohmaier, Steiner (G, 78. Fischer), Bakanic, Schranz, Giermair (57. Rössl, G), Gutgesell, Petkov, Briza (T). Ersatz: Nömayer, Maier, Pein.

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