09 13/14 Effiziente Deutschlandsberger besiegen ebenbürtige Donawitzer auch Dank Schiriunterstützung mit 3:1 (1:0)!

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LL, 9. Runde, FR 20.09.13, 19:00 Koralmstadion, 400. DSC Deutschlandsberg – DSV Leoben 3:1 (1:0). Torfolge: 1:0 Stanzer (23.), 2:0 Grubisic (52.), 3:0 Stanzer (71.), 3:1 Strohmaier (77.). Schiedsrichterteam: Grain, Pock, Summer.

Die Donawitzer kontrollieren das Spiel auf dem Deutschlandsberger Kunstrasen eigentlich ganz gut. Bis zur 12. Minute. Da rutscht Briza von hinten in Kluges  Beine, trifft zwar zuerst den Ball, dann aber auch den Gegner und sieht dafür eine harte Rote Karte. Zu Zehnt kassiert der DSV Leoben nach einer mißlungenen Abseitsfalle durch Stanzer den ersten Gegentreffer (23.), da offensiv wenig gelingt, bleibt es bis zur Pause beim 0:1. Nach dem Wechsel erhöhen Grubisic per Kopf auf 2:0 und Stanzer ebenfalls mit einem Kopfball auf 3:0 für die Heimelf – das Spiel ist damit so gut wie entschieden. Der Donawitzer Anschlusstreffer durch Strohmaier lässt noch einmal Hoffnung aufkeimen, da danach auch Rössl aus einem Freistoß und Petkov alleine am Elfer zu guten Chancen kommen. Der DSC besiegt den DSV als effizientere Mannschaft und dem Vorteil, dass der Schiedsrichter bei diversen Vergehen keine klare Linie verfolgte, mit 3:1!

Die Donawitzer kommen auf dem zuvor gewässerten Kunstarsenplatz ganz gut zu Recht. Die erste Möglichkeit, oder besser gesagt, die erste Chance auf eine Möglichkeit, findet Marcel Steiner vor. Er kämpft sich zwischen Dengg und Fuchs in den Strafraum, bevor er aber den Schuss aus aussichtsreicher Position abgeben kann, spitzelt ihm Deranja im letzten Augenblick den Ball weg. Für Deutschlandberg probiert es Grubisic (nach einem Eckball), der Ball landet aber in den Bäumen hinter dem Torzaun.

Dann die elfte Minute. Ein Ball wird vom gegnerischen Strafraum nach vorne auf Kluge gespielt, Briza geht mit Risiko in den Zweikampf und trifft Ball und Beine des Gegners. Zugegeben, ein harter Einstieg, dennoch, die Rote Karte von Schiri Grain für diese erste Attacke, die dem Ball gegolten hat, ist absolut übertrieben, Gelb (die sieht Steiner wegen Kritik) hätte allemal gereicht. Mit zehn Spielern, auswärts, gegen bekannt heimstarke Deutschlandsberger – das ist für die verbleibenden 78 Minuten sicherlich ein schwerer Nachteil. Mit der Wut im Bauch bleiben dennoch die Leobener im Vorwärtsgang. Was aber auffällt: Die Chancen, die sich durchaus ergeben, werden nicht fertig gespielt. Petkov, Fischer, aber auch Giermair und Gutgesell verschaffen sich immer wieder Platz, der letzte Pass kommt nicht an oder der richtige Zeitpunkt um abzuschließen, wird verpasst. So bleiben ein Giermair- Freistoß und ein Schuss von Petkov (beide am Tor vorbei) die einzigen Offensivaktionen.

Der DSC ist erfolgreicher. Takeshi Ito kann bei einem Konter nicht vom Ball getrennt werden, er lupft den Ball über die Abwehr zu Stanzer, der auf das Tor zieht und Petrovcic (links unten) keine Chance lässt. Ein schöner Spielzug, etwas zu viel Platz und schon führt die Heimmannschaft mit 1:0! Nun wird der DSC aktiver, kann sich erstmals ein Übergewicht im Mittelfeld erkämpfen und kommt nun öfters vor das Leobener Tor. Ein geblockter Schuss von Vrdoljak, sowie ein abgefälschter Schuss von Ito sorgen für Gefahr im DSV- Strafraum. Bezeichnend für das ganze Spiel die 38. Minute. Nach einer Eckballhereingabe, die Petrovcic wegfausten kann, geht es plötzlich schnell in die Gegenrichtung. Petkov führt den Ball heraus, spielt auf den am Strafraum freien Fischer, der aber wieder den Querpass sucht (anstatt selbst abzuschließen). Schlussendlich wird Petkov erfolgreich am Torschuss gehindert, eine gute Konterchance vertan. Nach einem Kopfball von Steiner nach Giermair- Eckball, der ins Torout geht, ist Pause in der Koralmarena.

In der zweiten Spielhälfte versucht Bakanic mit einem schnellen Antritt durch zu kommen, vom Strafraum zieht er auch ab, der Ball landet links neben dem Tor. In der 51 Minuten erzielt der DSC das zweite Tor. Nach einer Flanke von der rechten Seite durch Wippel in den Strafraum kann Grubisic beinahe unbehindert den Kopfball anbringen, Petrovcic kommt an der Linie noch irgendwie an den Ball, doch bis auf Stanzer bleiben alle Spieler in der näheren Umgebung wie angewurzelt stehen. Stanzer drückt den Ball aus vollem Lauf über die Linie (Petrovcic wäre fast wieder beim Ball gewesen), der Treffer zum 2:0 wird aber Grubisic zugesprochen. Schade, dieses Tor war nicht die Folge von drückender Überlegenheit, sondern einfach ein konsequent durchgezogener Angriff, bei dem die Bewachung am Fünfer nicht eng genug ausgefallen ist.

Wie schon nach dem ersten Tor gelingt es dem DSC auch nach dem zweiten zu Torszenen zu gelangen. Einen Eckball zur Mitte entschärft Wurzinger, Grubisic prüft Petrovcic mit einem Volleyschuss. Trainer Pötscher nimmt nach 58 Minuten einen Doppeltausch vor, kurz darauf zieht Bakanic aus der Distanz ab, bei seinem Schuss fehlt nicht viel. In diese Phase hinein, in der der DSV sich wieder stabilisiert, fällt die Entscheidung. Eckball von links, Stanzer springt am Höchsten und köpfelt das 3:0 in die Maschen. Wieder konnte nach einer hohen Flanke der Stürmer nicht am Kopfball gehindert werden, das Ergebnis war neuerlich ein Gegentor. Als das Spiel gelaufen scheint, erzielt der eingewechselte Strohmaier das Donawitzer Ehrentor. Von Petkov und Rössl gut eingesetzt, schließt er seinen Vorstoß mit einem platzierten Schuss ins lange Eck erfolgreich ab.

Die Donawitzer wittern eine letzte Minichance, um doch noch heranzukommen. Freistoß knapp außerhalb des Strafraumes, Rössl zirkelt den Ball über die Mauer, knapp neben die linke Stange – da fehlte nicht viel! Kurz darauf, nach einem von insgesamt sieben (!) Deutschlandsberger Gelbfouls, kommt die Flanke zu Giermair, der den Ball ideal zum Elfer befördert. Dort steht Petkov völlig frei, der diese gute Chance aber leider auslässt (Volleyschuss geht über das Tor). Nach zwei weiteren Vorstößen durch Pein und Strohmaier, die aber zu keinem Torschuss mehr führen, hätte der DSC den Vorsprung durchaus noch ausbauen können. Stanzer, der mit seinen beiden Treffern offensichtlich genug hatte, scheitert zwei Mal alleine vor Petrovcic (einmal Fußabwehr, einmal knapp am langen Eck vorbei).

Nach 92 Minuten pfeift Schiedsrichter Grain, der sich durch seine inkonsequente Spielleitung auch den Vorwurf der nicht unwesentlichen Beeinflussung des Spieles gefallen lassen muss, ab. Während er beim Briza- Foul (nachdem er zuerst den Gelben Karton herausholt und nach DSC- Protesten (?) die Rote Karte findet) kein Problem mit der vollen Härte der Regelauslegung hat, zeigt er sich bei gleichwertigen DSC- Fouls viel gnädiger. Ein Ellenbogencheck gegen Bakanic, ein Tritt gegen den Knöchel von Strohmaier, ein rüdes Einsteigen (ohne Ball) gegen Gutgesell werden mit Gelb geahndet – wo bleibt da die Ausgewogenheit? Nichts desto trotz, am Schiri alleine ist es nicht gelegen, dass die Donawitzer neuerlich ohne Punkte von einem Auswärtsspiel zurück kehren. Mangelnde Chancenauswertung und Zuordnungsfehler im Strafraum bei den Gegentoren – da kann auch der Schiedsrichter nichts dafür.

Nächste Woche spielt der DSV Leoben zu Hause gegen Heiligenkreuz am Waasen, Anpfiff am FR 27.09.13 ist um 19:00 Uhr!

Der DSV Leoben spielte mit: Petrovcic, Lechner, Wurzinger, Steiner (G, 58. Strohmaier, T), Bakanic (75. Pein), Schranz, Giermair, Gutgesell, Petkov, Briza (R), Fischer (58. Rössl). Ersatz: Freismuth, Maier.

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